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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

30. August

Heute wurde ich direkt in die Masche der Betrügerei älterer Leute hineingezogen. Eine gute Bekannte – nennen wir sie Hilde - rief mich an und fragte, warum das am Freitag von ihr erhaltene Geld wie versprochen noch nicht wieder auf ihrem Konto ist. Ich teilte ihr mit, dass ich von ihr kein Geld bekommen habe und es damit auch nicht auf ihr Konto überweisen konnte. Sie erzählte mir dann folgende Geschichte:

Hilde erhielt am Freitag gegen 10 Uhr einen Anruf. An der Stimme hat sie mich vermutet und sich erzählen lassen, dass ich beim Anwalt zur Unterzeichnung eines Vertrages sitze und eine größere Summe benötige. Auf die Nachfrage von Hilde, wie viel sagte die Person: Möglichst eine größere Summe. Was Hilde denn geben könne?“ Daraufhin überlegte sie kurz und sagte 30.000 Euro. Wofür ich denn das Geld brauche, wurde mit der Bemerkung abgetan, darüber sprechen wir später. Hilde wurde gebeten, mit keinem über diese Sache zu sprechen. Im Abstand von wenigen Minuten kamen immer wieder Anrufe der Person, die entweder anfragte, wie das mit dem Geld ist bzw. auch Hinweise für eine mögliche Übergabe gab. So könnte man ja, um Strapazen bei der Wärme zu vermeiden, sich gleich an der Bank treffen und das Geld übergeben. Hilde sagte, dass spiele sich nicht ab, nur zu Hause. In der Bank rief Hilde zur Sicherheit an, um auch das Geld zu erhalten und gab an, das Geld dringend für die Familie zu benötigen. Kurze Zeit später erhielt Hilde sogar einen Anruf von einem Betrugsdezernenten, der sich Herr Ludwig nannte und ihr sagte: „Sie wollen so viel Geld abheben, sind Sie sicher, dass die Person auch vertrauenswürdig ist? Ich lasse diese durch die Polizei überprüfen.“ Da Hilde immer noch mich hinter der vertrauenswürdigen Person vermutete, sagte sie das auch Herrn Ludwig. Seine Telefonnummer konnte er jedoch Hilde nicht geben, dies sei im Betrugsdezernat so. „Wollen Sie, wenn es schief läuft, eine Anzeige erstatten?“, fragte er dann noch und Hilde verneinte dieses natürlich. Das Geld holte Hilde dann nach der Mittagspause in der Bank ab. Die 30.000 Euro übergab die Bankangestellte in einem Briefumschlag ohne Probleme. Schließlich hatte ja Hilde das Geld auf ihrem Konto. Zu Hause bekam sie auch alsbald einen Anruf und ihr wurde mitgeteilt, dass ich (also die Person, die Hilde hinter der Stimme vermutete) mit dem Anwalt noch zu tun habe und den Buchhalter vorbeischicken werde, der das Geld entgegen nimmt.  Es dauerte auch nicht lange, da klingelte wiederum das Telefon bei Hilde und ihr wurde mitgeteilt, sie kann ja schon vor das Haus kommen zur Übergabe des Geldes. Unwissend tat Hilde auch das und empfing den jungen, etwa 30 Jahre sportlich aussehenden Mann mit schwarzen Haaren und ohne Akzent sprechend vor der Tür. Auf Hildes Frage nach einem Ausweis der Person gab diese nur an, diesen im Büro gelassen zu haben. Er sagte nur, Hilde könne ihm vollkommen vertrauen. So übergab sie dann den Umschlag, den sie von der Bankangestellten erhalten hat, an den ihr unbekannten Herrn Kowalski.

Und heute rief sie mich an.

Die Moral von der Geschichte: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist immer besser und erleichtert ältere Menschen (vielleicht) nicht in einer solch schäbigen Art von ihrem Ersparten.

