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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
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Silvester 2012

Der letzte Tag im Jahr 2012 ist in Trinidad-Tobago 17 Stunden alt und wir haben soeben in Port of Spain abgelegt. In der Heimat ist es bereits 22.18 Uhr, also nicht einmal zwei Stunden bis zum Jahreswechsel. Wir wünschen allen, die diese Zeilen noch vor dem Countdown lesen einen guten Rutsch und alles Gute für 2013.

Dieser Tag wird uns wohl ebenso in Erinnerung bleiben, wie die vergangenen auf unserer Reise. Trinidad, die Heimat von Bob Marley empfing uns mit 28 Grad und strahlendem Sonnenschein. Auf eigene Faust begaben wir uns in die Stadt und nahmen den Weg über den Queens Park Savannah, der als Festivalort für den Karneval dient, in Richtung Botanischen Garten. Bevor wir diesen bestaunen durften, machten wir einen Abstecher in den Zoo. Neben Kaimanen, Affen, Schildkröten, übergroßen Meerschweinen sahen wir uns die Schlangen und auch die vielen Vögel an. In ihrer fast natürlichen Heimat waren sie fast interessanter als zu Hause. Der daneben liegende Botanische Garten beheimatete die unterschiedlichsten Baumarten dieser Gegend. Riesige Bambusstauden und große Bäume mit unterschiedlichen Blatt- und Blütenarten. Die Hitze war unter den Bäumen ebenfalls erträglicher. Auf dem Rückweg zum Schiff kauften wir von einem Straßenhändler noch eine Kokosnuss und ließen uns die Milch schmecken. Über 4 Stunden waren wir unterwegs und hatten keinerlei Bedenken wegen der angedeuteten Kriminalität.

Heute geht es in Richtung Fort de France (Martinique). Und auf dieser Fahrt werden wir in das neue Jahr schippern. An Bord sind schon die Vorbereitungen für das große Feuerwerk im Gange, welches am Bug aufgebaut wird. Wenn das neue Jahr so schön weitergeht, wie es endet, haben wir ein tolles Jahr vor uns. Wir sind optimistisch.

30. Dezember

Heute flogen 22 Silberreiher über unsere AIDA. Dabei sind wir etwa 100 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. Vielleicht haben die gedacht, hier kommt eine Insel angeschwommen. Die Reiher haben wir aus dem FKK-Bereich beobachten können. Wir hatten dort einen guten Schattenplatz. In der Sonne ist es auch kaum auszuhalten, obwohl viele das tun. Soeben (13.40 Uhr in Deutschland ist es 18.40 Uhr) sind wir vom Mittag zurück. Wunderbare Salate und frisches Obst waren heute bei uns auf den Tellern zu finden. Nach schwerer Nahrung ist uns gegenwärtig nicht.

Auch gestern Abend haben wir auf die schwere Kost verzichtet und uns in das Gourmet-Restaurant Rossini einladen lassen. Katharina und Nico hatten sich den Abend frei genommen. Bis kurz nach 23 Uhr labten wir uns bei sehr angenehmer Atmosphäre an den Köstlichkeiten, die die Küche darbot. Der Drang, anschließend noch zum Alpenglühen in die Anytime-Bar zu gehen, hielt sich sehr in Grenzen, so dass die Koje der bevorzugtere Platz wurde. Dafür standen wir heute früh nicht so spät auf und wie oben schon beschrieben ging es nach dem Frühstück in den Schatten zum Lesen.

Der nächste Punkt am heutigen Tag ist ein Besuch beim Tanzkurs. Bisher haben wir daran noch nicht teilgenommen und da heute Tango angesagt ist, werden wir nur mal hinschauen. Tango ist nicht unser Ding.

29. Dezember

Ich bin ein Krebs. Die zwei Stunden bei bewölktem Himmel haben meinem Körper gestern nicht gut getan. Sonst schafft es Angela ja immer wieder mal einen Sonnenbrand zu holen, aber jetzt habe ich es geschafft, obwohl ich immer versuche vorsichtig zu sein. Zu spät. Jetzt heißt es raus aus der Sonne, die sich immer kräftiger darbietet.

Obwohl wir gestern Abend wieder einen kräftigen Regenschauer erlebten, der fast die Veranstaltung auf dem Pooldeck verhinderte. In der „Haifischbar“ hatte die Mannschaft Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Auch Nico hatte sich als Schotte verkleidet zu „The Lord oft the Dance“ verleiten lassen. Tolle Show.

