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Zum Jahreswechsel 2012/13 über den Amazonas in die Karibik mit AIDAvita

Bilder zur Reise sind hier zu finden

20. Dezember 2012

Heute beginnt unsere Reise zum Amazonas. Gebucht ist eine Kreuzfahrt von Manaus zur Dominikanischen Republik mit der AIDAvita. Auf dem Schiff erwartet uns unser Sohn Nico und seine neue Freundin. Doch zunächst müssen wir nach Frankfurt (Main) mit dem Zug, um von dort mit dem Flugzeug der brasilianischen Fluggesellschaft TAM nach Sao Paulo zu kommen und von dort weiter nach Manaus.

Angela und ich freuen sich schon riesig.

23. Dezember

Unser erster Seetag auf dem Amazonas hat begonnen. Nachdem wir am Freitag im Hafen von Manaos (Brasilien) an Bord der AIDAvita gegangen sind, fühlen wir uns jetzt schon richtig zu Hause.

Unser Nico hat uns mit einer Flasche Sekt auf der Kabine empfangen und hat sich auch die Zeit genommen, diese mit uns gemeinsam zu trinken. Schmuck sieht er aus, in seiner weißen Uniform. Angela ist total begeistert. Nach dem ersten Tag, den wir mit Einräumen und auch ein wenig Schlafen verbracht haben, informierten wir uns über die Ausflugsmöglichkeiten in Manaus und Santarem. Die Präsentation im Theater war wieder prima gemacht. Der erste Abend war von der Welcome-Party auf dem Pooldeck geprägt. Lasershow und erstes Showprogramm waren wieder Klasse. Das Tanzbein haben wir auch schon ein wenig geschwungen. "Arschwackler" hat DJ Lukas gespielt. 

Nach einer ruhigen Nacht, wir lagen ja noch im Hafen, wachten wir in unserer finsteren Innenkabine gegen 4 Uhr morgens auf.  

Wir nahmen uns für den Tag vor, Manaus auf eigene Faust und eigenen Füßen zu erkunden. Ziele waren der Markt und das Theater. Hatten wir doch bei unserer Ankunft mit dem Bus gesehen, dass unweit des Hafens sehr viel Geschäftigkeit beim Verkauf von Bananen und Melonen herrschte. Das wollten wir von Nahem sehen. Gegen 11 Uhr verließen wir das Schiff und machten uns auf den so kurz aussehenden Weg zum Markt. Er wurde dann doch länger als geplant, weil wir immer wieder durch dichtes Menschengewirr und vorbei am Autoverkehr mussten. Die eine Markthalle die wir ansteuerten und die auch die Schrift trug, war dicht. Kein Reinkommen trotz Umrundung. Also weiter. Gleich daneben ging es dann aber los. Eine riesige Halle und gleich am Anfang der Fischverkauf. Hunderte von Menschen, die dort Fisch aufbereiteten und verkauften. Der typische Fischgestank blieb aber aus und die vermutete Menge von Fliegen fehlte. Danach gingen wir Richtung Theater, wo es von der Menschenmenge etwas leerer wurde. Um uns etwas abzukühlen, gingen wir in einige Läden die meistens Klimaanlagen hatten. Auf der Rücktour sind wir in einen ordentlichen Regenschauer gekommen. In kürzester Zeit waren die Straßen überflutet. Einige Autos standen unter Wasser. Wir sind von einer Unterstellmöglichkeit zur nächsten gelaufen, so dass wir halbwegs trocken blieben. Auf dem Rückweg kamen wir auch an vielen Marktständen mit Bekleidung vorbei, so viele Klamotten habe ich noch nie gesehen. Gegen 15.00 Uhr sind wir dann auf dem Schiff fix und fertig und durchgeschwitzt wieder angekommen. Bis zum Ablegen wurde die Zeit noch für die Seenotrettungsübung genutzt, die unproblematisch verlief. 20 Uhr wurden die Leinen eingezogen und unter den Enja-Klängen „Orinoco flow“ ging es los. Im Theater wurde am Abend dann die Schiffsbesatzung vom Kapitän Boris Becker (ohne Tennisschläger) vorgestellt anschließen gab es noch eine Show, die endete dann gegen 22.30 Uhr und wir waren reif fürs Bett.



