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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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28. Oktober

Heute einmal kein Rückblick auf die vergangenen Tage. Diese waren wieder ordentlich ausgefüllt. Ich will vorausschauen. Denn da passiert eine ganze Menge. Morgen ist zum Beispiel wieder ein ganz, ganz wichtiger Tag. Da haben die Zwillinge, also meine Frau und meine Schwägerin ihren 54. Geburtstag. Natürlich wird dieser gefeiert. Am Abend kommen zunächst zu uns die näheren Verwandten und am Samstag kommt die "Jugend", also alles was sich junge Freunde nennen darf. Nicht die Facebook-Freunde. Da wird der Termin nicht veröffentlicht (hoffe ich). Bis dahin wird zunächst auch etwas frei gemacht. Haben sich doch noch mehrere freie Tage angesammelt, die in dieser Woche genommen werden. Das passt ganz gut, weil ja am Mittwoch auch in Brandenburg Feiertag ist. Donnerstag dann wieder Arbeit mit der ersten Regionalkonferenz von vier anstehenden. Freitag noch eine Beerdigung und Samstag die wohl letzte Leseecke für das Jahr 2012. Dazu kommt an diesem Tag noch das Wasser abstellen im Garten und eben der Geburtstag. Was noch alles passiert, darauf bin ich dann wieder ganz gespannt.

Also allen eine schöne Woche und ich melde mich wohl auch erst am Ende dieser hier im Tagebuch.

21. Oktober

Kaum habe ich davon berichtet, dass alle bei uns gesund sind, schon haut es unsere Vivien um. Ein klassischer Infekt, der nun mit Antibiotika behandelt werden muss. Gute Besserung an dieser Stelle. Und das nun auch zu einem Zeitpunkt, wo ihr Schatz nach der dreiwochen Abwesenheit wieder zu Hause ist. Vielleicht geht es da mit der Gesundung schneller. Wir drücken jedenfalls die Daumen.

Ich hatte je bereichte, dass wir uns auf die Reise nach Mittweida machen wollen. Diese ist nun auch vorbei und wir haben einen alten Menschen glücklich gemacht. Hat sich der Onkel Gottfried gefreut. Endlich kann er wieder auf einem Akkordeon spielen und andere damit glücklich machen. Der Tag war ja spitzenmäßig. Fast 24 Grad und in der Sonne war es kaum auszuhalten. Dazu die wunderbare Herbststimmung und die Farben. Das wiederholte sich heute gleich noch einmal. So etwas hatten wir wohl in den vergangenen Jahren nicht gehabt. Oder ich muss etwas verpennt haben. Und das schönste ist, ich gehe immer noch Baden. Draußen, nicht in der Wanne. Am Freitag hatte ich die Gelegenheit des schönen Wetters genutzt, um wieder mit Fahrrad auf Arbeit zu kommen und der Tiefe See in Potsdam hat mich wieder magisch angezogen. Ein kurzer Sprung ins Wasser, eine paar Schwimmbewegungen und dann schnell wieder raus. Ist nicht mehr so war. Aber 13 oder 14 Grad hat das Wasser noch. Ich glaube, ich bin schon See-Süchtig. Vielleicht werde ich das noch eine Weile machen, wenn das Wetter so mitspielt. Für morgen ist es schon eingeplant. Ich lasse euch schon mal einen Blick auf die Badestelle werfen. Hier:

An der Badestelle am Tiefen See in Potsdam werde ich schon durch das "Vogel"-Volk erwartet.

16. Oktober

Das waren ja wieder interessante Tage. Freitag und Samstag war Koordinierungstreffen beim Parteivorstand in Berlin. Da ging es wieder einmal um Mitgliedergewinnung. Gute Stimmung unter den ganzen Landesverbänden. Die richtigen Positionen haben wir immer wieder vorgelegt: Mindestlohn, Altersarmut verhindern, Rentenangleichung Ost-West (oder umgekehrt) und Abschaffung der Praxisgebühr. Nun brauchen wir nur noch diejenigen, die helfen und mitmachen bei der Umsetzung.