Der heutige Tag war der wohl bisher Interessanteste. Frühzeitig war Aufstehen angesagt, um mit zu den Ersten zu gehören, die sich mit dem Tender auf Île Royale bringen lassen. Unsere Liegezeit von 8 bis 14 Uhr wollten wir richtig nutzen.

Die Insel, vor Guyana gelegen, ist bekannt geworden durch den Roman und die anschließende Verfilmung von „Pappilon“. Auf dieser Insel sind die gesamten Anlagen der Gefangenen und der Verwaltung noch gut zu sehen, auch wenn sich die Natur so langsam derer bemächtigt. Und diese Natur ist wundervoll. Palmen, Mangobäume, Mimosen, Hibiskus und vieles mehr. Dazu die Tierwelt. Das Gezirpe der Zikaden begleitet den Besucher an allen Stellen. Blattschneideameisen kreuzen den Weg. Auf den Bäumen springen die Affen von einem Ast zum anderen und lassen sich sogar mit Kokosnüssen füttern. Im Wasser tummeln sich die Schildkröten und auf den von der Brandung umspülten Steinen sieht man Eidechsen (ich glaube es waren Warane oder Kaimane – da muss ich noch einmal genau nachsehen). Dazu unbekannte Vögel sowie ein paar Schmetterlinge. Die Mangos kann man von der Erde lesen und verspeisen, genau wie die Kokosnüsse. Dass hier einmal 50.000 französische Gefangene den Tod gefunden haben, kann man schwer nachvollziehen.

Nun (14 Uhr) sind wir wieder unterwegs und werden nach dem morgigen Seetag Port of Spain anfahren. Bis dahin wird wohl noch das Eine oder Andere Erlebnis für uns bereit stehen.

28. Dezember

Ist es wirklich schon eine Woche her, dass wir AIDAvita bestiegen haben? Die Urlaubszeit vergeht schon wieder viel zu schnell. Soeben vom Pooldeck zurück, da die Sonne nunmehr auf dem Atlantik gnadenlos beginnt zu brennen. Wir haben einen weiteren Seetag und befinden uns auf der Fahrt nach Ile Royale, der Gefangeneninsel der Franzosen. Wir erwarten nach den ersten Berichten eine bezaubernde in kurzer Zeit zu umrundende Insel. Aber dazu später.

Der gestrige Abend bot noch eine nette Abwechslung. Wurden wir doch ins Theater zum Kabarett mit Vera Deckers eingeladen. Eine charmante und witzige junge Frau, die die Lacher wirklich auf ihrer Seite hatte. Eigentlich wollte Angela danach noch in die Bar, doch ich war wohl auch durch das zeitige Aufstehen und die schwülwarme Luft beim Ausflug so müde, dass wir die Koje vorzogen.

Das schönste nach dem ausgiebigen Ausschlafen ist dann das Frühstück. Heute haben wir es mit Rührei und Schinken begonnen und das obligatorische Brötchen erst danach gegessen. Der Abschluss war ein reichlicher Obstteller mit Melone, Ananas und Naschi-Birne. Nico war auch schon wieder aktiv mit seiner tollen Uniform. Immer wenn er zu uns kommt und uns begrüßt gibt es schon interessierte Blicke.

Das Essen an Bord ist wieder Spitzenmäßig und die ewige Nörgelei in manchen Berichten auf der AIDA-Diskussionsplattform ist nicht zu verstehen. Aber es gibt ja immer Nörgler.

Auf dem Pooldeck wurde eine kleine Show des AIDA-Ensembles zum Thema Italien geboten. War wieder sehrt schön. Das Ensemble bietet wieder tolle Sachen. Leider musste vor drei Tagen eine Show abgebrochen werden, da sich ein Künstler am Rücken verletzt hat. Gestern sahen wir ihn mit einer Halskrause und hoffen, dass er bald wieder einsatzbereit ist.

 