25. Dezember

Wir sind auf dem Weg zum Atlantischen Ozean. Noch befinden wir uns auf dem Amazonas, doch der Weg ist nur noch kurz. Heute ist Seetag und die Fahrt geht nach Belém an der Ostküste Brasiliens. Nach einem sehr bewölkten und sogar mit einem kräftigen Regenschauer versehenen Morgen, bessert sich nun mehr das Wetter und die Sonne hat uns schon auf das Sonnendeck (sogar FKK) getrieben. Dort war jedoch der Wind so stark, dass wir kurze Zeit später flüchteten. Ein weiterer kurzer Schauer fegte uns dann auch noch vom Pooldeck. Nach einer kurzen Stärkung am mediterranen Poolbrunch legten wir uns kurz wieder in die Sonne. Und das am ersten Weihnachtsfeiertag.

Jetzt aber kurz zurück zum Weihnachtsabend. Nach unserem Bootsausflug auf dem Rio Tapajos, über den ich ja schon kurz berichtete, machten wir uns für den Heiligen Abend schick. Das kleine Schwarze bei Angela und der Anzug (ohne Jacke) mit Fliege bei Reinhard machten uns zu Feiertagsleuten. Auch die anderen, so sahen wir es dann beim wunderbaren Abendbrot, hatten sich fein gemacht. Wir ließen uns ausgiebig Zeit, auch beim Gespräch mit unserer Reisebekanntschaft Irina und Uwe. Erstmals lernten wir beim Essen Nicos Freundin Katharina kennen. Spontan, mit einem der vielfach das Büfett drapierenden Weihnachtsmänner bewaffnet, ging ich auf sie zu und überraschte sie damit und dem Wunsch nach einer frohen Weihnacht. Der Kontakt war geknüpft. Wir verabredeten uns für den Abend nach der Weihnachtsgala. Genau um 21.30 Uhr ging diese im total voll besetzten Theater los. Eine ganz tolle Gala. Wenn das Wort stilvoll angebracht ist, dann für diese Gala. Am Ende des Programms sangen die Besucher mit allen anwesenden Crewmitgliedern die „Stille Nacht“.

Der Abend war aber für uns noch nicht zu Ende. In der Nightfly-Bar machten wir es uns bequem und erwarteten Katharina und Nico. Beide in schickem Outfit. Bis kurz vor 1 Uhr unterhielten wir uns sehr angeregt bei einem Gläschen Sekt. Wir waren doch sehr angetan von der Freundin unseres Sohnes.

27. Dezember

Den zweiten Tag verbringen wir nunmehr in Belém, der Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Nach einem ausgiebigen Frühstück am gestrigen Tag nutzten wir das fast leere Schiff für einen Besuch auf dem Sonnendeck. Die anderen Gäste nutzten bereits die Möglichkeit, sich mit den Tenderbooten an Land zu bringen. Wir liegen ja hier etwa 1 km auf Reede, da das Wasser bis zu einem Meter seicht werden kann. Die Sonne meinte es wieder gut mit uns, so dass wir nach gar nicht so langer Zeit aus ihr fliehen mussten. Als Rothaut wollen wir nicht zurückkommen. Den Aufzug der Regenwolken warteten wir auch gar nicht ab, sondern verließen das Oberdeck und machten uns für das Kaffeetrinken fertig. Dort erlebten wir einen kräftigen Tropenregen, der auch länger anhielt (1 Stunde). Kaffee und der Kuchen schmeckten aber toll. Wir hatten für den Abend eine Bootsfahrt in der Bucht von Belém gebucht und freuten uns schon darauf. An Bord des doppelgeschossigen Bootes wurde uns nicht nur ein Bier sondern auch Folklore angeboten. Angela und ich fanden es zwar in Ordnung, denken aber, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat hier nicht gestimmt. Anders dann am heutigen Tag. Mit dem Boot ging es bereits 8.30 Uhr in den Dschungel. Nach einer Fahrt von 1 Stunde erreichten wir ein kleines Dorf (eigentlich nur ein paar Hütten am Fluss) und gingen mit einem Führer für 1,5 Stunden durch den Urwald. Alle Bäume und ihre Früchte hier aufzuzählen würde ich nicht schaffen. Interessant und wissenswert war dieser Gang. Mir lief nicht nur das Wasser den Rücken runter sondern auch eine Vogelspinnengroße Spinne über die Hand. Sie wurde uns gereicht mit dem Hinweis, sie ist nicht giftig. Ein mulmiges Gefühl gibt es dennoch. Und der Spinnenfaden war noch eine Weile zu spüren. Gekostet wurde unter anderem Mango, Paranüsse, Kakao und Kaffee. Die Rückfahrt machten wir dann in einem Bus verbunden mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch Belém. Hinschauen darf man in viele Ecken nicht. Es ist sehr armselig. Nun gehen wir erst einmal einen Kaffee trinken und bereiten uns auf den Abend vor.

