Willkommen bei Familie Frank
Willkommen bei Familie Frank

Hier bist du der treue Besucher

auf der Seite der Familie Frank seit Dezember 2010

Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
PDF-Dokument [196.8 KB]
Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

22. April

Die schlecht Nachricht zuerst: Der Minister für Justiz und Europaangelegenheiten Helmut Markov ist heute zurück getreten. Passt vielleicht nicht so richtig in die Familienchronik, ist aber für mich als Mitarbeiter der Landesgeschäftstelle der Partei von Bedeutung. Ich habe gerne mit Helmut zusammen gearbeitet und er ist ein Typ, der emotional aber auch klar und deutlich sein kann. Ich bin in seiner Anfangszeit mehrmals mit ihm im Auto durch Brandenburg gefahren und habe ihn so etwas mehr kennen gelernt. Schade, dass ein so toller Mensch über eine Affäre stolpert, die bereits sechs Jahre zurück liegt und wo nicht einmal ein finanzieller Schaden entstanden ist. Aber in diesem Land wird man gehetzt, bis man umfällt. Ich drücke Helmut die Daumen, dass er wieder aufrecht durch die Welt gehen kann.

Nun zu der besseren Nachricht. Die Woche ist um und das Wochenende liegt vor uns. Heißt aber  nicht, dass es keine Arbeit gibt. Morgen, also Samstag ist in Teltow Frühjahrsputz und wir machen unseren Festplatz für den 1. Mai sauber. Am Nachmittag geht es nach jetzigen Erkenntnissen in den Garten. Ein Bild von dem wunderschön blühenden Rasen habe ich auf die Titelseite gestellt. Wenn man das so sieht, sollte man ihn vielleicht doch nicht mähen? Aber es muss sein, damit man dem Wachstum herr wird. Und wir müssen ein paar Vorbereitungen für den angekündigten Temperatursturz treffen. Schließlich sind die Kartoffeln schon draußen und die sollen ja nicht erfrieren.

Am Sonntag geht es dann zum Kirschblütenfest in Teltow. Angekündigt ist ja nun leider kein schönes Wetter. Es wird davon gesprochen, dass es sogar Schneien und Hageln kann. Da werden wir uns wohl warm anziehen müssen. Ansonsten sind wir gut vorbereitet und werden mit unserer Politik vor Ort sein. Vielleicht sehen wir uns sogar. Ansonsten allen ein schönes Wochenende.

Hier noch ein Blumengruß aus dem Garten.

19. April

 

April, April, der weiß nicht was er will. 
Mal Regen und mal Sonnenschein,
Dann schneit's auch wieder zwischendrein.
April, April, der weiß nicht was er will.

Nun seht, nun seht, wie es wieder stürmt und weht.
Und jetzt, oh weh, oh weh,
Da fällt auch dicker Schnee.
April, April, der weiß nicht was er will.

 

Dieses Kindergedicht fällt mir ein, wenn ich an die vergangenen Tage denke. Der dicke Schnee ist zwar noch ausgeblieben, aber von den anderen Wetterunbilden gibt es ausreichend. Dennoch haben wir es nunmehr am gestrigen Abend geschafft, auf das Fahrzeug von Angela und meinem die Sommerreifen aufzuziehen. Es kann nicht ewig Winter sein, fällt mir da nur ein. Wir haben ja nunmehr auch im Garten so einige Sämereien in die Erde gebracht, die auf die Frühlingstemperaturen warten. Auch die von meinem Vater gelegten Kartoffeln möchten mehr Wärme und keine weißen Mützen. Dennoch lasse ich mich nicht davon abhalten, meinen Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückzulegen und den Tag mit einem Bad im Tiefen See zu beginnen. Auch wenn ich von vielen nur Kopfschütteln ernte, dieses Gefühl möchte ich nicht mehr missen. Es ist einfach nur schön. Ich hätte es selbst nicht gedacht, da ich bisher auch ein Mensch war, der lieben in das warme Wasser ab Mitte Mai gesprungen ist. Es ist eben schön, wenn man einmal etwas anderes ausprobiert und hat daran noch Gefallen.