27. Dezember

Den zweiten Tag verbringen wir nunmehr in Belém, der Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Nach einem ausgiebigen Frühstück am gestrigen Tag nutzten wir das fast leere Schiff für einen Besuch auf dem Sonnendeck. Die anderen Gäste nutzten bereits die Möglichkeit, sich mit den Tenderbooten an Land zu bringen. Wir liegen ja hier etwa 1 km auf Reede, da das Wasser bis zu einem Meter seicht werden kann. Die Sonne meinte es wieder gut mit uns, so dass wir nach gar nicht so langer Zeit aus ihr fliehen mussten. Als Rothaut wollen wir nicht zurück kommen. Den Aufzug der Regenwolken warteten wir auch gar nicht ab, sondern verließen das Oberdeck und machten uns für das Kaffeetrinken fertig. Dort erlebten wir einen kräftigen Tropenregen, der auch länger anhielt (1 Stunde). Kaffee und der Kuchen schmeckten aber toll. Wir hatten für den Abend eine Bootsfahrt in der Buch von Belém gebucht und freuten uns schon darauf. An Bord des doppelgeschossigen Bootes wurde uns nicht nur ein Bier sondern auch Folklore angeboten. Angela und ich fanden es zwar in Ordnung, denken aber, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat hier nicht gestimmt. Anders dann am heutigen Tag. Mit dem Boot ging es bereits 8.30 Uhr in den Dschungel. Nach einer Fahrt von 1 Stunde erreichten wir ein kleines Dorf (eigentlich nur ein paar Hütten am Fluss) und gingen mit einem Führer für 1,5 Stunden durch den Urwald. Alle Bäume und ihre Früchte hier aufzuzählen würde ich nicht schaffen. Interessant und wissenswert war dieser Gang. Mir lief nicht nur das Wasser den Rücken runter sondern auch eine Vogelspinnengroße Spinne über die Hand. Sie wurde uns gereicht mit dem Hinweis, sie ist nicht giftig. Ein mulmiges Gefühl gibt es dennoch. Und der Spinnenfaden war noch eine Weile zu spüren. Gekostet wurde unter anderem Mango, Paranüsse, Kakao und Kaffee. Die Rückfahrt machten wir dann in einem Bus verbunden mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch Belém. Hinschauen darf man in viele Ecken nicht. Es ist sehr armselig. Nun gehen wir erst einmal einen Kaffee trinken und bereiten uns auf den Abend vor.

25. Dezember

Wir sind auf dem Weg zum Atlantischen Ozean. Noch befinden wir uns auf dem Amazonas, doch der Weg ist nur noch kurz. Heute ist Seetag und die Fahrt geht nach Belém an der Ostküste Brasiliens. Nach einem sehr bewölkten und sogar mit einem kräftigen Regenschauer versehenen Morgen, bessert sich nun mehr das Wetter und die Sonne hat uns schon auf das Sonnendeck (sogar FKK) getrieben. Dort war jedoch der Wind so stark, dass wir kurze Zeit später flüchteten. Ein weiterer kurzer Schauer fegte uns dann auch noch vom Pooldeck. Nach einer kurzen Stärkung am mediterranen Poolbrunch legten wir uns kurz wieder in die Sonne. Und das am ersten Weihnachtsfeiertag.

Jetzt aber kurz zurück zum Weihnachtsabend. Nach unserem Bootsausflug auf dem Rio Tapajos, über den ich ja schon kurz berichtete, machten wir uns für den Heiligen Abend schick. Das kleine Schwarze bei Angela und der Anzug (ohne Jacke) mit Fliege bei Reinhard machten uns zu Feiertagsleuten. Auch die anderen, so sahen wir es dann beim wunderbaren Abendbrot, hatten sich fein gemacht. Wir ließen uns ausgiebig Zeit, auch beim Gespräch mit unserer Reisebekanntschaft Irina und Uwe. Erstmals lernten wir beim Essen Nicos Freundin Katharina kennen. Spontan, mit einem der vielfach das Büfett drapierenden Weihnachtsmänner bewaffnet, ging ich auf sie zu und überraschte sie damit und dem Wunsch nach einer frohen Weihnacht. Der Kontakt war geknüpft. Wir verabredeten uns für den Abend nach der Weihnachtsgala. Genau um 21.30 Uhr ging diese im total voll besetzten Theater los. Eine ganz tolle Gala. Wenn das Wort stilvoll angebracht ist, dann für diese Gala. Am Ende des Programms sangen die Besucher mit allen anwesenden Crewmitgliedern die „Stille Nacht“.

Der Abend war aber für uns noch nicht zu Ende. In der Nightfly-Bar machten wir es uns bequem und erwarteten Katharina und Nico. Beide in schickem Outfit. Bis kurz vor 1 Uhr unterhielten wir uns sehr angeregt bei einem Gläschen Sekt. Wir waren doch sehr angetan von der Freundin unseres Sohnes.

23. Dezember

Liebe Leser, wir haben es geschafft. Wir sind auf unserem Urlaubsschiff, der AIDAvita angekommen und schon auf dem Amazonas unterwegs.

