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Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
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28. Juni

Das war eines der schönsten Wochenenden seit langem. Zunächst hatte ich an diesem Wochenende keine dienstlichen Verpflichtungen und dann hat das Wetter auch noch mitgespielt. Gestern nutzten wir gleich frühmorgens die Chance, im Garten nach den vergangenen Regentagen etwas Ordnung zu schaffen. Es ist alles ganz toll gewachsen. Die Radieschen schmecken toll, die erste Zucchini ist geerntet,  die Tomaten tragen erste Früchte, die Roten Rüben entwickeln sich prächtig und an den Gurken hängt auch schon etwas dran. Bald geht es auch los und die Johannisbeeren müssen geerntet werden. Ach ja und die Kirschernte ist auch eingefahren: fünf Stück. Dazu muss man wissen, dass unser Kirschbaum erst vier Jahre ist und bisher noch nie mehr getragen hat. Zu Mittag kam dann sogar die Sonne etwas zwischen den Wolken hervor und das Essen schmeckte gleich noch einmal so gut.

Der Sonntag zeigte sich gleich vom Morgen an als ein heiterer Tag. Den wollten wir nutzen, um unsere Fahrräder einmal auszufahren. Wollten wir doch schon immer wieder einmal auf den Stahnsdorfer Südwestfriedhof. Gesagt und getan. Zunächst ging es aber über den Wilmersdorfer Friedhof, der nicht so groß ist, aber auch über viele Gräber aus dem 2. Weltkrieg verfügt. Danach also auf unseren größten und wie ich finde auch schönsten Friedhof der Region. Da findet man immer wieder spannenden Gräber. Auf dem Weg durch die Wälder fanden wir den auf der Titelseite prangenden Engel. Das Grab von Franz Schulte. Leider lässt sich über die Familie Schulte wenig nachlesen. Aber das Grabmal ist schön. Auch ein Grab einer 20-Jährigen hat uns erstaunt. Sogar am Grabstein mit einem QR-Code ausgestattet. So konnten wir nachverfolgen, dass es sich hier um eine junge Frau handelt, die an Krebs im Jahr 2013 verstorben ist. Nach den Besuchen des Englischen Friedhofes, der italienischen Grabstätten und des sowjetischen Ehrenmals ging es dann nach Stahnsdorf in die neue Eisdiele. Einfach Klasse und gut besucht. Wir mussten aufpassen, dass wir uns nicht noch einen Sonnenbrand holen. Ein gelungener Tag, den meine liebe Angela mit einem Besuch bei ihrer Mutti krönte und mich noch schnell ein paar Stolpersteine putzen ließ.

Die nächste Zeit wird nun wohl endlich auch ein wenig ruhiger. Die Sommerpause kündigt sich an. Auch wenn wir noch große Ereignisse vor uns haben. Aber dazu demnächst mehr.

21. Juni 

In der längsten Nacht in diesem Jahr möchte ich mich doch noch melden. Es ist im Moment 20.30 Uhr und draußen ist es hell wie zur Mittagszeit. In den vergangenen Tagen haben wir bereits bemerkt, dass es oft um 22.30 Uhr noch sehr hell ist. Diese schöne Zeit wird nun so langsam vergehen, da es wieder rückwärts geht mit der Zeit des Sonnenuntergangs. Leider. Aber auch die Temperaturen machen im Moment einen nicht so guten Eindruck. Sie schaffen es nur bis zu 20 Grad. Hier hoffen wir, dass der Trend nicht so wird wie bei der Sonne, sondern sich umkehrt und sie nach oben steigen. Wir hätten es eigentlich verdient. Dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, die Seen mit meinem Besuch zu beehren. Heute früh nutzte ich die Gelegenheit, bei meinem Wochenendaufenthalt in Blossin, in den Wolziger See zu steigen. Nach meinen 10 km-Lauf um den See haben mich die wohl eher nur 17 Grad Wassertemperaturen nicht wesentlich gestört. Lange bin ich jedoch nicht drin geblieben.

