Willkommen bei Familie Frank
Willkommen bei Familie Frank

Hier bist du der treue Besucher

auf der Seite der Familie Frank seit Dezember 2010

Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
PDF-Dokument [196.8 KB]
Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

29. Oktober

Heute ist wieder ein besonderer Tag. Meine Frau und ihre Zwillingsschwester haben Geburtstag. Zwei gleiche Blumensträuße sind schon besorgt und das Geburtstagsgeschenk für beide ebenso. Angela hat ihres bereits bekommen, Schwesterchen bekommt es heute Abend, wenn wir gemeinsam beim Italiener Essen gehen. Ich hoffe, es gefällt auch ihr. Meine Frau hat es bereits kurz nach dem Aufstehen auf ihrem Geburtstagstisch vorgefunden und  freut sich schon auf den 2. Februar des kommenden Jahres. Mehr wird hier erst einmal nicht verraten, könnte ja sein, Marina liest diese Zeilen oder bekommt von irgendwoher einen Tipp. Ein wenig Spannung muss schon sein.

16. Oktober

Auf unserer Titelseite wurde bereits darauf hingewiesen, dass der gute Geist unserer Internetseite Klaus H. Jann verstorben ist. Viele werden sich sagen, wieso dieser Familienseite? Klaus betrieb bereits seit vielen Jahren die Seite der Demokratischen Linken in Wülfrath. Darin eingeschlossen war seine Tagebuchseite, worin regelmäßig über seine Aktivitäten und die der Linken in der Stadt bereichtet wurde. (siehe www.linksdemokraten.de). Diese einfache Art, politische Entwicklungen verbunden mit persönlichen Notizen zu beschreiben, war einfach faszinierend. Nicht nur ich habe Klaus seine Tagebucheinträge verfolgt. Viele, davon zeugten die Besucherzahlen der Seite, schauten sozusagen bei Klaus vorbei. Dazu trugen auch seine politischen Wetten bei, die er abschloss, um über einen Sponsor an  Geld für Cubas Kinder zu kommen und ihnen damit zu helfen. Gleichzeitig waren die Wetten so angelegt, dass Massen mobilisiert wurden. So zum Beispiel im Jahr der Gründung der LINKEN, wo es galt, Mitglieder der LINKEN mit der  Fahneder Partei vor ihren Ortsschildern zu fotografieren. Daraus wurde dann sogar ein Plakat gefertigt. Er hatte immer wieder neue Ideen und zwei Dinge lagen ihm da vor allem am Herzen: die Sicherung des Friedens auf der Welt und die Stärkung der Linken.

Wir hatten die Gelegenheit, am 25. April 2012, auf dem Rückweg aus der Nähe von Köln einmal bei Klaus vorbei zu schauen. Wir, das heißt Mario und ich, hatten soeben unser Reisemobil abgeholt. Klaus war der erste, der es sah. Er lud uns zu Kuchen ein, den seine Angela gebacken hatte. Dort entstand auch das Bild, was ich hier noch einmal veröffentliche.

Klaus wurde 75 Jahre alt. Leider hat auch ihn der Krebs das Weiterleben vermiest. Jedes Mal, wenn ich hier in das Tagebuch schreibe, denke ich auch an Klaus. Sein Tagebuch wird nun nicht mehr weiter geführt.  Ich hoffe dennoch, dass es für die Nachwelt erhalten bleibt. Einige Einträge von ihm finden sich auch im Gästebuch unserer Familienseite.

Am 25. April 2012 war ich mit Klaus zusammen in seiner Wohnung in Wülfrath.

11. Oktober

Das war das zweite erfolgreiche Wochenende in Folge. In der vergangenen Woche wurde in Teltow das Stadtfest gefeiert. Einmal bei unwahrscheinlich tollem Wetter und andererseits mit vielen tollen Menschen. Und an diesem Wochenende war ich mit 250.000 Menschen auf der Straße in Berlin, um gegen TTIP und CETA zu protestieren. So heißen die wirtschaftlichen Verhandlungspakete zwischen Europa und den USA sowie Kanada. Es war einfach grandios, in welcher Buntheit und Vielfalt die Demonstranten sich durch Berlin gewälzt haben.

