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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

26. Juni

Da hat ja wieder superlange nichts im Tagebuch gestanden. Ich glaube, dass liegt daran, dass es noch schnellere Informationsmöglichkeiten gibt. Zum Beispiel facebook. Das nutze ich im Moment doch des Öfteren. Dabei passierte wirklich eine ganze Menge in der letzten Zeit.  So waren wir nach unserem schönen Pfingstausflug bei unserem Sohn Nico in Radebeul. Dort stellt sich ja in der nächsten Zeit Nachwuchs ein und wir wollten die glücklichen werdenden Eltern mal noch in ihrer Vorfreude erleben. Mit uns, das heißt Angela und Reinhard, waren auch Vivien, Mario und Kinto dabei. Und wir haben wieder das Wohnmobil genutzt. Einen prima Stellplatz hatten wir gleich an der Elbe. Dort hätten wir vor einem Jahr nicht stehen können. Alles Hochwassergebiet und die Schäden vom vergangenen Jahr sind noch nicht behoben. Radebeul ist dennoch eine Reise wert, wie wir feststellen konnten. Diese Weinberge und wunderbaren Häuser sowie der Blick auf Dresden, das hat schon was. Da wird es die Kinder wohl nicht mehr wegtreiben. Der Leopold, was dann unser Enkel werden wird, schiebt sich schon ganz schön raus. Mitte Juli soll dann die Geburt sein. Wir sind ja gespannt. Schließlich werden wir erstmalig Oma und Opa.

In dieser Woche war dann ein weiterer Höhepunkt: Die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von Teltow. Wir haben jetzt die Fraktion mit dem längsten Namen: LINKE/Umweltaktive/BFB/Piraten. An der Zusammensetzung sieht man schon, dass da eine bunte Truppe zusammen ist. Mit zwei Frauen und vier Männer noch eine gute Mischung dazu. Leider ist bei der ersten Sitzung nicht alles so gelaufen, wie wir es wollten. Den Vorsitz für die SVV haben wir mit einer Stimme verfehlt. Da es aber mit der Wahl auch noch Probleme gab, wollen wir eine Wiederholung beantragen. Mal sehen, ob da noch etwas geht.

In den kommenden zwei Tagen sind wieder diverse Veranstaltungen in der Alleestraße. Eine Ausstellungseröffnung morgen und am Sonnabend sitzen die Roten Reporter zusammen. Der Sonntag wird dann eventuell im Garten stattfinden. Um das Gießen brauchten wir uns in den vergangenen Tagen jedenfalls nicht kümmern. Das hat Petrus erledigt

Euch allen ein schönes Wochenende.

11. Juni, Zweiter Teil, Pfingsten

Nun habe ich den ersten Teil vom 11. Juni geschrieben, also den Bericht unserer Radtour nach Zagan, so möchte ich hier gleich anschließen und über unser Pfingsttreffen schreiben. Sonst komme ich ja wieder nicht dazu.

Wie in jedem Jahr ging es in Familie und mit Freunden wieder raus. In diesem Jahr war unser Ziel die Skatstadt Altenburg. Also die Stadt meiner Eltern und die Geburtsstadt meines Bruders. Leider konnten Mutti und Vati nicht mitkommen, da unsere Mutti in Bad Belzig in der Reha liegt und wir hoffen, dass nach ihrem epileptischen Anfall alles wieder in Ordnung kommt. Aber im Moment sieht alles recht gut aus. In Altenburg erwartete uns das Hotel Altenburger Hof, in dem wir für 99 Euro das ganze Pfingstfest mit drei Übernachtungen und Halbpension verbrachten. Eigentlich nicht möglich, aber wir merkten bald, wie das gemacht wird. Hier ist nämlich Zwischenstation für Busse aus der Schweiz auf ihrer Fahrt nach Polen. Diese eine Nacht scheint für das Hotel ziemlich lukrativ zu sein. Leider geht das auch auf die Knochen der Beschäftigten. Die müssen von Frühmorgens bis spät in die Nacht für die Gäste da sein. Und das waren nicht gerade wenige. Unsere Unterkunft war aber total in Ordnung und das Essen reichlich und gut. Als Programmpunkte hatten wir am Samstag einen Grillabend bei Familie Kaiser eingeplant und waren froh, dass wir bei über 30 Grad nicht in einem Raum sitzen mussten, sondern im schönen Garten am Waldessaum. Und die Wurst hat wieder Klasse geschmeckt, genau wie der von Marianne und Annette gemachte Kartoffelsalat. Spät in der Nacht, bei bester Dunkelheit verließen wir unsere Gastgeber und traten den Rückweg durch den finsteren Wald an. Mario nutzte diese Gelegenheit und trieb seine Spiele mit den ängstlichen Wanderern. Zitternd aber glücklich brachten wir Angela und Marina ins Hotel zurück. Der Sonntag, der noch heißer werden sollte, war dann auch nur in dicken Mauern auszuhalten. Daher besuchten wir das Wahrzeichen von Altenburg, die Roten Spitzen und anschließend das Schloss. Auf dem Rückweg war dann ein Besuch in der Eisdiele obligatorisch. Alle haben gut durchgehalten, trotz der Hitze. Am Abend besuchten ein paar Unverwegene noch den Inselzoo um sich unter anderem die Erdmännchen anzusehen. Ähnlichkeiten mit Kinto waren da „nur zufällig“. Wo der das nur herhat?

