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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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27. September

Irgendwie habe ich das Gefühl, die Tage werden immer kürzer. Oder die darin eingefügte Arbeit immer länger. Vielleicht liegt es auch an beiden. Ist es doch kurz nach 19 Uhr bereits richtig dunkel. Damit wird es auch immer schwieriger, die letzten Gartenarbeiten zu erledigen oder noch weitere Abendbeschäftigungen im Freien auszuüben. Die vergangenen Abende hatte ich aber auch meine Beschäftigung. Hatten wir doch gestern unsere LINKE Ecke zum Thema Rentensicherheit bzw. Altersarmut. Es war eine richtig gute Diskussion u.a. mit dem Abgeordneten Matthias W. Birkwald und mit Vertretern der Gewerkschaften. Zusammenfassend kann man sagen, wer heute einen miesen Lohn erhält, wird schnell in die Gefahr kommen, kaum etwas zum Leben im Alter zu haben. Also: Gute Arbeit - Gute Löhne - Gute Rente.

Den Dienstag nutzte ich mal wieder mit Wegen übers Land und hatte mich mit angehenden Zeitungsmachern aus Schulzendorf getroffen. Aufgeschlossene und enthusiastische Genossen, die sich ranmachen für den Kreis eine neue Zeitung zu entwickeln. Hoffentlich haben sie dabei Glück und die nötige Unterstützung. Zu Wünschen ist es ihnen.

Heute hat der Vorstand des Vereins "Teltow ohne Grenzen" die Vorbereitung des Treffens mit den Partnerstädtern zum Stadtfest in Teltow abschließend geklärt. Da kommt auch wieder einiges an Arbeit auf uns zu. Das Stadtfest ist in diesem Jahr übrigens vom 5. - 7. Oktober. Also nach dem Einheitstag. Aber das werden sowieso kaum welche mitbekommen, warum das Fest eigentlich einmal eingeführt wurde. Heute geht es hauptsächlich um Essen, Spaß und natürlich Trinken.

23. September

Unsere Hoffnung, die ich am 18. im Tagebuch aufgeschrieben habe, ist eingetroffen. Das schöne verlängerte Wochenende auf Usedom ist leider vorbei, dennoch waren es drei klasse Tage. Am Freitag kamen wir gegen 14.30 Uhr in Zinnowitz im Parkhotel "Am Glienberg" an und wurden freundlich begrüßt. Mit dem Bezug des Zimmers hat es zwar noch nicht so geklappt (eigentlich ab 15 Uhr frei), deshalb erst einmal einen guten Kaffee. Ein schöner Start im Hotel, welches sehr empfehlenswert ist. Große, schöne Zimmer, gutes Essen, Sauna, Pool und eine nette Bar. Der Weg zum Wasser ist etwa 10 Minuten, das ist aber nicht schlimm. Die haben wir am ersten Tag gern nach der längeren Fahrt in Kauf genommen. Der Spaziergang auf der Promenade machte richtig Spaß: Sonnenschein, Ostseewasser, Einkaufsmöglichkeiten und Unterhaltung. Was will Frau mehr (oder Mann Meer)? Schönes Wortspiel. Nach einem Konzert aus Anlass des Seebrückenfestes mit der Gruppe Four Roses (aus Leipzig) labten wir uns noch in einem guten Fischrestaurant. Lecker Ostseehering und Matjes ließen gute Laune aufkommen. Die veranlasste uns, für den folgenden Samstag Fahrräder auszuleihen. Wollten wir doch nach Peenemünde. Bei herrlichem Sonnenschein nahm ich um 7.30 Uhr erst einmal still meine Laufsachen und machte mich über die 4 km-Distanz. Ordentlich warm hatte ich ja nicht umsonst das Handtuch mitgenommen. Also in die Fluten der Ostsee. Etwa 16 Grad Wassertemperatur. Nach meinen letzten Badeerlebnissen auf dem Weg zur Arbeit machte mir das nichts aus. Zurück ins Hotel im leichten Laufschritt zum warmwerden. Da schmeckte das herzhafte Frühstück gleich doppelt so gut. Der Sonnenschein versprach einen tollen Tag. Und so schafften wir auch die 18 km bis Peenemünde ohne große Mühe. Die Wünsche von Angela zeigten mir an diesem Tag die Richtung. Also erst ins Spielzeugmuseum und dann ins U-Boot. Die Ausstellung zur Raketenforschung hebe ich mir dann für später auf. Aber die beiden Punkte waren auch prima. Das U 461 der sowjetischen Streitkräfte ist gut hergerichtet. Etwas eng, aber die Arbeit auf dem Boot für die Besucher durch die eingearbeiteten Geräusche gut nachvollziehbar. Beim Mittagessen auf dem Boot "Taucher II" zog draußen eine Regenwand auf, die es ordentlich Schütten ließ. An eine trockene Rückfahrt war nicht mehr zu denken. Also abwarten, bis der Zug uns nach Zinnowitz zurück bringt. Dennoch hatten wir es geschafft, zum Bahnhof und vom Bahnhof zum Hotel ordentlich nass zu werden. Da half nur noch der gemeinsame Besuch der Sauna, um wieder warm zu werden. Warm, sauber und mit einem riesigen Hunger ging es gleich im Hotel ans Abendmahl. Natürlich wieder Fisch. Was sonst? Geschmacklich und von der Portion wieder ganz prima.  Wieder etwas, um auch am Sonntag früh die Laufsachen zu nehmen und mit dem Handtuch loszulaufen. Die See war nun noch etwas kühler und durch den kräftigeren Wind, der auch die Wellen bis hoch ans Ufer brachte, etwas unangenehmer. Aber rein und wieder raus mussten sein. Das prickelnde Gefühl hat man auch noch ganz schön lange. Nach dem Frühstück ging es dann leider auch schon wieder nach Hause. Mit einem längeren Zwischenstopp in Bansin, dem Badeort, den ich schon als Dreijähriger besuchen durfte, ging es dann auf ruhigen Straßen zurück nach Hause.