Aber ein wenig der Reihe nach, obwohl ich so fasziniert bin von der gestrigen Demo.

Am 3. Oktober wurde mit dem Bieranstich das nunmehr 26. Stadtfest in Teltow eröffnet. Mit dabei waren wieder unsere Partner aus den drei Städten Ahlen, Zagan und Gonfreville. Und über Teltow strahlte die Sonne. Das nun drei Tage lang. Unser Verein Teltow ohne Grenzen bemühte sich wieder um eine gute Gastfreundschaft gegenüber den Gästen, hier vor allem den Freunden aus Frankreich. Mit ihnen unternahmen wir am Samstag eine wunderbare Tour durch unseren Kreis Potsdam-Mittelmark. Ein lohnenswertes Ziel steuerten wir in Beelitz-Heilstätten an. Dort wurde zwei Wochen zuvor ein Baumkronenpfad eröffnet, der schon entsprechend in den Zeitungen empfohlen wurde. Und ich kann euch nur sagen: Einfach Spitze. Dieser Pfad ist nicht nur dadurch interessant, weil er einen Turm hat, der 40 Meter über dem Erdboden eine wunderbare Beobachtung der Gegend erlaubt, sondern weil er auch in die vorhandenen Bebauung integriert ist. Die alten verfallenen Gebäude der Lungenheilanstalt können jetzt von oben betrachtet werden. Ein spannendes und interessantes Projekt, welches noch nicht ganz fertig ist aber schon Heerscharen anlockt. Ich habe ein paar Fotos beigefügt. Am Abend wurde dann noch kräftig auf den Tag angestoßen und gefeiert. Bereits Sonntagfrüh ging es weiter mit der Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern aus den drei Partnerstädten. Diese hängen sonst auf dem Flur unseres Bürgermeisters und stellen eine Dauerausstellung von Geschenken oder Dauerleihgaben dar. Sie passen aber jetzt gut in unser Bürgerhaus. Der Nachmittag wurde dann endlich für die vielen Aktivitäten auf dem Stadtfest genutzt. Einmal besuchten wir den Markt der Möglichkeiten mit vielen bekannten Vereinen und Verbänden und danach ging es zum Konzert mit Karat. Einfach wieder schön. Um ehrlich zu sein, ich hatte doch ein wenig mit mir zu kämpfen, als der Sohn von Herbert Dreilich, Claudius Dreilich, mit dem Lied „Mich zwingt keiner auf die Knie“ an ihn erinnerte. Bevor das Abschlussfeuerwerk über Teltow erstrahlte, bot Aljona Voynova ihre Kunst der Sandmalerei. Sie hat die 750 Jahre der Geschichte der Stadt Teltow in Sand gemalt und damit die Zuschauer entzückt.

Hier erst einmal ein paar Fotos unserer Tour über die Bäume.

 

