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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

27. Juli

Seit April haben wir in unserer Region vor allem Sonne und kaum Niederschläge. Alles stöhnt unter der gegenwärtigen Hitze. Der Weg zur Arbeit ist auf dem Fahrrad zwar noch erträglich, der Rückweg bei über 30 Grad wird dann jedoch schon zur Tortur. Auch der Aufenthalt im Garten ist unter dem schützenden Blätterdach des Nussbaums kaum noch auszuhalten, da es überall nur warm ist. Eine wahre Freude daran scheinen die Tomaten zu haben. Sie reifen ganz toll und die Pflanzen bringen eine Fülle von Früchten hervor.

Gestern wollte ich mit drei weiteren Mitgliedern der Partei in die Geschäftsstelle nach Bad Belzig. Der günstigste und schnellste Weg führt über die Autobahn A 9. Dass in Michendorf mit regelmäßigem Baustellenstau zu rechnen ist, war mir klar. Dieser wurde jedoch ziemlich zügig genommen. Was uns aber mehr Sorgen bereitete, war eine Rauchwolke über der anvisierten Fahrtrichtung. Wie wir aus dem Radio erfuhren, brannte der Wald in Fichtenwalde. Was uns nicht ganz klar war, dass die A 9 dadurch für uns nicht befahrbar sein wird. Wir mussten bis zur Abfahrt nach Glindow und reihten uns dort in die Schlange der Fahrzeuge in Richtung Süden ein. Zwei Kilometer schafften wir in einer halben Stunde. Damit war klar, bis Bad Belzig kommen wir wohl heute nicht mehr gut durch. Wir machten das Beste, was wir tun konnten, wir brachen die Fahrt ab und kehrten nach Hause zurück. Erst dort wurde mir richtig klar, dass es sich um einen Großbrand handelte, der selbst die Bevölkerung des Ortes in Gefahr brachte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben aber eine gute Arbeit geleistet und den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Glückwunsch. Auch die Entscheidung, die Autobahn zu sperren, war total richtig.

Wir wissen nicht, wie lange diese Trockenheit und die Wärme noch anhält, aber die Belastung ist extrem hoch. Ich merke das auch an der Konzentrationsfähigkeit und an meinem gesundheitlichen Zustand. Am Dienstag hatte ich zum Abend solchen Schüttelfrost, dass ich mir meine Wintersachen, die ich sonst zu Hause trage, angezogen habe, eine warme Suppe gegessen hatte und schnellstmöglich ins Bett bin. Am nächsten Morgen war alles wieder gut. Einen Tag später machte der Darm nicht mehr so richtig mit uns musste mir eine Auszeit genehmigen. Jetzt warte ich auf die nächsten Signale des Körpers. Die immer mal kurz austauchenden Kopfschmerzen bekomme ich mit kaltem Wasser und entsprechenden Getränken wieder in den Griff. Wie geht es euch so bei dem Wetter? Schreibt doch mal was in die Rubrik Lob und Tadel.

Bis demnächst bei hoffentlich kühleren Temperaturen.

19. Juli

So, hiermit möchte ich mein Versprechen von gestern einlösen und euch über unseren Aufenthalt in Ahlen etwas berichten. Dazu nutze ich gleich einmal den Bericht, den ich für unsere Vereinsseite geschrieben habe. Da ist aber das Wichtigste alles enthalten:

 

Gegenwart und Geschichte nah beieinander

Ahlener Partner boten ausgeglichenes Programm um das Stadtfest

 

Es fehlten nicht nur Smilies, Fahnen oder die Schwimmnudeln über dem Marktplatz von Ahlen sondern der ganze Marktplatz. Das Stadtfest im Jahr 2018 in unserer Partnerstadt musste auf Grund von Bauarbeiten auf dem Markt auf den Bruno-Wagler-Weg am Werseufen, in die Nähe des Rathauses ausweichen. Damit verbunden war auch die Reduzierung des Programms auf nur eine Bühne. Der Freude über das Wiedersehen der Gäste aus den Partnerstädten Teltow, Differdingen (Luxembourg), Penzberg (Bayern) bei unseren Ahlenern Gastgebern war dagegen wie in den Vorjahren besonders herzlich. Vom Verein „Teltow ohne Grenzen e.V.“ kamen Claudia und Detlef Schreiber mit Heinz Böhm und Anita per Auto und Angelika und Hans-Jürgen Watteroth sowie Angela und Reinhard Frank mit den Wohnmobilen in der westfälischen Stadt an.

Der erste Abend, an dem auch die Eröffnung des nunmehr 33. Stadtfestes in Ahlen stattfand, nutzten alle zum Austausch der aktuellen Situationen in den Städten und zur Überbringung der Grüße der zu Hause gebliebenen. Bis spät in die Nacht erklangen noch die Musik der DJs, die sich mit der Lautstärke große Mühe gaben. Sogar im weit entfernten Parkbad war die Musik noch gut und lange zu hören.