28. Dezember

Ist es wirklich schon eine Woche her, dass wir AIDAvita bestiegen haben? Die Urlaubszeit vergeht schon wieder viel zu schnell. Soeben vom Pooldeck zurück, da die Sonne nunmehr auf dem Atlantik gnadenlos beginnt zu brennen. Wir haben einen weiteren Seetag und befinden uns auf der Fahrt nach Ile Royale, der Gefangeneninsel der Franzosen. Wir erwarten nach den ersten Berichten eine bezaubernde in kurzer Zeit zu umrundende Insel. Aber dazu später.

Der gestrige Abend bot noch eine nette Abwechslung. Wurden wir doch ins Theater zum Kabarett mit Vera Deckers eingeladen. Eine charmante und witzige junge Frau, die die Lacher wirklich auf ihrer Seite hatte. Eigentlich wollte Angela danach noch in die Bar, doch ich war wohl auch durch das zeitige Aufstehen und die schwülwarme Luft beim Ausflug so müde, dass wir die Koje vorzogen.

Das schönste nach dem ausgiebigen Ausschlafen ist dann das Frühstück. Heute haben wir es mit Rührei und Schinken begonnen und das obligatorische Brötchen erst danach gegessen. Der Abschluss war ein reichlicher Obstteller mit Melone, Ananas und Naschi-Birne. Nico war auch schon wieder aktiv mit seiner tollen Uniform. Immer wenn er zu uns kommt und uns begrüßt gibt es schon interessierte Blicke.

Das Essen an Bord ist wieder Spitzenmäßig und die ewige Nörgelei in manchen Berichten auf der AIDA-Diskussionsplattform ist nicht zu verstehen. Aber es gibt ja immer Nörgler.

Auf dem Pooldeck wurde eine kleine Show des AIDA-Ensembles zum Thema Italien geboten. War wieder sehrt schön. Das Ensemble bietet wieder tolle Sachen. Leider musste vor drei Tagen eine Show abgebrochen werden, da sich ein Künstler am Rücken verletzt hat. Gestern sahen wir ihn mit einer Halskrause und hoffen, dass er bald wieder einsatzbereit ist.

 

29. Dezember

Ich bin ein Krebs. Die zwei Stunden bei bewölktem Himmel haben meinem Körper gestern nicht gut getan. Sonst schafft es Angela ja immer wieder mal einen Sonnenbrand zu holen, aber jetzt habe ich es geschafft, obwohl ich immer versuche vorsichtig zu sein. Zu spät. Jetzt heißt es raus aus der Sonne, die sich immer kräftiger darbietet.

Obwohl wir gestern Abend wieder einen kräftigen Regenschauer erlebten, der fast die Veranstaltung auf dem Pooldeck verhinderte. In der „Haifischbar“ hatte die Mannschaft Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Auch Nico hatte sich als Schotte verkleidet zu „The Lord oft the Dance“ verleiten lassen. Tolle Show.

Der heutige Tag war der wohl bisher Interessanteste. Frühzeitig war Aufstehen angesagt, um mit zu den Ersten zu gehören, die sich mit dem Tender auf Île Royale bringen lassen. Unsere Liegezeit von 8 bis 14 Uhr wollten wir richtig nutzen.

Die Insel, vor Guyana gelegen, ist bekannt geworden durch den Roman und die anschließende Verfilmung von „Pappilon“. Auf dieser Insel sind die gesamten Anlagen der Gefangenen und der Verwaltung noch gut zu sehen, auch wenn sich die Natur so langsam derer bemächtigt. Und diese Natur ist wundervoll. Palmen, Mangobäume, Mimosen, Hibiskus und vieles mehr. Dazu die Tierwelt. Das Gezirpe der Zikaden begleitet den Besucher an allen Stellen. Blattschneideameisen kreuzen den Weg. Auf den Bäumen springen die Affen von einem Ast zum anderen und lassen sich sogar mit Kokosnüssen füttern. Im Wasser tummeln sich die Schildkröten und auf den von der Brandung umspülten Steinen sieht man Eidechsen (ich glaube es waren Warane oder Kaimane – da muss ich noch einmal genau nachsehen). Dazu unbekannte Vögel sowie ein paar Schmetterlinge. Die Mangos kann man von der Erde lesen und verspeisen, genau wie die Kokosnüsse. Dass hier einmal 50.000 französische Gefangene den Tod gefunden haben, kann man schwer nachvollziehen.