Also Fazit der Tage: Es geht auch mal mit einem Kurztrip sich gut zu erholen.

18. September

Das schöne Wetter hört nicht auf und ich kann immer noch mit dem Fahrrad die Strecke bis auf Arbeit zurücklegen. Auch der Tiefe See in Potsdam begrüßt mich jeden morgen mit seinen leichten Wellen. Noch hat das Wasser etwa 19 Grad und ist gegenüber den Außentemperaturen überlegen. Vivien hat schon darauf aufmerksam gemacht, dass aus mir noch ein Eisbader wird. Glaube ich nicht, aber probieren könnte man das ja mal.

Nun noch kurz zum vergangenen Wochenende. Samstag waren ja Angela und ich zur Leseecke in der Alleestraße. Edgar Külow war angesagt. 15 Uhr ist regulärer Beginn, aber Edgar ließ lange auf sich warten. Der Saal war voll und die Gäste nur schwer zu halten. Erst um 15.40 Uhr konnten wir den 87-Jährigen begrüßen. Es war eine amüsante und schöne Leseecke. Die nächste ist ja am 13. Oktober mit Kathrin Gerlof. Mal sehen, ob wir dann auch wieder so viele Gäste haben.

Den Samstagabend ging es ganz spontan zum Kroaten Abendessen. Trotz unseres Protests durften wir uns von Mario und Angela einladen lassen zu einem guten Essen und einem guten Schluck Wein. Schönen Dank noch einmal.

Sonntag war Gartenausruhtag. Bei schönstem Sonnenschein haben wir uns einfach mal ausgeruht. Geht nicht? Naja, ein wenig habe ich die Wildkräuter bekämpft. Aber die meiste Zeit war Ruhe verordnet. Und das war gut so.

Langsam bereiten wir uns auf unseren Kurzurlaub am kommenden Wochenende vor. Drei Tage geht es auf die Insel Usedom. Da werden die letzten Gelder unseres Geschenkes von Jutta ausgegeben. Hoffentlich haben wir an der Ostsee auch noch annehmbares Wetter. Ihr bekommt es ja hier zu lesen.

14. September

Ups, ist die Woche fast schon wieder um? Dabei hat sie doch erst angefangen. War wieder ganz schön spektakulär. Das Wichtigste zuerst. Angela hatte in dieser Woche wieder einmal Probleme mit einer verkrampften Speise- oder Luftröhre. Es ist nicht klar, was es ist und daher habe ich sie erst einmal zur Ärztin gebracht. Auch die war damit nicht zufrieden und stellte bei einer schnellen Untersuchung nichts Schlimmes fest. Nun geht es zu allen möglichen Ärzten, zu denen man nur über eine lange Warteliste rankommt. Erster Termin im Dezember. Na toll. Wichtig ist, dass das nun einmal abgeklärt wird.

Ansonsten waren in dieser Woche wieder viele Abendtermine. Fraktion, Ausschuss für Umwelt und Energie sowie Ausschuss für Finanzen und Wirtschaftsförderung. Wir machen langsam die Stadtkasse von Teltow leer. Über eine Summe von etwa 6 Millionen Euro werden demnächst Entscheidungen getroffen. Stadthafen in Teltow und Betreibergesellschaft für das Freibad Kleinmachnow. Dabei, so die Auskunft der Stadt, brauchen wir nicht einmal Kredite aufnehmen. Mal sehen, ob das am Ende wirklich alles so aufgeht, wie geplant.

Über eins möchte ich dann doch noch hier im Tagebuch berichten. Das Wetter lässt es immer noch zu, morgens mit dem Fahrrad zu fahren. Das habe ich auch heute getan und mich dann mutig in die Fluten der Havel gestürzt. Außentemperaturen 8 Grad, Wassertemperaturen 20 Grad. Da ist schon ein ganz schöner Unterschied zu merken. Da bin ich doch gleich eine gute Stunde im Wasser geblieben. Meine 1200 Meter Schwimmen haben da richtig Freude gemacht. Und das Wichtigste dabei: Ich fühle mich sauwohl.

So, nun geht es in das Wochenende. Morgen ist Leseecke in der Alleestraße mit Edgar Külow. Ich hoffe, dass trotz Nazidemo in Potsdam noch interessierte Gäste durchkommen. Euch allen ein schönes Wochenende.