Ja, ich habe meine Angela am Wochenende wieder einmal allein gelassen und bin zu den Roten Reportern gefahren. Also zur Landesarbeitsgemeinschaft der Macher der Kleinen Zeitung der Partei. Eine nette Truppe von knapp 20 Personen kam in Blossin zusammen um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und Neues zu hören. Das war wieder richtig spannend. Wir treffen uns zu solchen Wochenendseminaren einmal im Jahr und der Wunsch, sich schnellstmöglich wieder zu treffen, kann leider nicht so erfüllt werden. Trotzdem sind die zwei Tage immer eine große Bereicherung für alle.

In der kommenden Woche ist mal wieder Stadtverordnetenversammlung. Da muss noch ein großer Berg Papier gewälzt werden um einen ordentlichen Abend mit zu gestalten. Damit ist auch die Fraktionssitzung am Montag verbunden. Also noch einiges zu tun.

Ein Lichtschein am Horizont ist der Besuch unseres Sohns, der zukünftigen Schwiegertochter und des Enkels am Freitag. Sie machen Zwischenstation, um anschließend einen Urlaub an der Ostsee zu beginnen. Hoffentlich wird bis dahin das Wetter besser. Leo soll schon mitbekommen, wie schön es sein kann, in der Ostsee zu baden.

 

14. Juni

Endlich, endlich hat es einmal kräftig geregnet. Gestern, also am Samstag, waren zunächst Temperaturen bis zu 34 Grad angekündigt. Am Nachmittag, so der Wetterbericht dann Regenschauer mit Unwettercharakter. Der Tag war für mich bereits seit langem eingeplant für den Sommergarten der Senioren im Haus der Partei in Potsdam. Alles was wir nicht brauchen konnten an diesem Tag war ein Unwetter. Zunächst schwitzten wir beim Aufbau der Tische, Stühle, Sonnenschirme und Zelte. Die ersten Stunden bis kurz vor dem Kaffeetrinken blieb es trocken und die Temperaturen erreichten wirklich fast die Höchstwerte. Dann kam es, kurz und kräftig. Ein Gewitter mit ergiebigem Regen. Aber zum Glück kein Unwetter. So zogen wir mit dem Schriftsteller Günter Herlt ins Innere des Hauses. War total in Ordnung. Erst als ich wieder zu Hause war kam ein weiterer Schwall Wasser vom Himmel. Ebenso kurz, ebenso ergiebig. Das scheint es aber nun wieder gewesen zu sein. Bei unserem heutigen Besuch im Garten konnten wir aber feststellen, es hat zunächst alles ausreichend Flüssigkeit abbekommen.

Dennoch musste ich am Donnerstag auf einer Fahrt von Potsdam nach Ludwigsfelde feststellen, dass die Wiesen und Felder unterwegs mehr einen Charakter von Steppenlandschaft aufwiesen als die von satten grünen Äckern. Wo führt das bloß in der nächsten Zeit hin? Ist das bereits der Klimawandel? Ich denke mir, das hängt damit bereits zusammen. Kurze aber kräftige Gewitter, lange Trockenperioden und wir mittendrin.

Etwas Gutes hat ja diese Wärme schon. Ich kann endlich auf meinem Weg zur Arbeit wieder Baden gehen. Die Wassertemperaturen haben sich inzwischen so verändert, dass ich keine Angst haben muss, gleich zu erfrieren. In diesem Jahr hat es eine ganze Weile gedauert, bis nun diese Temperaturen von jetzt vielleicht 19 – 20 Grad erreicht wurden. Aber es ist toll. 7.30 Uhr bin ich immer am Tiefen See in Potsdam an meiner Badestelle, eine viertel Stunde Schwimmen und anschließend mit dem Rad weiter auf Arbeit. So beginnt der Tag mit einem ganz anderen Gefühl, als wenn man immer mit dem Auto fährt und sich nur über den Stau auf der Schnellstraße oder an anderer Stelle ärgert.

