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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
PDF-Dokument [196.8 KB]
Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

26. Juni

Zitat Vivien:

"Endlich ist er wieder da...!!!!!!
Mein Brüderchen hat den Jakobsweg erfolgreich hinter sich gebracht es waren unglaubliche ca. 766 km zu Fuß!!!!
Er sieht zwar etwas Urmensch ähnlich aus!!!! Aber ich bin sooooo stolz auf ihn!!!!
Trotz der H...öhen und Tiefen Knieschmerzen und unzähligen schmerzhaften Blasen hat er es durchgezogen!!!!! Zitat von Nico Hinzmann: "auch wenn ich im Rollstuhl zurück komme, ich geh den weg komplett!!"
Ich lieb dich sooooo sehr deine kleine Schwester ist sooo stolz auf dich!!!!!
Knutschiiii Dein Schwesterchen"
 
Muss da ein Vater noch etwas dazu sagen. Wohl eher nicht - herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung.
 
Ich habe es sportlich heute gerade auf 48 km Radfahren gebracht. Mehr als an einem normalen Arbeitstag, da kommen immer "nur" 36 km zusammen, aber ich musste heute das Dienstauto in die Werkstatt bringen und bin mit Fahrrad wieder zurück und da kamen noch ein paar Kilometer dazu. Auch das obligatorische Bad habe ich heute Morgen genommen. Trotz eines leichten Tröpfelns von oben und nur 13 Grad war es schön. Das Wasser hatte etwa 10 Grad mehr als die Luft. Also eine richtige Erwärmung für mich, obwohl ich ja schon warm war.
Mit dem heutigen Tag bin ich auch wieder etwas erleichtert, da wir gestern unsere Mitgliederversammlung der LINKEN in Teltow hatten und auch die Wahl eines neuen Vorstandes anstand. Die Vorbereitung dazu war wieder ganz schön zeitaufreibend. Da musste der Bericht des Vorstandes fertiggestellt werden, Dankeschönkarten für die ganz Fleißigen hergestellt werden und alle Dokumente (unter anderem ein Wahlführungsplan) an alle verschickt werden. Es ist überstanden. Der Vorstand besteht nun zwar nur noch aus vier Mitgliedern (zuvor fünf) und ich darf wieder den Vorsitzenden machen, aber wir werden das schon schaffen. Wenn sich nur mal noch ein paar Menschen dazu entscheiden könnten, die politischen Geschicke in dieser Stadt mit in die Hand zu nehmen. Wenn alles gut läuft, macht das richtig Spaß und bringt Anerkennung. Aber wer will schon so viel Spaß und Anerkennung? Das kommende Wochenende ist noch nicht mit Terminen belegt, so dass ich hoffe, auch mal wieder etwas im Garten machen zu können. Es gibt nach dem schönen Regen und den warmen Tagen bestimmt viel zu tun. Aber davon später mehr.



20. Juni

Es blitzt, donnert und schüttet wie verrückt. Ist das das Ende? Wir wollen es mal nicht hoffen. Da hatten wir jetzt drei Tage Hochsommer pur und nun kommt die geballte Rache für die Temperaturen über 30 Grad. Heute habe ich für mich mal so überlegt, dass das Jahr in vier Monaten ablaufen kann: vor zwei Monaten hatten wir Winter (zu Ostern Schnee), vorigen Monat hatten wir etwas Frühling (hat ja auch alles schön geblüht), dieser Monat ist dann wohl Sommer und nun rechnen wir im kommenden Monat mit Herbst? Ist das nun gut? Fängt dann wieder der Winter an? Das wäre dann im August. Passt wohl nicht so richtig. Aber ist ja Klimawandel und warum sollen sich da nicht auch die Jahreszeiten verändern?

Ich hatte ja ursprünglich vor, gleich nach unserem wunderschönen Wochenende das Tagebuch zu aktualisieren. Klappte leider nicht so richtig. Als wir am Sonntag von unserem Besuch bei den Eltern in der Reha-Klinik in Lübben und dem damit verbundenen Besuch bei Vivien und Mario auf dem Lübbener Campingplatz nach Hause kamen, wollten die beiden nur noch mal kurz vorbei kommen. Wurde dann doch etwas länger. Montag ging auch nicht, war ja Fraktionssitzung, Dienstagabend nach einem Kurzbesuch im Garten schnell zu Teltow ohne Grenzen und am Mittwoch musste ich zur Stadtverordnetenversammlung. Blieb also nur der heutige Tag.

Aber dennoch möchte ich kurz vom Samstag und Sonntag schreiben.