 

9. September

War das heute noch einmal ein schöner Sommertag. Auch wenn er nicht so anfing, wie er im Wetterbereicht prognostiziert war, so entwickelte er sich doch zu einem sonnigen, warmen Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes. 10 Uhr haben wir heute unsere traditionelle Ehrung der Opfer des Faschismus gehabt und in einer kleinen Gruppe Blumen am Ehrenmal in Teltow abgelegt. Leider ist dieser Tag nun fast in Vergessenheit geraten. Norbert Katz von der VVN hat seine Gedanken sehr gut formuliert und aus der Historie heraus, auf die heutigen Gefahren des immer noch schwelenden Faschismus aufmerksam gemacht.

Der gestrige Tag war auch gefüllt mit einer Parteiveranstaltung. In Neu Diepensee ging es um das Leitbild für das Land Brandenburg. Mit viel Fachkompetenz und einer guten Besucherzahl, die auch fleißig mitdiskutierten, wurde es ein prima Tag. Dieser hörte aber nicht um 17 Uhr auf sondern ging 19 Uhr dann richtig los. Altenburger sind in Potsdam aufgetaucht und wurden von uns gebührend empfangen. Im Froschkasten, einem Traditionslokal an der Havelbucht feierten wir Marianne Kaisers 60. Geburtstag nach. Es war eine schöne Runde, die sich erst kurz vor 24 Uhr auflöste.

So reihte sich wieder ein Ereignis an das andere und in der kommenden Woche wird es wieder bunt. Morgen will ich erst einmal wieder mit dem Rad auf Arbeit fahren und die Nacht gleich im Garten bleiben. Dienstag und Donnerstag sind Ausschusssitzungen und am Samstag ist bei uns in Potsdam wieder Lesung. Es kommt Edgar Külow und ich erwarte ein volles Haus in der Alleestraße.

So bleibt also wieder einmal wenig Zeit für das Tagebuch, ich hoffe aber ein paar Minuten zwischendurch zu finden.

6. September 2012

Es ist ja fast nicht mehr wahr, dass hier etwas im Tagebuch steht. Die Anzahl der Besucher (23050) zeigt mir aber, dass das Interesse an der Internetseite ungebrochen ist. Schön. Bitte bleibt dran und ich werde mich bessern. Versprochen.

Ich wollte ja schon immer mal etwas über meinen, aber auch Angelas sportlichen Ergeiz hier schreiben. Fang ich doch mal mit Angela an. Sie schafft es wirklich (fast) jede Woche mittwochs zu ihrem Zumba-Sport zu gehen. Ich finde das einfach toll. Natürlich darf ich da nicht hinterm Berg halten. Nachdem ich ja vor etwa fünf Jahren eine Muskelfaserzerrung nach einer kurzen Sporteinlage zu Pfingsten hatte, habe ich mir geschworen, da musst du was ändern. Also, mehr Sport treiben. Das habe ich dann auch mit meinem Jogging hinbekommen. Dann der Beweis: Teilnahme am 7,5 km-Lauf in Teltow. Im vergangenen Jahr haben wir uns ja, stand ja auch im Tagebuch, ein paar neue Fahrräder gekauft. Die sind nicht nur chic, die sind auch noch nützlich. In diesem Sommer habe ich an der Aktion der AOK "Mit dem Rad auf Arbeit" teilgenommen, weil ich mal wissen wollte, ob es zu schaffen ist, an 20 Tagen zur Arbeit zu kommen. Sind immerhin 17 km pro Strecke, also am Tag um die 34 km. Ich hatte im Juni damit angefangen, dann war ich krank, dann kam der Urlaub und die Tage vergingen ohne Teilnahme. Aber im August habe ich richtig losgelegt. Ich habe die 20 Tage wirklich am 30. August geschafft. Fast 500 km sind da zusammen gekommen. Da bin ich schon ein wenig Stolz drauf. Das Schöne ist ja, dass ich noch eine weitere Sportart in diese Fahrradtour mit einbauen konnte: Schwimmen. Nach den ersten 13 km ging es in Potsdam in die Havel. Fast jeden Morgen. Damit konnte ich den Schweiß gleich abspülen und war fit für den Arbeitstag. An manchen Tagen war das Wasser wesentlich wärmer als die Luft. Bei 11 Grad Luft und 23 Grad Wasser machte das Baden noch mehr Spaß. Nun werden einige sagen, ja aber was soll das Bild auf der Startseite? Kein Fahrrad, keine Badehose (die brauch ich sowieso nicht) und keine Joggingkleidung. Stimmt. Das ist das Foto von unserer Ruderboot-Aktion. Am Sonntag haben wir in Kleinmachnow wieder am Wettbewerb teilgenommen und haben unter 21 Mannschaften den 9. Platz belegt. Als untrainierte finde ich das gut. Wichtig ist mir, dass man sich wohl fühlt und auch noch Spaß daran hat. Am Montag geht es wieder mit Fahrrad auf Arbeit. Soll ja schönes Wetter werden. Und das Wasser ist auch noch warm.