Fortsetzung 11. Oktober

Nun noch zu diesem Wochenende. Eigentlich hatten wir ja vor, mit unserem Wohnmobil noch einmal unterwegs zu sein. Stendenitz sollte wieder das Ziel unserer Fahrt werden. Aber dann haben unsere Begleiter Schwägerin Marina und Schwager Jens die Notbremse gezogen und zuvor mitgeteilt, dass wird etwas viel. Einen Tag zuvor ein Geburtstagsfeier und dann muss ja noch die Reinigung ihrer Objekte gemacht werden. Also keine Fahrt sondern neuer Plan. Der wurde aber auch schon wieder im Keime erstickt, weil sich unser Sohn nebst Freundin und unser Enkel Leo angesagt hatten. Am Freitagabend kamen sie direkt aus Radebeul zu uns, um eine Nacht hier zu bleiben und am Samstag zur Oma nach Berlin zu fahren. Somit war der Freitagabend mit Plaudern ausgelastet und eine leckere Flasche Federweißer stand auch auf dem Tisch. Nun musste ich mit der Sprache raus, dass am Samstag ja die große Demonstration in Berlin stattfindet. In Ordnung, dann eben nur kurzes gemeinsames Frühstück und dann macht jeder sein. Und ich habe es nicht bereut. Am Hauptbahnhof von Berlin war Treffpunkt angesagt. Der Washingtonplatz war bereits so voll, dass es schwer war, überhaupt den Bahnhof zu verlassen. Wie ich später hörte, mussten auch einige S-Bahnen auf den Halt im Bahnhof verzichten, weil der Andrang so groß war, dass kein Ein- und Aussteigen möglich war. Es war eine riesiger Pulk von Menschen, der sich gegen die Pläne der Europäer und Amerikaner wehrte, Handelspläne ohne demokratische Mitbestimmung zu entwickeln. Der Weg führte vom Hauptbahnhof vorbei an der Charité durch die Friedrichstraße durch das Brandenburger Tor bis zur Goldelse. Ich verließ die Demo aber am Bahnhof, um noch etwas mit meiner Frau den Abend zu verbringen.  Ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Nach Angaben der Veranstalter sollen 250.000 Menschen auf den Beinen gewesen sein. Ich kann das nur bestätigen. Es waren so viele. Habe sie zwar nicht gezählt, aber das glaube ich schon.

Der Sonntag, der seinen Namen alle Ehre machte, wurde für den Garten genutzt. Es wurden die Äpfel geerntet, Gurke abgenommen, Mohrrüben ausgegraben und Petersilie geerntet. Ein erfolgreicher Tag.

Hier noch ein paar Fotos aus Berlin.

1. Oktober

Das wird wohl nun der letzte Tag in diesem Jahr gewesen sein, an dem ich am Morgen in die Fluten des Tiefen Sees in Potsdam eingetaucht bin. Bis zum heutigen Tag habe ich es nunmehr geschafft, seit Mai mit dem Fahrrad nach Potsdam zu fahren und auf dem Weg Station an einer Badestelle unweit des Strandbades Babelsberg zu machen und ins Wasser zu steigen. Am Anfang des Jahres war es noch ziemlich kühl, was sich jedoch im Laufe der Zeit so änderte, dass ich mehrmals bei Wassertemperaturen bis zu 28 Grad den See durchschwamm (eine Strecke 600 Meter) und auch den Rückweg zum Fahrrad wieder nehmen musste. Heute war es doch etwas anders. Das Thermometer zeigte 2 Grad Außentemperatur, so dass ich sogar Handschuhe für die Fahrt anzog. Das Wasser hatte hingegen etwa 17 Grad, jedoch so richtig warm bin ich darin nicht geworden. Daher nun auch der Entschluss- das war’s für 2015 gewesen. Sollte sich da doch noch das Wetter halten (Sonnenschein und 20 Grad sind angesagt) und die Nachttemperaturen höher sein als erwartet, kann ich mir das ja noch einmal überlegen.

Das Wochenende wird hier in Teltow wieder ordentlich gefeiert. Stadtfest ist angesagt. Als Höhepunkt kommt am Sonntag die Gruppe Karat, auf die sich schon viele Teltower freuen. Morgen zunächst der traditionelle Bieranstich des Bürgermeisters. Er hatte ja in den ersten Jahren so seine Schwierigkeiten, das hat sich aber inzwischen gegeben. Schauen wir mal. In diesem Jahr haben wir dann wohl auch unseren Enkel und seine Eltern zu Besuch. Wenn Leopold wieder gesund ist. Er soll heute etwas Fieber bekommen haben. Also gute Besserung von hier aus. Wir werden dann auf unserer Seite bestimmt noch mehr davon Schreiben.