Sonntag war bei schönstem Wetter Gartenarbeit angesagt. Auch wenn es in den kommenden Tagen noch einmal richtig schön werden soll, die Zeit wird langsam knapp bis zum Frost. So wurde umgegraben und die Beete gesäubert. Jetzt sieht alles wieder gut aus.

Gestern hatte ich die große Ehre, der älteste Genossin des Landes Brandenburg zu ihrem 103. Geburtstag zu gratulieren. Sie ist nämlich in unserer Basisorganisation hier in Teltow beheimatet. Ihr Kopf ist total klar und Lesen funktioniert ohne Brille. Glückwunsch und weiter so.

Bei unseren Brandopfern ist auch alles gut gelaufen. Die Versicherung war vor Ort und hat mitgeteilt, es wird alles bezahlt. Auch eine passende Unterkunft steht bereit und den beiden geht es gut. Da kann man nur sagen: Glück gehabt im Unglück.

Wir bereiten uns nun auf unseren Kurztripp in Richtung Mittweida vor, um den Onkel von Angela zu besuchen. Dem hatten wir versprochen, uns um ein kleineres Akkordeon zu bemühen. Das haben wir nun besorgt und schaffen es ihm als Geburtstagsgeschenk hin. Das Wetter soll ja mitspielen. Ist ja doch immer ein kleines Stück bis dahin.

Ansonsten sind alle gesund und munter und wir hoffen, dass es auch so bleibt.

 

11. September

Gestern Morgen bin ich durch das Heulen der Feuerwehr- und Krankenwagensirenen geweckt worden. Was war nur wieder los in unserer Stadt? Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir eine große Rauchsäule Richtung Osten, also dort wo ein Fernwärmewerk liegt und viele Wohnhäuser stehen. Für die Fernwäre war es zu weit weg. Ein kurzer Umweg auf Arbeit zeigte mir nur, dass die Rauchwolke verschwunden war, also der Brand gelöscht. Aber was hat da wohl gebrannt? Ich werde es ja bestimmt am nächsten Tag in der Zeitung lesen, so meine Gedanken. Eine Stunde später rief mich auf Arbeit der Bürgermeister an und ich wunderte mich schon. "Na, Herr Schmidt, wo hat es denn gebrannt?", so meine Frage. "Ob ich es etwa schon weiß?", seine Antwort. "Was?" "Na  das Haus der Familie Greiner ist abgebrannt."  Schock in der Morgenstunde. Egon ist der ehemalige Vorsitzende der Partei in der Stadt und seine Frau Gisela ganz engagiertes Mitglied der Partei, im Moment sehr krank. Ich musste mich erst einmal setzen. Mein erster Gedanke, was ist mit ihnen? der Bürgermeister konnte mich jedoch gleich beruhigen und mitteilen, sie wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet. Zum Glück. Aber das Haus ist unbewohnbar. Im ersten Moment weiß man dann überhaupt nicht, was soll man jetzt tun. Die Familienangehörigen mussten informiert werden. Aber wer kennt sie schon alle und wer hat Kontakt zu ihnen? Telefonnummern, Adressen und Namen? Viele Bekannte wurden angerufen und mit der Zeit bildete sich ein Netzwerk der Informationen. Jeder wusste ein wenig und alles wurde zu einem Puzzle zusammen gesetzt. Mühselig aber mit Erfolg. Eine Wohnung wurde besorgt, der Kontakt zum Krankenhaus hergestellt, der Sohn informiert. Der Tag war gefüllt mit Sorge und Hoffnung, mit Wünschen und Fragen. Noch ist nicht klar, wie geht es jetzt weiter. Was ist mit Egon, der noch im Krankenhaus liegt und wie kann allen geholfen werden. Und die Bange Frage, zahlt die Versicherung bei der Brandursache? Wurde doch die Heizdecke nicht ausgestellt. Wir müssen abwarten und stehen bereit für Hilfe und Unterstützung.

7. Oktober

In viel früheren Jahren hätte ich an diesem Tag wohl über die Feierlichkeiten zum Republikgeburtstag geschrieben. Aber das ist ja nun Geschichte. Nun schreibe ich zunächst unsere Eindrücke aus dem Friedrichstadtpalast.

