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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

22. Dezember

Nur noch wenige Tage trennen uns von den vielen Festtagen des Jahres 2016.

Da steht nun das Weihnachtsfest direkt bevor und meine liebe Angela und ich wirbeln seit dieser Wochen urlaubsmäßig durch die Wohnung und die Stadt. Für den morgigen Tag haben sich Katharina, Nico und Leopold angesagt. Den heiligen Abend wollen wir gemeinsam verbringen, bevor sie am 25. Dezember schon weiter ziehen. Dann dauert es für uns auch nicht mehr lange, dass wir uns auf den Weg zu unserem Urlaubsort für den Jahreswechsel begeben. In diesem Jahr nicht mit dem Schiff sondern mit Auto in den Thüringer Wald. Leider wird es auch dort nichts mit Schnee. Voraussichtlich werden wir um die 8 Grad haben und damit eher ein feuchtes und fröhliches Silvesterfest erleben. Aber Hauptsache wir kommen mal raus. Jetzt sind noch mehrere Dinge zu erledigen. So wie die Post für die Weihnachtsgrüße (gestern raus), die Mitgliederinformation für die Genossinnen und Genossen (gestern und heute raus) und noch die Vorbereitungen für den Ball der Roten Socken am 14. Januar in Kleinmachnow (läuft). Diverse kleinere Aufgaben stehen noch auf der To-do-Liste und werden in den nächsten Tagen erledigt. Aber wir kommen voran.

Was wieder komisch ist, sobald ich ein wenig Ruhe finde, spielt der Körper nicht so richtig mit. Mit Aphten muss ich mich im Moment rumplagen und die Dinger sind so schmerzhaft in der Gusche.  Ich hoffe, dass bis zum Gänsebraten alles weg ist. Ihr könnt mir ja mal die Daumen drücken.

So nun genug gejammert. Euch allen, die ihr auch in diesem Jahr so fleißig diese Internetseite besucht habt, Danke für eure Treue und die Begleitung und ein schönes Weihnachtsfest. Für den Jahreswechsel einen guten Rutsch und immer die entsprechende Gesundheit dazu.

Sollte doch mal wieder jemand einen Gruß in unserem Gästebuch hinterlassen, freuen wir uns natürlich auch.

 

12. Dezember

Nur noch 12 Tage bis zum Heiligen Abend. Das Wetter ist im Moment überhaupt nicht dazu geeignet, über Weihnachten zu reden. Im Moment sind zwischen 5 und 10 Grad das Normale. Dazu kommt Wind und Regen. Selbst der Weihnachtsmarkt, der gestern in Teltow stattfinden sollte, wurde wegen Sturmwarnung abgesagt. Das ist natürlich überhaupt nicht schön, da wir nur diesen einen Tag haben, an dem der Markt stattfindet und viele sich darauf vorbereiten. Schade.

Wir hoffen jedoch, dass es in den nächsten Tagen noch etwas kälter wird und vielleicht auch etwas Schnee vom Himmel fällt. Ja, das sind dann Tage, an denen man zurück an seine Kindertage denkt und überlegt, war es anders? Ja, wir waren oft auf der Rodelbahn und haben uns mit dem Schlitten den kleinen Hügel hinter dem Kulturhaus runtergestürzt. Selbst Schneebuden wurden mit dem oft bis 40 cm hohem Schnee gebaut. Das wird wohl so wirklich nicht wieder kommen. Da würde es mich einmal interessieren, was unsere Kinder später einmal ihren Kindern erzählen. Oh man, das klingt jetzt schon richtig als.

Doch nun erst einmal zurück zum Wochenende. Am Samstag lösten wir das Geburtstagsgeschenk meiner lieben Angela ein. Sie hatte, genau wie ihre Schwester, zum Geburtstag zwei Karten für die neue Show „The one“ im Friedrichstadtpalast in Berlin zwei Karten erhalten. Also auf nach Berlin in den Kulturtempel. Da unsere S-Bahn nur bis Potsdamer Platz gefahren ist und wir den Rest laufen wollten, sind wir noch in die Mall of Berlin rein und haben uns diesen Verkaufswahnsinn angesehen. Bisher hatten wir dazu noch keine Gelegenheit. Riesig, voll und wahnsinnige Angebote von Waren. Das erinnerte an Dubai. Auf der Suche nach einem Abendbrot sind wird dort aber fündig geworden und haben uns Soljanka, Kesselgulasch und Sülze gut schmecken lassen. Preislich war es sogar erschwinglich.