Unsere Fahrt von Teltow nach Frankfurt (Main) zum Flugzeug war unproblematisch. Der Zug zwar voll, aber wir hatten auch ohne Platzkarten Platz für uns gefunden. In Frankfurt hatten wir eine sehr lange Menschenschlange am Schalter der Fluggesellschaft TAM vor uns und alle wollten zur AIDA. Aber nicht nur zur vita sondern auch zur cara strömten sie. Da vermischten sich schon einige Erwartungen. Das Ziel war ähnlich: Brasilien. Die einen nach Rio und die anderen, auch wir, nach Sao Paulo. Nach 12 Stunden Flug kamen wir auch gut in Sao Paulo an. Koffer genommen, weiter zum nächsten Gate Richtung Manaus. Wir hatten drei Stunden Aufenthalt, die aber ziemlich zügig vergingen. Der nächste Flug über 2000 km war in gut 3 Stunden erledigt. In Manaur, einem kleinen Flugplatz mitten im Urwald angekommen, gab es die erste Überraschung. Von unserem Gepäck fehlte der Koffer, in dem die wichtigeren Sachen lagen. Zum Glück fand er sich nach 10 Minuten an und wir waren glücklich. Die Temperaturen waren nicht so schlimm, wie wir erwarteten. Eine kurze Fahrt durch die Stadt zum Hafen brachte einen ersten Eindruck vom Leben hier. Herzlich wurden wir dann am Schiff empfangen. Bereits unterwegs lernten wir ein Paar aus Neubrandenburg kennen, die auch mit uns fahren. Nette Leute, mit denen wir hier  des öfteren zusammen kommen.

Nun zu unserer Unterkunft. Innenkabine auf Deck 6. Also zentral gelegen. Wieder eine schöne Kabine, leider stehen die Betten nicht wie erwartet zusammen und mit Schieben ist hier nichts zu machen. Na, dann ist Enge zu zweit angesagt.

Ich will jetzt an der Stelle Schluss machen und versuche die Reise im Ordner Reise zu ziegen. Mit Fotos wird es etwas kompliziert. Die Verbindung, die wir hier Dank Nicos Laptop haben, nicht die schnellste.

19. Dezember

War das gestern ein leckeres Abendbrot. Als Hausherr hatte ich die Aufgabe, mir zu überlegen, womit wir unsere Kinder, also Vivien und Mario, sowie Mutti Margot vor unserer Abfahrt noch überraschen können. Und ich glaube, das ist mir gelungen. Nutzte ich doch die Fahrt nach Potsdam, wo noch Weihnachtsgeschenke zu besorgen waren, dafür, beim Fischer vorbei zu fahren und quicklebendige Forellen zu kaufen. Drei Stunden später lagen sie eingepackt in Folie und schön gar auf den Tellern unserer Gäste. Fast alles wurde aufgegessen. Die Gäste waren des Lobes voll. Das hat mir gezeigt, Fisch kann wieder öfters auf den Tisch. Und so frisch bekommt man es wohl nirgendwo.

Angela ist schon fleißig beim Kofferpacken. Nein, das ist ja falsch. Sie legt ihre Sachen zusammen, damit ich den Koffer packen kann. Das ist schließlich Männersache, da passt ja auch mehr rein, als wenn es meine Angela macht.

Heute Abend dann noch Weihnachtsessen mit dem Verein Teltow ohne Grenzen und morgen geht es ab. Langsam wird es spannend.

Hoffen wir, dass wir von Unterwegs noch zum Aktualisieren der Seite kommen.

17. Dezember

Ein wenig aufgeregt sind Angela und ich schon. Geht es doch in dieser Woche, genau am 21. Dezember mit unserer Reise los. Zunächst nach Frankfurt (Main) zum Flugplatz und dann über den großen Teich nach Brasilien. Nicht zum Karneval sondern auf die AIDAvita. Die wartet extra auf uns in Manaus, also auf dem Amazonas. Nicht nur die wartet sondern auch unser Sohn Nico und seine neue Freundin. Wir kennen uns ja noch nicht. Mal sehen, was er sich da aufs Schiff gehievt hat. Man kann ja nicht sagen, an Land gezogen. Die Reise geht dann über den Amazonas Richtung Karibik. Das wird bestimmt ganz schön aufregend, aber wir sind mit unseren Emotionen noch ganz vorsichtig. Haben wir doch in Südostasien schon tolle Sachen zu Weihnachten gesehen. Ich hoffe, ich kann euch eventuell vom Schiff ein paar Eindrücke vermitteln. Also immer mal wieder reinschauen.

10. Dezember

Auf der Startseite habt ihr ihn wahrscheinlich schon gesehen. Den wunderschönen Pokal, den ich am Freitag überreicht bekam als Sieger der Preisskatrunde. Habe ja schon immer ein wenig beim Preisskat mitgemacht. Auch Schinken oder Wurst, manchmal auch eine Flasche mit alkoholischem Inhalt gewonnen. Aber einen Pokal hatte ich noch nie. Bin ich schon ein wenig Stolz. Über die Ente, die es noch dazu gab, freuen sich meine Angela und ich natürlich auch. Die wird dann am Wochenende verspeist.