Es war ja eine Art Vorprämiere. Die Show beginnt ja erst richtig am 18. Oktober. Dennoch wurden wir recht herzlich begrüßt mit dem Hinweis, dass wir also zu den ersten gehören, die sich ein Urteil bilden können. Über 100 000 Karten sind im Vorverkauf schon weg. Die Show an sich ist schon ganz gut, machte aber im ersten Teil nicht so richtig Tempo auf, sollte aber dann im zweiten Teil besser werden, sagte uns ein Garderobiere. Hat sich aber doch nicht so realisiert. Ich sage mal so, es ist eine Show, die man sich ansehen kann, weil sich 64 Beine wieder wunderbar ansehen und weil es ein paar tolle Shownummern gibt, die es lohnen, das Geld auszugeben. Nun hatten wir ja vor ein paar Jahren "Elements" gesehen und da ist mir in Erinnerung, dass es dort flotter zuging. Nun muss jeder selbst entscheiden, ob er "SHOW ME" sehen will.

Nun aber zu diesem Wochenende. Das war ja wieder einmal gefüllt mit dem Stadtfest in Teltow und dem damit verbundenen Besuch der Gäste aus unseren Partnerstädten Gonfreville (Frankreich), Zagan (Polen) und Ahlen in NRW. Los ging es am Freitag um 16 Uhr mit dem Bieranstich des Bürgermeisters. Meist eine sehr feuchte Angelegenheit, aber in diesem Jahr war mit zwei guten Schlägen das Fass geöffnet. Abends durfte ich dann unsere Parteifraktion beim offiziellen Abendbrot vertreten. War eine kurzweilige Sache mit guten Gesprächen und gutem Essen. Der Samstag stand dann im Zeichen von Besuchen in Potsdam und Berlin. In der Landeshauptstadt Potsdam besuchten wir die Ausstellung "Friederisiko". Kann man sich ansehen, aber die Schwäche lag zum Beispiel daran, dass unsere französischen Gäste keinen Audioguide in ihrer Sprache bekamen. Es gab nur die in deutsch und englisch. Bisschen schwach für eine solche Ausstellung. Nach einem ausgiebigen Essen in unserem Chinarestaurant ging es dann nach Berlin zu einem Stadtspaziergang vom Alexanderplatz bis zum Nikolaiviertel. Wir hatten sogar noch Glück mit dem Wetter. Die sintflutartigen Regenfälle erlebten wir in der S-Bahn und beim Aussteigen war alles vorbei. Glück gehabt.

Heute wurde  noch eine Ausstellung des Künstlers Denis Blondel eröffnet und danach konnten wir, das heißt Angela und ich, auch das Stadtfest mal ansehen.

Das in aller Kürze und hier noch ein paar Fotos des Wochenendes.

Bieranstich
Gruppenbild zur Ausstellung "Friederisiko"
Gruppenfoto vor dem Neptunbrunnen in Berlin

4. Oktober

Der Herbst ist gekommen. Man merkt es an der Buntheit der Landschaft. Und auch die Wassertemperaturen gehen zurück. Nur noch 15 Grad hat die Havel - aber ich gehe nach wie vor Baden. Am Montag hatten wir etwa 6 Grad Außentemperaturen und das hat dann das Gefühl eines Bades in Sekt gehabt. Auch heute früh musste ich wieder rein. Mal sehen, ob es nun das letzte Mal war oder ob es noch einmal die Chance gibt, in das schöne Nass zu springen.

Der gestrige freie Tag (mehr war es für uns nicht) wurde von unserer Familie genutzt, um die pralle Sonne im Garten zu genießen. Bis zu 23 Grad und strahlend blauer Himmel. Was will man mehr? Der Grill lief auf Hochtouren und die Steaks sowie Bratwürste schmeckten vorzüglich.

Nun bereiten wir uns auf die große Friedrichstadtpalast-Show vor. SHOW ME - so ist der Titel. Angela hat von mir zwei Karten zum Hochzeitstag erhalten und will mich unbedingt mitnehmen. Na, dann werden wir uns mal die mit Superlativen beworbene Show ansehen. Mehr dann hier im Tagebuch.