Danach ging es durch Berlin zur Friedrichstraße. Vorbei am Tumult der Hauptstadt mit seinen Musikanten, Verkehr und auch schlafplatzsuchenden Menschen. Am Palast angekommen durften wir uns zunächst in die Schlange der auf Einlass wartenden Besucher einreihen. Etwas Zeit blieb uns noch für ein Getränk und dann suchten wir unsere doch recht guten Plätze in der 12. Reihe auf. Die Show gefiel allen recht gut (mit kleinen Einschränkungen bei mir) und so haben wir nach etwa 2,5 Stunden die Vorstellung verlassen. Bereits um 23.30 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Der Sonntag begann zeitig, da ich mich bereits um 10.30 Uhr auf den Weg nach Storkow machte, um die dort für zwei Tage weilenden Flüchtlingskinder wieder abzuholen. Diese hatten wir am Freitag mit mehreren Autos dort hingebracht und müssten sie natürlich wieder nach Teltow bringen. War die Autobahn am Freitag total voll und durch die Finsternis das Fahren sehr beschwerlich, so ging es am Sonntag wesentlich ruhiger und besinnlicher voran. Pünktlich zum Mittag war ich wieder zurück und die Rehkeule, welche es gab, konnte gemeinsam mit Schwiegermutter und Schwägerin verspeist werden.

So ist nun auch das Wochenende wieder Vergangenheit und die kommende Zeit wird vor allem mit der Vorbereitung auf Weihnachten ausgefüllt. Dazu aber später mehr.

5. Dezember

Ein wunderbares Wochenende liegt wieder hinter uns. Am Samstag fuhren Angele und ich am späten Nachmittag mit dem Wohnmobil Richtung Radebeul. Wir hatten uns vorgenommen, den zweiten Advent mit Katharina, Nico und Leopold zu verbringen. Warum dann nicht schon am Samstag fahren und auf dem Weihnachtsmarkt den besten Eierpunsch von Sachsen trinken. Die Übernachtungsmöglichkeit nahmen wir also selbst mit, da die Kinder noch Weihnachtsfeier mit Freunden hatten. In unserem Weinsberg ist ja eine gute Heizung, also auch keine Angst vor Minus sieben Grad. Der Festplatz an der Elbe, wo wir unseren Stellplatz suchten, war bereits mit vielen PKW und zwei Wohnmobilen gut gefüllt. Wir fanden jedoch eine gute Stelle, an der wir diese eine Nacht verbrachten. Schnell die Heizung an, die notwendigen Sachen bereit gelegt, die wir für den Abend benötigten und dann ab. So die Idee. Leider hatte die Temperatur erstmal gesiegt und die Frostsicherung ließ all das getankte Wasser ablaufen. Also erst einmal Wasser besorgen und wieder auffüllen. Im Winter doch etwas schwerer. Die Außenwasserhähne sind ja alle abgestellt. Ein Gastwirt gab uns dann 20 Liter, mit denen wir über die Nacht kamen. Dann ab zum Eierpunsch. Zuvor noch einen Glühwein zum Warmwerden. Der Gang über den Markt war fantastisch. Es waren wirklich Stände, die Weihnachtliches anboten und nicht nur Essen und Trinken. Auch das Ambiente mit den Laternen und Schmuckelementen war toll. Überall gab es ein Plätzchen an der Feuerschale und es war relativ ruhig und entspannend. Am Stand des Eierpunschs angekommen, mussten wir feststellen, dass die Gläser für den Punsch alle schmutzig waren. Dadurch gab es nur noch Punsch im Pappbecher. Das ging ja für uns überhaupt nicht. Wir nahmen unsere ganze Kraft in die Hand und konnten die Verkäufer davon überzeugen, dass wir die lange Fahrt nur wegen des Punschs auf uns genommen haben und dann dieses. Nach ein paar Minuten war dann ein sauberes Glas gefunden und ein schmutziges ordentlich abgewaschen stand vor uns. Gefüllt mit dem Punsch ein Genuss und erst der Geschmack.

Zufrieden und Glücklich ging es dann noch  in eine Gaststätte, die wir bereits vom Sommer her kannten und ließen es uns schmecken. Der Chef erkannte uns sogar wieder und wir kamen ins Gespräch.

Nach einer wohligen Nacht im Wohnmobil ging es mit frischen Brötchen zu den Kindern zum Frühstück. Mit große Freude und auch Hunger wurden wir von den Dreien empfangen. Ein schöner Sonntag begann, der sich mit einem weiteren Besuch des Weihnachtsmarktes, einem mehrere Stunden währenden Spaziergang und dem Kaffeetrinken fortsetzen sollte. Alles in allem ein toller Tag. Gegen 17 Uhr verließen wir dann Radebeul Richtung Teltow. Unterwegs kam ein dicker Nebel auf, der uns jedoch zu keinen großen Unterbrechungen der Fahrt zwang. Nun ist die Sehnsucht nach dem Enkel wieder gestillt und die Kinder können zu Weihnachten zu uns kommen. Wir sind vorbereitet.