Nun (14 Uhr) sind wir wieder unterwegs und werden nach dem morgigen Seetag Port of Spain anfahren. Bis dahin wird wohl noch das eine oder andere Erlebnis für uns bereit stehen.

30. Dezember

Heute flogen 22 Silberreiher über unsere AIDA. Dabei sind wir etwa 100 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. Vielleicht haben die gedacht, hier kommt eine Insel angeschwommen. Die Reiher haben wir aus dem FKK-Bereich beobachten können. Wir hatten dort einen guten Schattenplatz. In der Sonne ist es auch kaum auszuhalten, obwohl viele das tun. Soeben (13.40 Uhr in Deutschland ist es 18.40 Uhr) sind wir vom Mittag zurück. Wunderbare Salate und frisches Obst waren heute bei uns auf den Tellern zu finden. Nach schwerer Nahrung ist uns gegenwärtig nicht.

Auch gestern Abend haben wir auf die schwere Kost verzichtet und uns in das Gourmet-Restaurant Rossini einladen lassen. Katharina und Nico hatten sich den Abend frei genommen. Bis kurz nach 23 Uhr labten wir uns bei sehr angenehmer Atmosphäre an den Köstlichkeiten, die die Küche darbot. Der Drang, anschließend noch zum Alpenglühen in die Anytime-Bar zu gehen, hielt sich sehr in Grenzen, so dass die Koje der bevorzugtere Platz wurde. Dafür standen wir heute früh nicht so spät auf und wie oben schon beschrieben ging es nach dem Frühstück in den Schatten zum Lesen.

Der nächste Punkt am heutigen Tag ist ein Besuch beim Tanzkurs. Bisher haben wir daran noch nicht teilgenommen und da heute Tango angesagt ist, werden wir nur mal hinschauen. Tango ist nicht unser Ding.

Silvester 2012

Der letzte Tag im Jahr 2012 ist in Trinidad-Tobago 17 Stunden alt und wir haben soeben in Port of Spain abgelegt. In der Heimat ist es bereits 22.18 Uhr, also nicht einmal zwei Stunden bis zum Jahreswechsel. Wir wünschen allen, die diese Zeilen noch vor dem Countdown lesen einen guten Rutsch und alles Gute für 2013.

Dieser Tag wird uns wohl ebenso in Erinnerung bleiben, wie die vergangenen auf unserer Reise. Trinidad, die Heimat von Bob Marley empfing uns mit 28 Grad und strahlendem Sonnenschein. Auf eigene Faust begaben wir uns in die Stadt und nahmen den Weg über den Queens Park Savannah, der als Festivalort für den Karneval dient, in Richtung Botanischen Garten. Bevor wir diesen bestaunen durften, machten wir einen Abstecher in den Zoo. Neben Kaimanen, Affen, Schildkröten, übergroßen Meerschweinen sahen wir uns die Schlangen und auch die vielen Vögel an. In ihrer fast natürlichen Heimat waren sie fast interessanter als zu Hause. Der daneben liegende Botanische Garten beheimatete die unterschiedlichsten Baumarten dieser Gegend. Riesige Bambusstauden und große Bäume mit unterschiedlichen Blatt- und Blütenarten. Die Hitze war unter den Bäumen ebenfalls erträglicher. Auf dem Rückweg zum Schiff kauften wir von einem Straßenhändler noch eine Kokosnuss und ließen uns die Milch schmecken. Über 4 Stunden waren wir unterwegs und hatten keinerlei Bedenken wegen der angedeuteten Kriminalität.

Heute geht es in Richtung Fort de France (Martinique). Und auf dieser Fahrt werden wir in das neue Jahr schippern. An Bord sind schon die Vorbereitungen für das große Feuerwerk im Gange, welches am Bug aufgebaut wird. Wenn das neue Jahr so schön weitergeht, wie es endet, haben wir ein tolles Jahr vor uns. Wir sind optimistisch.

