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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

1. Juli

Es regnet. Es regnet. Es regnet. Soll ich euch noch mehr schreiben? Seit Donnerstag gibt es vermehrt Niederschlag. Den Garten brauchen wir nicht bewässern. Das erledigen die vielen, vielen Wolken über unserer Region. Es begann mit einem Starkregen, der in manchen Gebieten um uns herum (Berlin, Oranienburg) zu zahlreichen Überschwemmungen und Straßensperrungen geführt hat.

Morgen soll es dann etwas besser werden und wir werden uns mal anschauen, welchen Schaden der Regen im Garten angerichtet hat. Dazu haben wir Elke und Andrea sowie unseren Vati eingeladen. Es soll eine Bratwurst gegrillt werden. Mal schauen, ob das etwas wird. Gern hätten wir auch unsere Mutti mitgenommen, da sie sich auch eine Wurst wünscht. Aber sie liegt im Krankenhaus. Zunächst mit hohem Puls, der inzwischen wieder auf ein vernünftiges Maß zurück gebracht werden konnte. Dann hat man noch Gallensteine diagnostiziert, eine Lungenentzündung soll auch noch dabei sein, die Leber soll entzündet sein, eine Magenspiegelung sollte vorgenommen werden und wer weiß noch alles. In Anbetracht des Alters meiner Mutti hat Vati alles abgelehnt. Wir haben den Verdacht, dass man erst einmal schaut, was kann man mit einer älteren Patientin noch alles machen, dass die Kasse stimmt. Ist doch wohl einfach nicht zu verstehen. Wir drücken ihr aber die Daumen, dass sie schnellstmöglich aus diesem Haus rauskommt und wieder ihre vertraute Umgebung hat. Wird zwar sehr schwer für Vati, aber wir haben uns schon vorgenommen, ihn tatkräftig zu unterstützen. So haben Angela und ich bereits gestern ordentlich den Staubsauger und das Staubtuch in der elterlichen Wohnung geschwungen.

Am Dienstag geht meine Fahrradtour in Richtung Ahlen los. Ich hoffe nur, dass das Wetter bis dahin sich so verbessert, dass es eine gute Fahrt wird. Immer im Regen geht gar nicht.

25. Juli

Ups. Der Monat ist fast um und erst ein Eintrag im Tagebuch. Jetzt könntet ihr fast annehmen, es ist in diesem Monat nichts passiert. Total falsch. Es war wohl einer der aktivsten Monate der vergangenen Zeit. Und daher dann auch die wenigen Einträge. Ich sitze zwar sehr oft vor dem Computer, jedoch ist in der Zeit von facebook und Co. das Medium der sozialen Netzwerke einfacher zu handhaben. Die entscheidenden Einträge sind daher auch auf facebook zu finden (https://www.facebook.com/reinhard.frank.906). Dennoch hier eine kurze Zusammenfassung der Aktionen in diesem Monat.

Los ging es am Anfang des Monats, genau am 4. Juli, mit dem Fahrrad Richtung Ahlen. Mit dabei der Bodo Kotzomb, auch mit dem Rad sowie Winfried Soßna, der das Begleitfahrzeug, unser Wohnmobil, gefahren hat. Innerhalb von vier Tagen schafften wir die Strecke von 431 km Entfernung. Effektiv sind wir genau 333 km mit dem Rad gefahren. Ein paar kleine Strecken überwanden wir mit dem Wohnmobil. In Ahlen wurden wir total nett begrüßt und standen auch in den folgenden drei Tagen im Mittelpunkt. Wir verbrachten in Ahlen die Tage auch mit dem Stadtfest. Interessant an der Fahrt waren vor allem die vielen netten Begegnungen unterwegs, die wir in einem Wegebuch festgehalten haben.

Zurück ging es dann mit dem Wohnmobil, ohne einen blauen Hintern und ohne Blessuren. Das kam vor allem wegen der vielen wunderbaren Radwege unterwegs.

Die Woche danach hatten wir mal wieder einen lieben Gast bei uns zu Hause: Enkel Leopold. Leider musste ich die Hauptbetreuung meiner lieben Angela überlassen, da verschiedene Abendtermine anstanden. Auch am Samstag, dem 15. Juli ließ ich beide allein. An diesem Tag fand das Pressefest der kleinen Zeitungen in Bernau statt. Ein toller Tag, an dem die Roten Reporter eine kleine Tageszeitung erstellten und den Besuchern mit nach Hause geben konnten.

Der Sonntag gehörte dann ganz der Familie. Schließlich waren ja Leopolds Eltern gekommen und wollten mit uns gemeinsam den Geburtstag von Schwiegermutti Margot feiern. Also alles in Allem ein schönes Wochenende.

Auch die dann folgende Woche war mit entsprechenden Terminen gut gefüllt. Fraktionssitzung (die letzte vor der Sommerpause), SVV – ebenso – und Treffen der Energiegenossenschaft. Der Höhepunkt der Woche war dann aber doch die Fahrt nach Büchel. Sagt euch nichts? In Büchel sind die letzten 20 Atombomben der Amerikaner auf deutschem Territorium gelagert und stehen für den Einsatz bereit. Da gilt es zu verhindern. Daher sind sechs Mitglieder der LINKEN  mit einem Kleinbus an die Mosel gefahren und haben ihren Protest zum Ausdruck gebracht. Diese Unterstützung der lokalen Aktionsgruppen kam gut an. Wir haben zwei Stunden den Haupteingang zum Luftwaffenstützpunkt blockiert und auch noch eine Mahnwache durchgeführt. Von totaler Ablehnung bis hin zum Satz: „Ihr seid die Helden dieser Welt“ war alles bei.

Ein tolles Erlebnis, was zeigt, es gibt noch etwas anderes, als nur vor dem Fernseher zu sitzen und die Gefahren dieser Welt aus der Ferne zu betrachten.

Einen schönen Tag habe ich dann nach meiner Rückkehr am Sonntag mit meiner Angela verlebt. Wir brachten den Kleinbus gemeinsam nach Berlin zurück und nutzten den Nachmittag zu einem wunderbaren Bummel durch Berlin. Ein paar unvergessliche Stunden waren das.

So, nun muss ich mal noch ein paar Bilder aufarbeiten und sie hier auf die Seite stellen. Das kann aber auch noch ein wenig dauern. Also werdet nicht ungeduldig.