Das war dann auch ein guter Einstieg in das tolle Wochenende. Am Samstag sind wir nach dem Frühstück ins Wildgehege nach Glau gefahren. Ein wunderschönes Tiergehege, wo die Rothirsche, das Dammwild und die Mufflons zu Hause sind. Kein Streichelzoo. Ein weites Gelände, wo man den Tieren zwar sehr nah kommt, aber sie noch den entsprechenden Respekt vor den Menschen haben.  Wir haben die lange Tour, also 4 km hinter uns gebracht und weil es so schön verschneit war, hat es richtig Spaß gemacht. Der richtige Ausgangspunkt für den Besuch des Weihnachtsmarktes in Blankensee. Angenehm und nicht so professionell gemacht. Der gut schmeckende Glühwein brachte die richtige Stimmung für den Gang über den Markt.

Sonntag war dann krass. Schnee, Schnee, Schnee. Etwa 10 cm Neuschnee und es ist immer noch nicht zu Ende. Es ist Winter. Der Weihnachtsbaum am Ruhlsdorfer Platz in Teltow erstrahlt im Kerzenschein.

Und wir freuen uns schon auf 35 Grad und Amazonaswasser. AIDA wir kommen bald. Und dann feiern wir Weihnachten in Brasilien.

Fütterung im Wildgehege Glau

4. Dezember (Nachtrag)

Da habe ich doch wirklich vergessen, unser Erlebnis des gestrigen Abends
einzutragen. Wurde ich doch eingeladen von meiner Frau und ihrer Schwester, das
Geburtstagsgeschenk gemeinsam zu erleben. Zu viert, Angela ihre Schwester nebst
Lebensgefährten und ich, ging es ins ICC nach Berlin zur Zaubershow der Ehrlich
Brothers. Eine schöne Aufführung mit interessanten Tricks. Schon am Anfang
wurden Hände so verbogen, dass man dachte, die können nun nicht mehr zaubern.
Aber denkste. Die beiden jungen Männer haben sogar Schienen verbogen, wo man
dachte, na ja, die sind aus irgendeinem weichen Zeug. In der darauf folgenden
Pause konnten wir uns an diesem Objekt davon überzeugen, die Dinger waren
wirklich nicht aus Pappe. Zum Schluss ließen sie aus ihren Händen Schnee
erstehen, ohne dass man wusste, woher der kommt. Die Illusion wurde gleich nach
draußen getragen und auf der Straße mit weiterem Schnee vervollständigt. Es hat
die ganze Nach leicht geschneit. Wie in der Zaubershow.

4. Dezember

In 20 Tagen ist Weihnachten. Bei Familie Frank findet dieses Ereignis dieses Mal in Brasilien statt. Ja, ihr lest richtig. Dort, wo kein Schnee liegt und die Temperaturen bis auf 35 Grad klettern. Unsere Kreuzfahrt mit der AIDAvita ist gebucht und genehmigt. Wir fahren aber nur in kleiner Besetzung. Das heißt, meine liebe Frau und ich besuchen vor Ort unseren Sohn Nico. Er fährt nämlich seit August schon auf dem Schiff. Die Reise wird in Manaus, also im Amazonas losgehen und endet in der Dominikanischen Republik. Konkret geht es am 19. Dezember mit der Bahn via Frankfurt (Main) los und wird am 5. Januar beendet sein. Also eine Zwei-Jahres-Fahrt. Nach unserem Südostasien Erlebnis 2009 hoffen wir, dass auch diese Reise nicht nur spannend, sondern auch äußerst interessant wird. Wenn alles gut funktioniert, will ich auch das Tagebuch von unterwegs aktualisieren. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Amazonas runter.

Am Wochenende waren ja meine letzten Aktivitäten mit der Partei vor dem Urlaub. Samstag Aktiventagung in Frankfurt (Oder) und am Sonntag gleich noch Parteitag am selben Ort. Ich war wieder für die Regie verantwortlich und es hat alles prima geklappt. Ein guter Einstieg auf den Urlaub.

Angela war heute früh beim Arzt und musste, weil sich ihre Hausärztin den Arm am selben Tag gebrochen hat, zu einer Ersatzärztin gehen, wo es natürlich richtig voll war. Für diese Woche ist sie arbeitsunfähig geschrieben, weil sie richtige Schmerzen im Ohr hat. Wollen wir hoffen, dass bis zu unserer Abreise alles in Ordnung ist.