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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

25. September

Es liegt nicht daran, dass das vergangene Wochenende nicht schön war, das kann man wirklich nicht behaupten. Die Einträge im Tagebuch sind im Moment nicht ganz so wichtig geworden. Dennoch möchte ich versuchen, die Seite weiter zu führen. Bloß gegenwärtig ist der Wurm drin.

Doch noch einmal kurz zurück zum vergangenen Wochenende. Wir hatten uns ja vorgenommen, das Wochenende ordentlich auszuspannen. Das wäre fast ins Wasser gefallen, da ich am Donnerstag zum Arzt gegangen bin und mich an meinem Unterschenken verbinden lassen musste. Auch das hatte ich noch nicht geschrieben. Also von Anfang an.

Am 11. September hatten wir für eine Wahlveranstaltung in Potsdam wieder einmal die Aufgabe, die Bühne und die Technik aufzubauen. Mein Part war das Fahren des LKW. Das lief alles noch ganz gut. Nur mein Schwung, auf die Ladebordwand zu gelangen, war nicht kräftig genug, so das das Bein nicht auf sondern an der Wand landete mit dem Effekt, das ich mir das Schienbein bis auf den Knochen aufgestoßen hatte. Mit dem Knochen realisierte ich erst zwei Tage später, als ich mich immer noch wunderte, was das für ein heller Untergrund war, den ich da gesehen hatte. Es hat auch kaum geblutet, so dass ich mich selbst mit einer Kompresse behalf. Auch die nächsten Tage ging alles ganz gut bis auf die Tatsache, dass das Bein immer roter wurde. Also doch mal zum Arzt und der hat mich gleich aus dem Verkehr gezogen. Und das war eine Woche später, kurz vor unserem Ausruhwochenende. Mit der Genehmigung vom Arzt konnten wir dann doch vier schöne Tage in Stendenitz verleben. Soweit alles gut.

Seit diesem bin ich nun zu Hause und kuriere mich aus. Aller zwei Tage zum Arzt zum Wechseln des Verbandes und Kontrolle des ganzen. Die ersten Hautstücke wurden auch schon abgezogen. Aber der Dok sagt, das wird schon wieder.

In unserer Familie ist im Moment sowieso der Krankenwurm drin. Björn hat sich zwei Finger auf Arbeit angebrochen, als er diese nicht schnell genug unter dem Beton wegbekam, Schwiegermutter wurde gestern mit dem Fahrrad umgefahren und musste kurz auf die Rettungsstelle. Es gab ein paar kleine offenen Wunden und ein paar Prellungen, die nun bestimmt schön blau werden. Fahrrad hin, Brille hin und alles, weil die Postfrau zu schnell rückwärt gefahren ist, ohne ausreichend Sicht nach hinten.

Angela hat auch einen Termin beim Arzt vor sich, um ein Überbein am Fuß zu entfernen und Vivien hat es gegenwärtig mit Schmerzen in der Magengegend. Auch sie ist in ärztlicher Behandlung. Wenn das so weiter geht ...

Somit habt ihr jetzt wieder einen kleinen Überblick über unsere gegenwärtige Situation. Wir hoffen, dass wir alle bald wieder auf dem Damm sind.

9. September

An der Anzahl der Einträge ist zu sehen, der Reinhard hat wieder einmal keine Zeit. Ja, in Brandenburg stehen am kommenden Sonntag Landtagswahlen an und ich bin doch ganz schön eingespannt. Nicht dass ich viel in Teltow zu tun habe, das natürlich auch, aber gegenwärtig begleite ich mit einem Wohnmobil die Wahlkampftour des Landesverbandes. So waren wir zum Beispiel in Bernau, Cottbus,  Wittstock, Brandenburg an der Havel oder in Ludwigsfelde. Fast immer ist auch Gregor Gysi mit dabei. Sein Auftritt, seine klaren und präzisen, manchmal mit Ironie und Witz gewürzten Worte kommen immer wieder gut an.

Im letzten Eintrag im August hatte ich ja berichtet, dass wir einen Informationsstand zum Tag der offenen Höfe in Teltow gestalten wollten. Hat auch alles ganz gut geklappt.  Es gab wieder ein paar gut gemixte Cocktails und ein paar gute Worte in Vorbereitung der Wahlen. Auch am Dienstag und am Freitag sind wir vor Ort gewesen und haben die Teltowerinnen und Teltower mit Wahlkampfmaterialien versorgt. Auf dem Bahnhofsplatz ist da immer eine gute Gelegenheit.

Am Freitag, ihr habt das wohl dem Bild auf der Startseite entnommen, feierten Angela und Reinhard den 19. Hochzeitstag. Die bereits in Rhodos gekauften Schmuckstücke und 19 Rosen bekam Angela und ich durfte mir ein Bild der aktuellen Ausstellung von Anne Gottwald auswählen. Dieses wird demnächst mein Arbeitszimmer schmücken. Am Abend sind wir nach nunmehr 15 Jahren wieder einmal beim Inder eingekehrt. Im Jahr 1999 gingen wir erstmalig zu einem Inder, der in der Bäckerstraße in Teltow sein Restaurant hatte. Einige Zeit später schloss dieses und nun ist wieder ein Inder so mutig und hat an gleicher Stelle wieder ein Restaurant eröffnet. Das Essen war gut und die Unterhaltung mit ihm auch. Mit uns zufrieden waren meine Trauzeugin und ihr Freund.

Den Sonntagvormittag nutzten wir dann zunächst für den Garten (riesige Zucchini und Tomaten), danach ging es kurz zu Porta um einen Drehstuhl zu kaufen (war aber nichts) um anschließend zum Drachenbootrennen nach Kleinmachnow zu gehen. Dieses findet organisiert vom dortigen Ruderverein seit 10 Jahren statt. Es galt, eine gute Zeit hinzubekommen und den anderen Parteien zu zeigen, wir können das. Hat auch gut funktioniert. Für unsere Strecke von 650 Meter brauchten wir 3 Minuten und 21 Sekunden. Genau die Zeit, die auch das Boot der SPD benötigte. Alle anderen kamen mit schlechteren Zeiten ins Ziel. Wichtig war uns aber vor allem unsere kollektive Leistung. Und die war gut.