Ansonsten ist bei uns alles total in Ordnung und wir haben unsere Freude an den Fotos von Leopold. Ich muss einmal wieder ein paar neue Bilder auf die Seite stellen. Ach, wenn der Tag doch nur noch einmal 24 Stunden zusätzlich hätte, ich glaube, dann würde ich noch einmal so viel schaffen. Aber es sind noch so viele andere Dinge zu erledigen. Daher jetzt erst einmal Schluss und euch noch eine schöne Zeit.

5. Juni

Na das war ja wieder eine lange Zeit, in der ihr von mir nichts gehört habt. Aber es ist natürlich nicht die lange Weile sondern wirklich unwahrscheinlich viel Aktivität, die mich vom Tagebuch abhält. Zunächst aber die aktuelle Information. Ich habe soeben 60 Bilder von unserem Pfingstwochenende am Hellsee unter Fotos eingestellt. Schaut mal rein, was wir für eine tolle Truppe waren.

Nun aber zu den zurückliegenden Tagen. Der letzte Eintrag ist ja vom 26. Mai. Am Mittwoch ging es wieder am Stammtisch des Städtepartnerschaftsverein ToG um die bevorstehen Aktivitäten. Und das sind immer eine ganze Menge. Auf der Internetseite des Vereins könnt ihr davon mehr erfahren. Der Donnerstag führte mich noch einmal nach Eberswalde, wo wir ja bereits Pfingsten waren. Diesmal nicht zur Erholung sondern zur Regionalkonferenz. Doch bevor ich zu dieser gefahren bin, habe ich einen kurzen Abstecher zum Ferienpark gemacht, um die vergessene Butterdose meiner Mutti zu holen, welche sie dann am Samstag feierlich überreicht bekam. Das war eine ganz wertvolle: weiße Plaste mit eine abgebrochenen Ecke und ein Stück Butter drin. Schmunzel, schmunzel.

Der Freitag war bereits ausgeplant für einen Ausflug mit unseren Asylbewerbern nach Potsdam. Eigentlich sollten wir den Transport mit unseren privaten Autos durchführen, doch es hatte ein Busunternehmen die Fahrt gesponsert und so bin ich nur mitgefahren. War ein schöner Nachmittag, wo ich mich näher mit diesen Menschen austauschen konnte. Nun mit der Sprache haperte es etwas, es wurde aber improvisiert.

Samstag fuhren wir dann zur Beerdigung unserer lieben Marianne Kaiser nach Altenburg. In einer bewegenden Trauerfeier, zu der Annette – ihre Tochter – die Rede hielt, nahmen wir von ihr Abschied. Nach der Urnenbeisetzung ging es in ein Restaurant in der Stadt, in der wir allen die herzlichsten Grüße der Pfingstrunde bestellten und ich noch den mir unvergesslichen Spruch „Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde“ zum Besten gab. Einigen ging das wohl sehr ans Herz und sie nahmen sich vor, im kommenden Jahr zu Pfingsten wieder dabei zu sein.

Nach dieser traurigen Angelegenheit sind wir dann sofort nach Radebeul zu unseren Kindern und Enkel Léopold. Katharina hatte am Sonntag Geburtstag und das machte sich natürlich sehr gut. Wir haben ein paar wunderbare Stunden in der Stadt verbracht. Über die Geschenke hat sich die Schwiegertochter (in spe) sehr gefreut. Und Leo über seine neue Sonnenbrille. Die bekommt ihr auch noch zu sehen.

Über diese Woche will ich nicht viel schreiben. Jeden Abend eine Versammlung und der morgige Tag wäre eigentlich auch noch besetzt. Ich habe mich aber ausgeklinkt und werde nicht zur Anti-Nazi-Demo nach Neuruppin fahren. Ich war über eine Woche nicht im Garten und die Pflanzen werden uns das wohl sehr übel nehmen. Na mal sehen.

Demnächst hört ihr dann mal was von meinen Fahrten zur Arbeit. Also immer mal wieder reinsehen.