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26. Februar 2012

Ich habe nunmehr aus dem Tagebuch ein Wochenbuch gemacht. Vielleicht schaffe ich es in der kommenden Zeit, es doch wieder zu ändern. Dabei ist wirklich eine Menge in der vergangenen Woche passiert, was sofort hier hätte erscheinen können.

Ging es doch gleich am Montag mit einem spontanen Abendbesuch bei unserer Nichte Martina los, die sich mit Mann und Kindern zu einem Kurzbesuch aus der Stuttgarter Ecke nach Ludwigsfelde aufgemacht hatte. So trafen wir uns in Löwenbruch zum Essen.  Viel zu erzählen gab es und gutes Essen. Das mit dem Essen sollte in der Woche so weiter gehen, hatten doch meine Mutti und mein Bruder (wie in jedem Jahr) am 21. Februar, also dem Dienstag, Geburtstag. Beim Chinesen trafen wir uns am Büfett zum Geburtstagsschmaus. Immer noch ein Stück gebratene Ente im Bauch, musste ich am Mittwoch schon wieder auswärts essen. Bowlingabend mit dem Förderverein unseres Jugendtreffs war angesagt. Leider waren wir nur fünf Personen, aber der Spaß blieb nicht aus und ein paar Dinge für dieses Jahr haben wir beim Essen auch gleich besprochen. Das ich beim Bowlen nur Dritter wurde, will ich hier nur peripher andeuten. War nicht so mein Tag. Der Donnerstag war dann ein Tag zum Verdauen. Ohne großes Essen. Wie sagen wir immer so schön: Es gab Stulle mit Brot.

Freitag war für meine Angela dann ein besonderer Tag. Trauert sie doch immer noch ihrem Micra nach, konnten wir an diesem Abend im Autohaus einen Nachkömmling besichtigen. Wieder ein Micra und dann noch in Cappuccino. Ein bisschen Spaß hatten wir bei der Sache auch. Unser netter Verkäufer setzte Angela erst einmal in ein rotes Cabrio. Der Micra Cabrio sieht zwar echt Schei... aus, aber lustig sah Angela schon aus beim offenen Verdeck und das im leichten Nieselregen. Leider ist bei diesem Fahrzeug der Platz für hinten sitzende Personen unmöglich. Da kann man nur sagen, zwei Sitze, die man sich hätte sparen können. In der nächsten Woche ist dann die Übergabe des Cappuccino-Micra geplant.

Am Samstag verabschiedete ich mich von meinen beiden Mädels für einen Tag nach Kassel. Dort war eine Zusammenkunft der Verantwortlichen aus allen Bundeskreisen für die Mitgliederbetreuung. Den Workshop zum Thema Neumitgliedertreffen hatte ich mir ausgesucht und wohl auch ganz gut hinbekommen.

Und zum Schluss der Woche gab's heute schon wieder eine Geburtstagsfeier. Aber dieses Mal nicht in der Familie. Ein Genosse wurde 90 Jahre und da ist man als Vorsitzender der LINKEN eingeladen. Er hat sich auch richtig gefreut. So muss das sein.

Mal sehen, was die neue Woche so bringt. Auf alle Fälle einige Aktivitäten der Partei. Aber dazu später.

19. Februar 2012

Es war wohl wieder mal längere Zeit still in diesem Tagebuch. Das hat etwas mit dem nunmehr der Vergangenheit angehörenden Parteitag der LINKEN an diesem Wochenende zu tun. Nicht nur die Durchführung eines solchen, sondern auch die Vorbereitung sind immer Kampftage für mich. Da müssen alle für einen solchen Parteitag notwendigen Unterlagen hergestellt werden, die an die Leinwand zu bringenden Bilder müssen produziert werden und noch kleine Überraschungen geprobt werden. Das braucht alles viel Zeit. Und die beiden Tage, plus einen Vorbereitungstag, stehen dann für mich immer im Zeichen der Regie. Wenn es bei mir gut läuft, ist der halbe Parteitag eigentlich gerettet. Früher ging das alles viel einfacher. Ein Mikro hingestellt, die Delegierten in einem Raum versammelt und dann wurde diskutiert. Heute hat die moderne Technik die Oberhand. Videoprojektion, Internetberichterstattung, Facebook und anderes haben das sagen. Da muss schon alles stimmen.

Nun bin ich aber wieder zu Hause und helfe Angela gerade bei dem vielen Papier für die Versicherungen zur Schadenbegleichung. Ist zwar schon eine ganze Menge erledigt, aber da ist noch nicht alles geklärt.

