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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
PDF-Dokument [196.8 KB]
Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

25. Oktober

Immer wenn ich merke, ich habe lange nichts in das Tagebuch geschrieben, dann plagt mich das schlechte Gewissen so, dass ich nichts reinschreibe. So hat sich der letzte Eintrag als Glücksfall ergeben. Da hatte ich noch kein so großes schlechtes Gewissen. Es waren aber wieder ein paar turbulente Tage dazwischen. Wenn ich mit dem heutigen anfange, dann muss ich darüber schreiben, dass wir heute auf dem Friedhof waren und die zweite Frau von Willi, was der Vater von Marina und Angela ist, auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Sie hatte schwer unter Krebs zu leiden und mit 68 Jahren den Kampf verloren. Nun gilt es, sich wieder mehr um Willi zu kümmern. Das passiert schon in der kommenden Woche, wo er zum Geburtstag seiner Zwillinge kommen wird.

Gestern war ich mit unserer Archivarin im Süden des Landes Brandenburg unterwegs und wir haben dort die Bestände an Materialien der vergangenen Jahre analysiert. Die Fahrt war eine wahre Freude, da das Wetter mitspielte und die Natur uns mit ihren wunderbaren Herbstfarben verzauberte. Über unseren Köpfen flogen die Wildgänse hinweg und hunderte von Kranichen grüßten uns vom Feld aus.

So, und nun ist unsere Vivien von Arbeit gekommen und ich beende erst einmal den Eintrag. Aber nicht ohne euch mitzuteilen, dass ich am Wochenende in Blossin zur Klausur der Roten Reporter bin. Also wieder nichts mit Eintrag. Vielleicht am Montag. Bis dann.

11. Oktober

Sie sind vorbei: die vier tollen Tage in Teltow. Das Stadtfest vom 3. bis 6. Oktober haben unsere Stadt und auch uns wieder ganz schön in Atem gehalten. Nicht nur, dass wir vom Bieranstich bis zum Feuerwerk versuchten, recht viel vom Programm mitzubekommen, nein, wir hatten ja auch noch Besucher aus unseren drei Partnerstädten Gonfreville, Zagan und Ahlen im Ort. Im Nachhinein können wir aber sagen, wir hatten ein prächtiges Fest, das wieder unwahrscheinlich viele Menschen anzog und auch sehr ruhig verlief. Das Wetter spielte auch mit (der kleine Nieselregen störte nicht) und man sah viele glückliche Gesichter, wenn man einander begegnete. Das scheint auch eines der wichtigsten Dinge auf dem Fest zu sein, das Begegnen. Über die Begegnungen mit den Städtepartner hat der Vorsitzende vom Verein Teltow ohne Grenzen einen schönen und auch langen Artikel eingestellt, der hier zu finden ist: http://www.tog-verein.de/alte-und-neue-freunde-zum-stadtfest/

Nun steht wieder ein Wochenende an und man staunt, keine Termine. Damit kann ich meine Angela, die heute das Bett wegen eines grippalen Infektes hüten musste, pflegen. Hoffen wir, dass es bald besser wird.

2. Oktober

War das ein wunderschönes Wochenende! Wir haben uns am Samstag das Reisemobil geschnappt und sind nach dem Frühstück losgefahren in Richtung Boltenmühle (bei Neuruppin). Leider kamen wir auf der Autobahn in einen dicken Stau wegen eines Unfalls und mussten dort über eine Stunde warten, bis es endlich weiter ging. Gegen 14 Uhr kamen wir auf der Straße zwischen Neuruppin und Rheinsberg an einem großen Hinweisschild vorbei, welches uns den Weg zu einem Campingplatz mit Stellplatz für Wohnmobile wies. Also nichts wie hin. Wir kamen in Stendenitz an. Das kannte ich schon aus der Zeit, als ich als Jugendlicher mit meinen Eltern am Tornowsee zeltete. Es hatte sich wenig verändert. Die Gaststätte war ebenso da, wie das Waldmuseum und die Anlegestelle für das Fahrgastschiff. Der Platz lag zwar noch in der Mittagsruhe, also keine Befahrung möglich, dennoch war klar, hier bleiben wir. Und wir haben es nicht bereut. Gleich nach dem Aufbau unseres Fahrzeuges packten wir die Fahrräder aus und unternahmen eine erste Tour über Stendenitz am Ostufer des Zermützelsees entlang über Rottstiel wieder zurück. Erste Pilze fanden wir hier und eine wunderschöne Natur. Über uns flogen Kraniche, Wildgänse und Schwäne. Das mitgebrachte Abendessen am Feuer schmeckte toll. Die Nacht versprach sehr kalt zu werden, die Heizung lief aber ohne Probleme und an friern war nicht zu denken. Am Morgen musst ich es wissen, wie kalt gegenwärtig das Wasser war. Kurzentschlossen ging ich an die Badestelle und bestieg das Wasser. Ja, es war kalt. Nach ein paar Schwimmzügen verließ ich das Wasser wieder. Es wird wohl für das Jahr 2013 der letzte Aufenthalt in freiem Gewässer gewesen sein. Der Sonntag gestaltete sich zu einem waren Feuerwerk der Erlebnisse. Zunächst rauf aufs Fahrrad und zum Tierpark Kunsterspring. Dieser ist immer noch wunderschön und wenn so wie an diesem Morgen nur wenige Besucher da sind ist es besonders schön. Am ergreifendsten war die Begegnung mit den Wölfen. Aug in Aug in 10 cm ihnen gegenüber zu stehen ist wohl ein Erlebnis, was man nicht jeden Tag hat. Auch die anderen Tiere sind einen Besuch wert. Danach ging es in Richtung Boltenmühle. Auf dem Weg dorthin trafen wir Pilzsucher, die schon nicht mehr wussten, wohin mit den Maronen. Also hinein in den Wald und mitgesucht. Was heißt hier gesucht. Gefunden müsste man sagen. So viele Pilze habe ich in den vergangenen Jahren nicht mehr gesehen. Zwei Tage Abendbrot und noch weitere getrocknete Pilze sind das Ergebnis. In der Boltenmühle haben wir ein leckeres Mittagessen zu uns genommen, bevor wir den Weg zum Wohnmobil zurück nahmen. Der Weg am Tornowsee entlang führte uns auch über die ehemaligen Campingplätze, von denen heute nichts mehr zu sehen ist. Schade. Es bleiben nur die Erinnerungen. Die Rückfahrt war dann in 90 Minuten geschafft. Besser kann es kaum gehen. Dieses Wochenende werden wir wohl so schnell nicht vergessen.