Neujahr 2013

Wir haben es geschafft. Zwar wesentlich später als in Deutschland, aber auch wir sind im neuen Jahr angekommen. Allen zunächst alles Gute für das Jahr 2013. Bei uns stieg um 0 Uhr das große Feuerwerk und die tolle Party. Alles auf der AIDAvita. Es war eine klasse Stimmung.

Soll ich euch alle noch ein bisschen neidisch machen? Angela und ich haben heute den Tag am sonnigen Strand von Martinique zugebracht. Etwa 30 Grad Lufttemperatur und 28 Grad Wassertemperatur. Wir sind mitten in der Karibik und es ist wunderschön. Vom Anleger des Schiffes sind wir mit einer Fähre etwa 30 Minuten gefahren und an einem kleinen Strand eines Hotels angekommen, an dem wir uns in den warmen Sand legten und sofort das wunderbare mit tollen Fischen bewohnte Wasser erkundeten. Einfach herrlich. Etwa 5 Stunden verbrachten wir dort und konnten uns kaum von diesem herrlichen Ort in Fort de France trennen. Die Insel ist in französischer Hand und hier wird auch in Euro bezahlt. Da ja auch Feiertag ist, waren die Läden zum Glück geschlossen, sonst wäre der eine oder andere Euro bestimmt noch abhanden gekommen. Aber ein erstes Mitbringsel für Vivien haben wir schon gefunden. Wir hoffen, dass sie sich darüber freuen wird. Für die anderen sind wir noch auf der Suche. Mal sehen, wie wir es in den nächsten Tagen schaffen mit dem Einkauf. Morgen sind wir zunächst in Philipsburg auf St. Marten. Dort wollen wir den Flugzeugen den Bauch kitzeln, wenn sie knapp über den Strand zur Landebahn fliegen.

 

3. Januar

Die Sonne brennt unbarmherzig auf unsere Leiber. Nach dem Durchzug eines Regenschauers ist es kaum in der Sonne zu ertragen. Doch den letzten Tag unserer Fahrt auf dem Schiff wollen wir in der Sonne genießen. Wer weiß, wann wir solche Temperaturen wieder einmal haben werden. 29 Grad Luft- und 28 Grad Wassertemperaturen. Ja, Morgen ist die Karibikkreuzfahrt mit der AIDAvita vorbei und dann heißt es ab nach Hause. Unser Flugzeug startet um 18.35 Uhr von Punta Cana auf der Dominicanischen Republik nach Frankfurt.

Noch ist das Zukunft. Daher einen kleinen Rückblick auf den gestrigen Tag, der wieder einen absoluten Höhepunkt bereit hielt. Und dieser war bei der Ankunft im Hafen von Philipsburg (St. Maarten) deutlich zu sehen: Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Oasis oft he Seas lag dort. Drei Mal so groß wie die AIDAvita. Über 6000 Passagiere plus 2000 Besatzungsmitglieder transportiert das Schiff. Sie brauchte die zweifache Liegeplatzfläche wie die anderen Schiffe, die noch im Hafen lagen. So die Norwegian Sun, die Celebraty Eclipse oder die Ruby Princess. Alle größer als unsere kleine AIDA. Da wir am Abend als letztes Schiff aus dem Hafen ausliefen, hatten wir das Glück, das Spektakel des Verlassens der anderen Schiffe beobachten zu können. Wie an einer Perlenschnur gereiht schwamm ein stolzes Schiff nach dem anderen dem Atlantik entgegen.

Vor diesem Auslaufen nutzten wir aber den Tag für einen individuellen Besuch an Land. Diesen Ausflug machten wir endlich mit Nico zusammen. Im Taxi fuhren wir zum Internationalen Flugplatz, welcher durch die Landung der Flugzeuge direkt über den Köpfen der Badenden am Maho Beach berühmt ist. Nur eine kleine Straße trennt den Strand vom Flugfeld, auf dem kleine aber auch richtig große Flugzeuge unablässig starten und landen. Schon ein tolles Erlebnis.

In Philipsburg sind wir dann auch den einen oder anderen Dollar losgeworden. Mal sehen, wie ich mit meinem neuen Fotoapparat zurecht komme. Ein Tipp von Nico.