Samstag feierte der Teltower Fußballverein 1913 seinen 100. Geburtstag und hatte sich Gäste eingeladen. Und das gleich zu zwei Veranstaltungen am gleichen Tag. 11 Uhr Festakt und 20 Uhr Festgala. Beide sehr locker, aber auch würdevoll. Am Abend habe ich dann meine Angela mitgenommen und wir hatten beide ein paar schöne Stunden. Leider kamen wir nicht zum Tanzen, da wir beim Cuba Libre mit Freunden mehrere Stunden uns unterhielten. Zum Glück hatten wir den Alkoholpegel am nächsten Tag wieder auf ein ordentliches Maß zurück schrauben können. Denn am Sonntag ging es nach Lübben. Nachdem wir sowieso vorhatten die Eltern zu besuchen, machten wir uns aber sehr zeitig auf den Weg. Mario und Vivien hatten sich bereits seit Freitag mit dem Wohnmobil dorthin auf den Weg gemacht. Da hieß es, nachfahren und ein bisschen Urlaubsatmosphäre einfangen. Es wurde ein ganz toller Tag.

Nun noch eine ganz tolle Neuigkeit: Seit gestern hat unsere Vivien einen staatlich anerkannten Abschluss als Erzieherin. Herzlichen Glückwunsch. Kinder nehmt euch ab sofort in Acht!

Euch erst einmal ein schönes Wochenende. Ich hoffe, ich komme wieder dazu, das Tagebuch zu aktualisieren.

Unsere "Staatlich anerkannte Erzieherin" Vivien

Hier ein paar Impressionen von unserem Besuch in Lübben

11. Juni

Heute musste ich erst einmal den Regenbogen von der Startseite nehmen. Bei so viel Wasser im Land ist es wohl nicht gut, auch noch von der schönen Seite des Regens zu sprechen. Uns tun die vielen Menschen leid, die im Moment im ganzen Land gegen die Fluten kämpfen oder durch das Hochwasser in den Ländern zu Schaden gekommen sind. Zum Glück scheint jetzt intensiv die sonne, so dass von einem weiteren Ansteigen der Flusspegel nicht mehr ausgegangen werden muss. Die Entwicklung der Flut am Beispiel der Elbe sieht man sehr schön auf der Seite http://www.wsb-info.de/aktuell.html. Dort gibt es ein Archiv der Aufnahmen und da ist gut zu sehen, wie rasant sich am Anfang Juni die Elbe aus ihrem Bett begeben hat. Die Auswirkungen sind gegenwärtig noch im Norden Brandenburgs zu spüren. 

Zu Hause ist alles normal. Vivien geht es besser und sie bereitet sich auf die nächste OP vor. Kommende Woche werden weitere zwei Weisheitszähne gezogen. Nico hat sich vom Jacobsweg gemeldet und mitgeteilt, die Hälfte haben sie von den 800 km geschafft. Unsere Freunde sind von ihrer AIDA-Reise aus dem Mittelmeer zurück und ich habe noch nicht einmal mit ihnen gesprochen. Werde ich wohl mal nachholen müssen. Die Zeit rennt aber so weg, dass die Aufgabenfülle schwer zu schaffen ist. Gestern wieder zwei Versammlungen der Stadt hintereinander. Heute Vorstandsitzung und so geht das weiter. Schön, dass es da gut in den Tag geht: Mit Radfahren und Schwimmen.

Soweit für heute.

4. Juni

Unsere Vivien ist krank. Gestern musste sie sich zwei Weisheitszähne ziehen lassen und hat seitdem das Bett noch nicht verlassen. Ein Hamster sieht netter aus. Wir hoffen, dass dieser Zustand bald vorbei ist. Aber diese Prozedur muss sie für die anderen beiden Zähne noch einmal in 14 Tagen durchmachen. Wir helfen ihr im Moment mit entsprechenden Kühlpackungen.

Kühl war es auch heute früh wieder und doch bin ich mal wieder nach 14 km Fahrradfahrt im Wasser gewesen. Kurz aber schön. Die beiden anwesenden Enten haben sich gefreut, dass ich endlich einmal ein bisschen zu Essen mitbrachte. Mein Bruder hatte Streuselkuchen gebacken, von dem die Streuseln absolut in Ordnung waren, der darunter befindliche Teig war gut zum Verfüttern. Also, alles gut.

Heute hat uns unser Nico vom Jacobsweg in Spanien angerufen und mitgeteilt, dass er und seine Katharina bereits über die Hälfte der 800-km-Strecke hinter sich gebracht haben. Neue Hosen mussten sie sich bereits kaufen, da mit den alten irgendetwas nicht stimmte: die rutschten ständig. Da werden wir wohl bei der Rückkehr nur noch einen Strich in der Landschaft sehen.

Seit heute sind meine Eltern zur Kur in Lübben und wir hoffen, dass es meiner Mutti nach den drei Wochen auch wieder gut geht. Ich glaube ich hatte bereits geschrieben, dass sie eine Krebsoperation hinter sich gebracht hat. Soweit aber alles gut.

Wir bangen jetzt auch sehr mit den Hochwassergeschädigten. Erinnerungen werden wach, an die Zeit 2002, wo wir auch immer wieder mit Bekannten in Dresden in Verbindung standen. Wir drücken die Daumen, dass der Regen endlich aufhört und das Wasser nicht noch mehr Schäden anrichtet. Mehr kann man von hier nicht machen, auch wenn man am liebsten helfen will. Aber wo zuerst?