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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

21. September

Der nunmehr zweite Eintrag in diesem Monat und es ist doch so viel geschehen in der Zeit. Gleich am 12. September schnappten wir unser Auto und fuhren frühzeitig nach Radebeul. Ich muss mich korrigieren: Angela fuhr mit dem Auto. Und das erstmalig mit dem nunmehr sechs Jahre alten Prius. Das hat sie aber wirklich gut gemacht, auch wenn sie es nicht wollte. Aber irgendwann musste sie mal ran und da war die Gelegenheit sehr günstig. Wollte sie doch unseren Enkel Leopold wieder sehen. Vielleicht muss sie die Strecke auch mal ganz alleine fahren. In Radebeul erwarteten uns bereits der laufende Leo und sein Vater Nico. Katharina musste an diesem Tag leider arbeiten. Das war auf alle Fälle für unseren Leo eine tolle Überraschung und für uns, den wir ihn nur krabbelnd kannten ebenso. Ein toller Tag lag vor uns, den wir unter anderem mit einem schönen Spaziergang zum Schloss Wackerbarth sowie dem Gang zur Elbe krönten. Leider mussten wir am Abend wieder zurück und brauchten in aller Ruhe genau zwei Stunden für die 197 Kilometer von Haustür zu Haustür.

Eine kurze Arbeitswoche lag nunmehr vor uns. Wir hatten bereits vor unserem Urlaub angemeldet, dass wir den Freitag dieser Woche zu unseren Freunden in die Partnerstadt von Teltow nach Ahlen (Westfalen) fahren wollten. Dort war nämlich der 39. Pöttkes- und Töttkenmarkt. Für alle, die damit nichts anzufangen wissen, die Pöttkes sind emaillierte Gefäße aus der Produktion der Stadt und die Töttken sind eine Spezialität der Wurstproduktion (konkret ein Kalbfleischragout). Wir sind mit 11 Personen in die Stadt eingefallen und wurden dort wieder äußerst herzlich begrüßt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle. Das Besondere in diesem Jahr war zwar auch eine Rübchentorte, die unwahrscheinlich schnell verteilt war, sondern unser am Stand angebotenes Kirschbier. Das kannten die Wenigsten und somit hatten wir ein großes Interesse geweckt. Viele kannten zwar den Kirschwein aus Werder, aber Bier??? Und es hat ihnen sogar geschmeckt. Im kommenden Jahr werden wir wohl anstatt der Torte mehr von den leckeren Säften (ob Bier oder Wein) mitnehmen. Die Torte wird mit der Zeit zu teuer. Die Entscheidung ist aber n och nicht getroffen. Am Mittwoch haben wir zunächst wieder Versammlung unseres Vereins und da wird es wohl auch eine Diskussion dazu geben.

Ja und in dieser Woche geht die Arbeit wieder seinen gewohnten Gang. Keine kurze Woche, kein Urlaub. Diesen haben im Moment Vivien und Mario. Da Mario selbst zum Arbeiten nach Amerika musste, hat er gleich Vivien für ein paar Tage mitgenommen. In Florida genießen sie nun Strand und Wärme. Mal sehen, mit welchen Eindrücken beide zurück kommen.

11. September

Wo sind sie hin die drei Wochen Urlaub? Schon vorbei. Was übrig bleibt, sind vor allem schöne Erinnerungen. Nachdem wir die erste Woche noch mit vielen Arbeiten zu Hause zugebracht haben, so waren wir in der zweiten Woche auf der wunderschönen griechischen Insel Rhodos. Bei hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad und Wassertemperaturen von 28 Grad genossen wir diese sieben Tage gemeinsam mit unseren Mitfahrern Angela und Mario. Gleichzeitig war es eine Reise anlässlich unseres 20. Hochzeitstages. Damit halten wir eine Tradition aufrecht, die uns zur Hochzeitsreise 1995 nach Kreta, 2005 auf Chalkidiki und nunmehr wieder nach Griechenland führte. Es ist immer wieder faszinierend, wie die Landschaft, die Menschen und die Kultur uns in dem Land begeistern. Wir werden wohl auch unsere Silberhochzeit in diesem Land feiern. Das ist jedoch noch eine Weile hin. Da viele im Moment skeptisch zur politischen Lage und der Entwicklung im Land sind, können wir nach der Reise mitteilen, wir sind überall freundlich empfangen worden und wurden als Deutsche nicht negativ behandelt. Wir können nur eine Empfehlung aussprechen, dieses Land auch weiter zu besuchen. Sie brauchen auch unsere Hilfe.

Doch nun ein paar Reiseeindrücke dieser Woche. Schön war zunächst, dass unsere Anreise bereits am Vormittag erfolgte, so hatten wir den ganzen Tag vor uns (unsere Abreisezeit war dann am späten  Abend und somit hatten wir wirklich sieben volle Tage Erholung). Unser Hotel „Kresten Palace“ in Kalithea, nur sechs Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt, empfing uns mit viel Komfort, Sauberkeit und freundlichen Menschen. Die Zimmer waren ausreichend groß, der Service in Ordnung und das angebotenen Essen zu den Mahlzeiten außerordentlich schmackhaft. Die im Reiseprospekt angegebnen Informationen stimmten wirklich einmal mit dem Vorgefundenen überein. Zum Meer waren es ein paar Schritte, die uns aber nicht davon abhielten sie zu gehen. Die gesamte Zeit hatten wir nur Sonnenschein und freuten uns am Mittwoch über ein paar Wolken, die sich beim Fotografieren ganz gut machten. Die Wasserqualität ist einmalig. Ich habe sie jeden Morgen zum Sonnenaufgang (gegen 6.45 Uhr) genossen. Ein einzigartiger Schwimmgenuss.

Wir nutzten die Zeit auf der Insel natürlich für diverse Unternehmungen. So besuchten wir natürlich Rhodos. Die Altstadt, der Hafen, das archäologische Museum, diverse Geschäfte und Tavernen waren unser Ziel. Eine Inselrundfahrt mit einem Mietauto (Chevrolet für 50 Euro pro Tag) führte uns an die Tsambika-Bucht, in Asklipio zur Kirche mit Fresken der Apokalypse, zum Südzipfel der Insel  und dann über die Bergstraße im Westen der Insel zurück nach Kalithea. Die in Monolitho gekaufte Melone für 2 Euro haben wir am folgenden Tag am Strand von Tsambika, wo wir uns an einem herrlichen Sandstrand sonnten, aufgemampft. Einfach herrlich. Zur Abendunterhaltung trugen diverse Musiker und Tänzer bei, so dass uns die Zeit nicht lang wurde. An unseren 20. Hochzeitstag unternahmen wir dann noch eine gebuchte Fahrt zur Akropolis nach Lindos. Durch die extreme Wärme bei Windstille wird uns dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben. Der Tag war aber auch durch die Einzigartigkeit des Bauwerkes in Lindos ein Erlebnis. Dennoch war die eine Woche auch irgendwann vorbei. Wir nahmen ungern Abschied, weil wir uns nun in den Herbst nach Deutschland aufmachen mussten. Die Erinnerung aber wird bleiben.

Fotos unserer Reise findet ihr auf dieser Homepage unter Fotos.