29. August

Toll, war das ein Wochenende. Ziemlich spontan, mit zwei Tagen Vorlaufzeit, planten wir für den Samstag eine Fahrt an die Ostsee, natürlich nach Warnemünde. Es ist und bleibt nun mal unsere Liebe. Allein die Tatsache, dass das Wetter schön werden sollte, war ein Grund dahin zu fahren. Und ein zweiter kam dann noch dazu: fünf Kreuzfahrtschiffe waren für diesen Tag geplant. Das ist für Warnemünde und Rostock schon eine Herausforderung. So ging es also am Samstagmorgen um 6 Uhr gemeinsam mit Marina, Jens und Angela rauf auf die Autobahn und kurz vor 9 Uhr waren wir auch nach erfolgreicher Parkplatzsuche in Warnemünde. zunächst, so hatten wir es geplant, gab es ein Frühstück beim Lila-Bäcker. Diese Idee hatten wir nicht nur allein, so dass Anstehen und Sitzplatzsuche doch länger dauerten. Dennoch hatten wir Glück und noch zusätzlich einen Vorteil, da ich meine von der Bäckerei zugesandte Kundenkarte mithatte. So sparten wir fast 10 Euro gegenüber dem regulären Preis. Das Geld gaben wir aber im Laufe des Tages für die unterschiedlichen Parkplätze wieder aus. Nach dem üppigen und sehr wohlschmeckenden Frühstück ging es dann zum Schiffe gucken. Zunächst lag da die Viking Star, dann kam die AIDAmar und als drittes Schiff in Warnemünde kam noch die Marina dazu. Alles recht neue Schiffe und stolz lagen sie alle an der Pier. Inzwischen hatten sich die Wolken am Himmel verkrümelt und dem Vorschlag, das Auto umzusetzen und den Parkplatz am Strand zu nehmen wurde zugestimmt. Länger als sonst brauchten wir diesmal für die Parkplatzsuche an der meteorologischen Station. Aber auch das wurde nach mehrmaligem Umrunden der einzelnen Stellplätze gemeistert. Nicht so voll war es dann erstaunlicherweise am Strand. Vielleicht lag es auch daran, dass am Samstag die Lufttemperatur nur mit höchstens 23 Grad angegeben wurde. Dennoch hatte die Sonne ausreichend Kraft und das Ostseewasser lockte (zumindest mich) in seine Fluten. Nach ca. 4 Stunden machten wir uns auf den Weg wieder nach Warnemünde, um am Alten Strom noch ein wenig zu flanieren und die Schiffsausfahrten der AIDA und der Viking zu verfolgen. Spontan entschieden wir uns dann für eine Hafenrundfahrt auf der Warnow Star mit dem Hinweis des Kapitäns, dass wir auch die anderen Kreuzfahrtschiffe sehen und mit der AIDA die Ausfahrt gemeinsam durchführen. Und diese Hafenrundfahrt zählte wirklich zu dem besonderen Ereignis des Tages. Schöner haben wir es noch nicht gehabt. Und das Schönste war wirklich wieder die Stimmung im Hafen von Warnemünde. Ich habe das in noch keinem anderen Hafen, die ich bisher besucht habe, so toll miterlebt. Auch die Ausfahrt der Viking Star haben wir noch vom Land aus miterlebt, bevor wir natürlich nach dem Genuss eines Fischbrötchens den Heimweg antraten. Gegen 22.30 Uhr waren wir zu Hause und können sagen: Ein Tag in Warnemünde ist wie eine Woche Urlaub!

 

Auch der Sonntag war ein toller Tag. An diesem waren die Höfe in Teltow für die Besucher geöffnet. Als LINKE nutzten wir die Gelegenheit, auch das Büro für Gäste zu öffnen. Unter dem Motto „Erfrischend ROT“ gab es bei 34 Grad Lufttemperatur genügend Getränke für durstige Kehlen. Leider hat auch die hohe Temperatur dazu beigetragen, dass viele zu Hause blieben oder den Weg ins Wasser vorgezogen haben. Dennoch freuten wir uns über etwa 50 Besucher über den Tag hinweg. Der Höhepunkt war dann noch um 15 Uhr eine Eröffnung der Ausstellung „Porträts“ eines südkoreanischen Künstlers. Geschafft, aber total glücklich genoss ich dann mit Angela den Abend auf dem Balkon bei einem kühlen Radler und der Betrachtung der aufziehenden Gewitter um uns herum. Leider kam in Teltow recht wenig von dem Wasser an, was die dunklen Wolken versprachen. Aber wir können sagen, der Sommer hat uns wieder.