12. Februar 2012

Wochenende ist vorbei und noch ist etwas Zeit für das Tagebuch. Was war in den vergangenen Tagen das ganz Besondere? Da muss ich nicht lange überlegen. Das war die gestrige Leseecke mit dem Regisseur Rudi Kurz. Rudi hat viele Filme für das Fernsehen der DDR produziert. Unter anderem "Das grüne Ungeheuer", "Ohne Kampf kein Sieg" oder "Front ohne Gnade" und noch viele mehr. Etwa 40 Interessierte kamen in das Haus der LINKEN nach Potsdam. Wenn die, die nicht anwesend waren, gewusst hätten, was für ein agiler 91-jähriger hier Geschichten seines Lebens erzählt, die Plätze hätten wohl nicht gereicht. Er hat 90 Minuten stehend in einer so wunderbaren klaren Sprache erzählt, dass in den kleinen Pausen eine Stecknadel hätte gehört werden können, die zu Boden fällt. Das Buch von ihm "Das grüne und andere Ungeheuer" habe ich mir dann gekauft, obwohl ich noch viele ungelesene Bücher im Schrank habe. Aber dieses werde ich wohl sehr schnell lesen. Viele seiner früheren Wegbegleiter haben den Weg zur Veranstaltung gefunden. Unter ihnen auch der Schauspieler Jürgen Zartmann. Mit diesem habe ich auch gleich für kommendes Jahr eine Abmachung für einen Besuch in der Alleestraße ausgemacht. Da freue ich jetzt schon.

Angela war tief betrübt, dass sie gestern nicht dabei war, weil sie den Zartmann auch ganz toll findet. Ja, sie hatte während dieser Zeit die Stube voller Gäste, die den Geburtstag von Vivien nachfeierten. Unsere Vivi ist jetzt 20 Jahre. Wie heißt es immer so schön: Kinder, wie die Zeit vergeht.

Nun geht es in die nächste Woche, die wieder viel Arbeit bringt, weil es am kommenden Wochenende zum Parteitag geht. Ich hoffe, ich finde immer ein paar Minuten für das Tagebuch.

6. Februar 2012

Das erste Wochenende im Februar ist vorbei und es war wieder ereignisreich. Am Freitag fuhr ich nach Magdeburg zu einer Zusammenkunft der Länderverantwortlichen für die Mitgliederarbeit. In einer eiskalten Verfassung, also bei minus 15 Grad, fand ich die Stadt an der Elbe vor. Nicht so kalt war es zum Glück in der Landesgeschäftsstelle der Partei. Die Erfahrungen der einzelnen Länder waren so vielfältig und hoffnungsvoll, dass wir uns noch zu einem kleinen Abendtrunk zusammenfanden. Da ich wusste, dass meine Angela zu Hause ganz alleine sitzt, musste natürlich noch angerufen werden. Schon an den ersten Worten hörte ich, da stimmt etwas nicht. Was war passiert, ist sie wieder plötzlich krank geworden? Nein, dass Auto hatte einen Unfall und zum Glück gab es keinen Personenschaden. Unser Schwager hatte das Fahrzeug ausgeborgt für eine ehrenamtliche Tätigkeit mit Kindern. Er saß allein im Auto und noch ist nicht klar, ob er ein Rot-Signal übersehen hat. Wichtig war für mich vor allem, dass keinem etwas passiert ist und Blech ist nun mal nicht von Dauer. Ein paar Laufereien haben wir nun und werden wohl auch auf einigen Kosten sitzen bleiben.

Das Erfreuliche vom Wochenende ist aber, dass Vivien und Mario wieder aus Ägypten zurück sind. Schön braun gebrannt und ohne in die gegenwärtigen dort herrschenden Auseinandersetzungen geraten zu sein. Selbst in Kairo und an den Pyramiden war es friedlich.

Über das Wetter zu reden heißt, über tiefen Frost von minus 20 Grad zu sprechen. Und es soll auch noch eine Weile so bleiben. Da ist man glücklich, wenn die Heizungen gut funktionieren. Mal sehen, wie es in dieser Woche weiter geht.

2. Februar 2012

Seit Montag geht so richtig nichts mit mir. Hatte es in der vergangenen Woche Angela mit ihrem Salto über die Teppichkante geschafft, ihre Rippen zu stauchen, so habe ich ähnliches seit dem Wochenende. Mein Hals und mein Rücken wollten sich nicht mehr so richtig bewegen. Der damit entstandene Kopfschmerz war auch nicht dazu angetan, den Weg auf Arbeit mit Genuss zu fahren. Daher habe ich mich entschieden, mir eine kurze Auszeit zu gewähren. Der Arzt war ebenfalls dieser Ansicht und hat mich für vier Tage aus dem Verkehr gezogen. Wärme, Tabletten und wenig Computer waren daher angesagt. Somit auch erst heute ein neuer Eintrag hier im Tagebuch. Morgen geht es dann, nach der Auswertung der gleich mitgemachten Blutuntersuchung, wieder ans Werk. Das gleich mit einer Abendfahrt nach Magdeburg, wo sich die Mitgliedergruppe des Bundes trifft, um über die weiteren Schritte zu beraten. Am Samstag werde ich wieder bei meiner Angela sein. Die Kinder sind ja gegenwärtig in Ägypten und haben sich gestern vom Ausflug zu den Pyramiden zurück gemeldet. Wir erwarten Vivien und Mario am Sonntag zurück. Dann muss ja auch der 20. Geburtstag von Vivien nachgefeiert werden. Nico kann ja leider nicht dabei sein, weil der sich irgendwo in Mittelamerika rumdrückt.