Die letzte Nacht und die Rückfahrt verliefen recht unspektakulär und die neue Woche hat uns auch schon wieder in den Bann gezogen. Da bleibt noch Luft für weitere  Berichte über die Aktivitäten in dieser, bevor es am Wochenende nach Radebeul zu Katharina und Nico geht.

11. Juni

Soweit zum Thema Zeit. Da hatte ich mir nun vorgenommen, nach unserer Fahrradtour einen ausführlichen Bericht zu schreiben, es ist wieder einmal nichts geworden. Nun ist auch noch das Pfingstfest Geschichte und auch hier sollte ich ein paar Erlebnisse aufschreiben.

Also angefangen.

Ich gehe mal ganz kurz zurück zum Wahltag am 25. Mai. Nach nunmehr 16 Jahren als Stadtverordneter bin ich abermals durch die Teltowerinnen und Teltower in das Stadtparlament gewählt worden. Wir haben zwar weniger Stimmen als noch vor knapp 6 Jahren erhalten, so dass wir nur noch vier anstatt sechs Mandate vertreten. Damit wird die Arbeit nicht weniger. Mal sehen, wie wir uns da aufteilen. Vielleicht gibt es noch eine Chance, mit einigen anderen zusammen zu arbeiten. Wir reden im Moment miteinander.

Nun zu unserer ganz tollen Radtour. Am 29. Mai, also den Herrentag ging es frühmorgens mit acht Radfahrern von Teltow los. So viel, wie an diesem Morgen, hatte ich wohl zum Radfahren noch nicht an. Es war einfach bitterkalt. Das Thermometer zeigte geraden einmal 7 Grad. Es sollten an diesem Tag auch nicht mehr als 11 Grad werden. Dennoch machte die Fahr auf gut ausgebauten Radwegen und wenigen Ortsdurchfahrten richtig Spaß. Nach 84 km erreichten wir unser erstes Etappenziel Neu Lübbenau. In dem kleinen Ort gab es eine Scheunenherberge, die den Radlern die Möglichkeit gab, direkt im Stroh zu schlafen. Mit meiner Allergie zog ich es jedoch vor, im Wohnmobil zu schlafen. Müde, aber nicht kaputt ging es auch bald ins Bett. Am nächsten Morgen wurden wir von einem herrlichen Sonnenschein geweckt. Dieser Anfang sagte uns, runter mit den dicken Klamotten und zünftig angezogen. Kurzärmlig und frohen Mutes ging es nur noch mit sieben – eine Frau wollte wegen Erkältungsproblemen nach Hause – weiter auf die Fahrt Richtung Guben. Wieder etwas mehr als 70 Kilometer lagen vor uns. Unser Tourenerkunder Bodo hatte eine schöne Strecke ausgesucht und wir nahmen uns die entsprechende Zeit für die Strecke. Pünktlich trafen in Guben auch Mario und Vivien mit dem Stadtfahrzeug ein, welches Fahrräder und Radfahrer auf der Rücktour transportieren sollte. Ein schöner Tag ging mit Boulespiel und Sonnenuntergang zu Ende. Die letzte Etappe von Guben nach Zagan mussten wir nicht allein meistern. Elf Polen – vor allem Polinnen – begleiteten uns ab der Grenze bis zum Ziel. Die Sonne hatte es am letzten Radfahrtag gut mit uns gemeint. Es gab bei einigen auch diverse Sonnenbrände. Dennoch schafften wir die 80 Kilometer gemeinsam gut. In Zagan begrüßte uns der Bürgermeister und freute sich über unser Kommen.

Diese Fahrt, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, wird wohl nicht die Letzte sein.