Ansonsten sind wir im Moment dabei, das Kirschblütenfest in Teltow vorzubereiten sowie unser Volksfest zum 1. Mai. Da ist noch das eine oder andere zu tun und die Zeit wird nicht langweilig. Wir hoffen nun, nachdem ja der April wirklich seinem Namen alle Ehre macht, dass sich das Wetter an den beiden Tagen zum Guten wendet.

Inzwischen hat sich auch in der Frage unserer Bürgerfahrt in die Partnerstädte Ahlen und Gonfreville etwas getan. War doch seit längerem geplant, im Juli diese Städte mit einer vollen Busbesatzung zu besuchen, hatten wir leider nur 19 Anmeldungen dafür. Überlegungen zu Alternativen zu einem Bus haben dazu geführt, dass die Kosten nicht niedriger sind, wenn man sich zum Beispiel Kleintransporter mietet. Daher mussten wir als Verein „Teltow ohne Grenzen“ diese Fahrt leider absagen. Der Arbeitsaufwand und die Kosten sind nun leider umsonst gewesen. Schade. Dafür hat sich Angela nun schon für die freigewordene Zeit etwas anderes einfallen lassen. Wir könnten ja dann zu den Kindern und zu Leopold fahren. Auch gut.

 

6. April

Dieser April des Jahres 2016 wird wohl eine lange Zeit in meinem Gedächtnis bleiben. Das aus mindestens zwei Gründen. Am Samstag, dem 2. April, wurde in unserer Gartensparte wie üblich das Wasser wieder angestellt. Bereits um 10.30 Uhr waren Angela und ich auf unserer Parzelle und nutzen gleich das gute Wetter für die ersten Arbeiten. Da wurde geschnitten, geharkt, gefegt und bereits zum ersten Mal der Rasen gemäht. Das Wasser wurde ohne Probleme und erstmalig ohne Zählerablesung angestellt. Sonst wurde immer akribisch darauf geschaut, dass ja kein Gramm Wasser verloren geht. Aber der Vorstand hat wohl bemerkt, dass über den Winter sowieso keine Veränderungen am Zählerstand feststellbar sind. Nach dem Mittagessen im herrlichsten Sonnenschein und bei etwa 15 Grad machten wir uns daran, das Beet zur Aufnahme der Kartoffeln vorzubereiten. Diese brachte am Nachmittag unser Vater Werner und war schon ganz aufgeregt, sie schnellstmöglich in die Erde zu bringen. Doch alles mit der Ruhe. Erst wurde Kaffee getrunken und erst einmal der Standort, die Legerichtung und die weiteren Details der Kartoffellegung besprochen. Handelte es sich doch um die unwahrscheinliche Menge von 30 Stück. Eine Stunde später waren diese dann auch schon in der Erde und wir werden dann wohl bereits im Mai die ersten ernten. Somit haben wir also unseren Garten fertig. Nun muss es weiterhin so schön bleiben und wir die nächsten Pflanzen in die Erde bringen und können dann in Ruhe zusehen, wie alles schön wächst.

Nun noch das zweite Ereignis, warum der April im Gedächtnis bleiben wird. Am Montag, also am 4. April, wurde erstmals die Tour zur Arbeit mit dem Rad unternommen. Da in den vergangenen Jahren dazu auch ein Bad im Tiefen See in Potsdam zählte, wollte ich es auch in diesem Jahr versuchen. Die Außentemperaturen an dem Morgen lagen bei 9 Grad. Das Wasser, welches ich dann wirklich bestieg, hatte nicht mehr. Ein kurzer Gang, das Abspülen der Haut bis hin zum Kopf und schnell wieder raus. Es war ein herrliches Gefühl. An Land wärmte sich der Körper schnell auf und der Rest der Strecke bis auf Arbeit war wie ein Rausch. Auch am Dienstag nutzte ich den Abstecher zum See und schwamm hier nun schon eine kleine Strecke. Das Wasser fühlte sich schon wärmer an. Vielleicht lag es daran, dass die Luft drei Grad kälter war. Da sich leider für die nächsten Tage ein Wetterumschwung anbahnt, weiß ich noch nicht, wann die nächste Fahrradfahrt auf Arbeit erfolgt. Ich hoffe recht schnell. Der April soll ja weiter im Gedächtnis haften bleiben.

Kurzer Abstecher zum Tiefen See in Potsdam mit einem Bad am 4. April. So zeitig im Jahr war ich noch nie im See.