Der nächste Tag sollte ein Erlebnis für alle werden. Christa und Werner Schwab hatten die Gäste auf eine Fahrt zu einer der bedeutendsten und schönsten Wasserburgen Deutschlands vorbereitet. Frühmorgens fuhren wir dann zur nur 40 Kilometer entfernten Burg Vischering. Dort angekommen fühlten wir uns in das Mittelalter versetzt. Nicht nur die Burg, die uns bis in das Jahr 1270 zurückversetzte, sondern auch das an diesem Wochenende stattfindende Ritterlager brachte uns auf eine Zeitreise. Viele traditionelle Zelte und ihre in Trachten gekleideten Bewohner begrüßten uns vor der Burg, die ihre rekonstruierte Pracht im Wasser widerspiegelte. Auch im Inneren der Burg wurden die Besucher durch interessante Details verzaubert. Berühmte Wandmalereien werden im Speisezimmer der Burg durch Lichtprojektionen zum Leben erweckt und wir fühlten uns mitten im Leben der Burgbewohner. Für alle, die einmal Ahlen besuchen, sollte diese Burg auf dem Ausflugsproramm stehen.

Altertümlich sollte es auch am Sonntag weiter gehen. Rühmt sich doch Ahlen als Mammut-Stadt, in der im Jahr 1910 ein fast vollständiges Skelett des Urzeitgetiers gefunden wurde. Dieses Skelett konnte jedoch bisher nur in Münster besichtigt werden. In diesem Jahr durften aber die Ahlener stolz darauf sein, ihr Mammut endlich zu Hause zu präsentieren. Im Heimatmuseum stand es in voller Größe aufgebaut und gab eine gute Kulisse für ein Gruppenfoto. Ab nächstem Jahr soll das Ahlener Mammut Prunkstück der Ausstellung im neuen Geomuseum am Münsteraner Domplatz werden. Nach Ahlen wird es aller Voraussicht nach nie wieder zurückkehren. Das haben sich jedoch die Gäste aus den Partnerstädten gesagt, wird ihnen nicht passieren. Sie kommen auf alle Fälle wieder. Spätestens zum Pöttkes- und Töttkenmarkt am 15. und 16. September.

18. Juli

Ich bin wieder soweit, dass ich mich um unsere Homepage kümmern kann. Die vergangene Zeit war für unsere Familie schon etwas schwer. Erst verstarb im August des vergangenen Jahres der Schwiegervater von Angela aus erster Ehe, im Oktober verstarb meine eigene Mutti und nun am 6. Juni mussten wir auch von Angelas Mutti Abschied nehmen. Daher hatte ich auch nicht die entsprechende Muse, hier etwas zu schreiben oder auch Fotos einzustellen. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Jetzt ist aber wieder Luft, auch im Kopf, so dass ich euch wenigstens etwas über unseren Jahresurlaub erzählen möchte. Zunächst hatten wir in der ersten der drei Wochen noch mit der Beerdigung (29. Juni) zu tun. Danach ging es am Sonntag auf unseren Lieblingsstellplatz nach Stendenitz. Eigentlich wollten wir mit unserem Enkel Leopold nach Bautzen, der wollte jedoch noch nicht mit Oma und Opa unterwegs sein. Vielleicht später einmal. Wir fanden in den vier Tagen die wir in der Nähe von Neuruppin verbrachten zurück zu unserer Ruhe und Ausgeglichenheit. Dazu trägt ja diese wunderbare Natur bei. Wir hatten auch das Faltboot meines Bruders mit, welches seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt wurde. Nico hatte darum gebeten, es bei seinem Urlaub im August zu nutzen und wir wollten ihm das vorbei bringen. Also mussten wir doch mal sehen, ob wir das in einem ordentlichen Zustand übergeben können. Der Aufbau war zwar nicht ganz leicht allein, aber das Ergebnis war so, dass es keine Löscher oder größeren Schäden gab. Da es nun einmal aufgebaut war, nutzten wir es natürlich in den wenigen Tagen ausgiebig. Diese Fahrten auf dem Wasser sind einmalig und die enge Beziehung, die man zu Flora und Fauna aufbaut unwiederbringlich. Das Wetter, über das wir in diesem Jahr eigentlich nicht reden brauchen, war ganz toll. Vielleicht etwas zu trocken, jedoch für Urlauber am Wasser auskömmlich.

Der Abschied von Stendenitz viel uns schwer und wir gaben dem Betreiber der Anlage das Versprechen, wir sehen uns wieder.

In Boizenburg (Elbe) wartete bereits Anne, die ehemalige Schwiegermutti von Angela, die wir seit der Bestattung im August nicht mehr gesehen hatten. Dass die Freude ziemlich groß war, muss ich hier wohl nicht erwähnen. Nicht nur, dass es viel zu erzählen gab, es gab auch wieder ausreichend zu Essen. Dafür ist Anne bekannt. Allein in ihrem Haus gibt es eine Menge zu tun und auch immer wieder zu entdecken. Es waren schöne Stunden, bis wir am Freitag weiter mussten in Richtung Ahlen, wo man uns schon zum Stadtfest erwartete.

Die Fahrt dorthin war recht abenteuerlich, da ich über die A 1 wollte und erst mich durch einen Stau von 4 Kilometer Richtung Hamburg quälen musste, um dann auf der Gegenfahrbahn in Richtung Bremen zu kommen. Auch auf der A 1 waren mehrere Staus, so dass unser Ziel, pünktlich um 19 Uhr zur Eröffnung des Festes anzukommen um fast 60 Minuten verfehlt wurde. Dennoch war die Freude unserer Ankunft riesig, da wir auch die Ersten aus dem Verein der Städtepartnerschaft von Teltow waren. Die anderen waren noch unterwegs bzw. fanden nicht gleich die Stelle, an der das Fest in diesem Jahr stattfand.

Um den Text jetzt nicht allzu lang werden zu lassen, mache ich erst einmal eine Pause und bin morgen mit dem Bericht des Aufenthaltes in Ahlen wieder für euch da.