18. August

Seit nunmehr vier Tagen ist die schöne Urlaubszeit vorbei. Es heißt für mich wieder auf Arbeit zu gehen. Wobei gehen hier vollkommen falsch ist. Ich radel seit Montag mit meinem Fahrrad wieder von Teltow nach Potsdam. Dabei gehört das Bad im Tiefen See in Babelsberg schon zu den festen Ritualen. Leider sind die Nachttemperaturen nicht so, dass man mit großer Freude auf die Tour geht. Acht Grad machen eine Jacke notwendig. Auch das Wasser hat seine wärmsten Zeiten wohl hinter sich. Gegenwärtig haben wir noch 19 Grad. Woben man sich bei den Außentemperaturen noch immer gut aufwärmen kann. Gestern habe ich jedoch nicht viel vom See gesehen. Tiefer Nebel stand über den See und machte ein weites Hinausschwimmen unmöglich. Dabei hatte ich den Tag zuvor die 600 Meter zur anderen Seite leicht hinter mich gebracht. Das Bild am Ende dieses Artikels soll euch die Nebelsituation verdeutlichen.

Angela ist noch immer mit ihrem Knie beschäftigt. Am Montag wurde ein MRT gemacht. Nun warten wir auf die Rückkehr des Arztes aus dem Urlaub, dass wir mehr erfahren, was denn die Ursache für Schmerzen und Schwellungen ist. Am Dienstag kam dann noch die Behandlung der Zähne dran. Zwei mussten für eine Brückenbehandlung abgeschliffen werden. Auch nicht gerade schön. Heute konnte sie schon ein bisschen mehr essen. Wollen wir hoffen, dass das alles einmal ein Ende hat.

Im Moment freuen wir uns auf ein freies Wochenende mit vielleicht ein wenig grillen auf dem Balkon. Nach Potsdam in den Garten werden wir wohl am Samstag nicht fahren. Schlössernacht, Demonstrationen, Fußball. Die Innenstadt soll ziemlich zu sein.

 

Nebel über meinem Badesee in Babelsberg

11. August

Heute wird in Radebeul Geburtstag gefeiert und wir sind nicht dabei. Unser Nico wird heute 34 Jahre jung und trotz unseres Urlaubs haben wir ihn nicht überrascht. Er wollte mit seiner Katharina einmal diesen Tag gemeinsam verbringen. Daher nur auf dem telefonischen und auch hier schriftlichem Wege die herzlichsten Glückwünsche.

Unser Urlaub geht nun auch so langsam zu Ende und wenn man zurückblickt, dass können Angela und ich einschätzen, es hätte noch besser sein können. Die erste Woche hatten wir mit unserem Aufenthalt in Radebeul eine tolle Woche erwischt. Dann feierten wir einen großen Geburtstag unseres Neffen Björn, der 30 Jahre wurde. Die folgenden Tage mussten wir jedoch immer mehr in den Schongang fahren, da Angela mit dem Knie noch mehr Probleme bekam. Die Schmerzen und die Schwellung gingen nicht weg. Daher auch der Gang noch einmal zum Arzt, der sie für die letzte Urlaubswoche noch einmal krank geschrieben hat. Es wäre ja auch quatsch, die Urlaubstage zu verschwenden, wenn man sie sowieso nicht für die Erholung nutzen kann. Für mich stand nun fest, die Zeit für die sportliche Betätigung selbstständig auszufüllen. Am Sonntag ging es dann auf eine 4 km-Distanz zum Laufen. Gestern habe ich mit einem Freund eine Radtour nach Blankensee unternommen. Das Wetter war zwar nicht das allerbeste, windig und kalt, aber nach den 70 Kilometer war uns ausreichend war. Zwischendurch besuchten wir den Fischer in Blankensee und nahmen dort leckeren geräucherten Fisch mit. Der Aufstieg  des Aussichtsturmes am Löwendorfer Berg fiel uns als Radfahrer außerordentlich schwer, da wir die Räder am Fuß des Berges stehen lassen mussten. Der Aufstieg war doch sehr steil, die Aussicht von dort oben entschädigte aber für die Mühen. Die vielen Gebäude, die wir in Berlin sehen konnten oder auch der Blick zum Tropical Island waren den guten Sichtverhältnissen geschuldet. Einfach toll. Und als besondere Belohnung gab es nach unserer Rückkehr zu Hause noch einen fantastischen Regenbogen zu bewundern. Daher bekommt ihr jetzt noch als Zugabe zwei schöne Bilder zu sehen.

Blick vom Aussichtsturm am Löwendorfer Berg Richtung Berlin
Regenbogen über Teltow am Abend des 10. August