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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

31. Oktober

Einmal möchte ich mich doch noch in diesem – unserem Urlaubsmonat – melden. Ja es ist schon wieder einer dieser zwölf Monate des Jahres 2017 entschwunden und in zwei Monaten ist Silvester.

Wir haben uns nun nach dem Tod unserer lieben Mutti entschieden, nicht mit unserem Wohnmobil die weite geplante Reise nach Spanien anzutreten, sondern im Land zu bleiben. Wir haben uns dennoch entschieden, um etwas abzuschalten und natürlich auch Urlaub zu machen, an unseren schönen Stellplatz nach Stendenitz zu fahren. Das Problem stellte sich dann vor Ort dar. Wir hatten ja einen kräftigen Sturm am 5. Oktober mit dem Namen Xavier, der in manchen Gegenden mit 130 km/h über uns hinweg fegte. Er hinterließ entsprechende Schäden, die wir einen Tag später eben in Stendenitz feststellen konnten. Es gab kein Strom, damit kein Wasser und keine Nutzung der sanitären Anlagen. Wir fuhren damit weiter nach Altglobsow (in der Nähe von Rheinsberg) und fanden dort einen netten Campingplatz. Nach vier schönen Tagen mit Fahrradtouren, Pilzsuche und Spaziergängen ging es weiter an die Ostsee nach Markgrafenheide. Ein Spitzenplatz mit ganz vielen Stellplätzen. Auch hier verbrachten wir vier Tage gefüllt mit Erholung, Seewind, Strandspaziergängen und Radtouren. Das Wetter war gemischt und so erlebten wir hier neben Regen auch kräftige Winde mit hohen Ostseewellen. Dann ging es erst einmal zurück zu unserem Vati, der uns am Wochenende erwartete. Es war gut so. Er hat die Situation nach dem Tod seiner Frau aber gut im Griff. Kein tiefes Loch, in das er gefallen war. Wir waren dennoch froh, zwei Tage bei ihm zu verbringen.

Eine Woche wollten wir dennoch mit dem Wohnmobil noch einmal raus. Bautzen war das neue Ziel. Wir kannten diese Stadt und die Gegend noch nicht. Für unsere geplante Tour nach Spanien hatte ich eine ACSI-Karte für günstige Stellplatzkonditionen bestellt und diese nutzten wir nun für das Inland. Mit der Karte gab es auch ein Verzeichnis von tausenden von Stellplätzen in ganz Europa. Darunter eben auch Bautzen. Ich sage euch, ein toller Stellplatz direkt am Stausee von Bautzen. Allein die sanitären Einrichtungen waren von Spitzenqualität. Auch die einzelnen Stellplätze für die Campingwagen waren toll. Überall Ver- und Entsorgungsstellen direkt am Platz. Ein Platz, den wir bestimmt in den kommenden Jahren noch öfter aufsuchen. Und dann passte auch noch das wunderbare Sonnenwetter. Da konnten wir so herrliche Fahrten mit dem Rad unternehmen und auch für die Stadtbesichtigung war es auch perfekt.

Ein Kurztrip natürlich nach Radebeul zu den Kindern und zum Enkel Leopold durfte natürlich nicht fehlen und dazu nutzten wir die Rückfahrt von Bautzen nach Hause.

Nun geht es morgen wieder auf Arbeit, aber die schönen Tage werden noch lange in Erinnerung bleiben.

4. Oktober 2017

Heute ist ein ganz schwerer Tag für die Familie. Am gestrigen Tag, der ja für die Deutschen zu einem Feiertag gemacht wurde, war für uns ein Trauertag. An diesem 3. Oktober haben wir für immer unsere liebe Mutti Renate Frank verloren. Ihr Herz hat um 16.22 Uhr seinen letzten Schlag gehabt. Sie ist im Beisein meines Vaters, meiner lieben Ehefrau Angela, meiner Tochter Vivien und ihres Verlobten Mario und mir für immer eingeschlafen. Bereits seit vergangenem Freitag hatte es sich abgezeichnet, dass ihr Leben endet. Sie hat die fünf Tage in ihrem Bett bei unterschiedlichem Bewusstsein gelegen. Unsere Familie hatte ausreichend Zeit, sich von ihr zu verabschieden. Wir haben unserem Vater so gut wie möglich zur Seite gestanden, mit ihm gemeinsam gegessen, die Mutti gepflegt und ihr versucht, die letzten Stunden so angenehm wie möglich zu machen. Sie hatte keine Schmerzen und konnte ohne Medikamentengabe das Leben vollenden. Nach dem Tod kam auch mein Bruder Andreas und seine Elke, die sich zuvor um Elkes Mutti gekümmert haben, die nun bereits 94 Jahre ist, an das Bett der Mutti. Alle Vorkehrungen waren bereits getroffen, so dass der Arzt angerufen wurde und nach der Feststellung des Todes durch ihn dann auch das Bestattungsunternehmen. Am Abend wurde Mutti dann von ihrer Wohnung, in der sie seit über 62 Jahren mit ihrem Mann lebte, abgeholt.

Wir werden sie in der Begräbnisstelle in Potsdam-Drewitz, in der bereits meine Schwägerin Jutta beerdigt wurde, in aller Stille beisetzen.