Willkommen bei Familie Frank
Willkommen bei Familie Frank

Hier bist du der treue Besucher

auf der Seite der Familie Frank seit Dezember 2010

Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
PDF-Dokument [196.8 KB]
Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

 

31. März 

An der Ostseeküste schneit es. Dabei ist Ostern und der Hase friert am Schwanz. Wir sind aber nicht an der Ostsee, sondern zu Hause. Dennoch ist es auch in Teltow kalt und nass. Andere, wie die Kollegin meiner Angela, sind da in Glowe schon näher dran und haben das ganze Wintervergnügen im Frühling. Seit gestern sind Nico und Leopold bei uns zu Besuch und bei dem Wetter ist es natürlich schwer, etwas Passendes mit ihnen anzufangen. Daher waren wir heute in der Unterwasserwelt im Aquarium in Berlin. Es war ein schönes Erlebnis und das nicht nur für Leopold, der genau weiß, wie die einzelnen Haie heißen. Davon waren auch einige im Wasser, andererseits ist in den Becken aber eine riesige Vielfalt von Fischen, Quallen und anderen Getier vorhanden. Es lohnt sich da hinein zu gehen.

Ja, was macht man sonst zu Ostern bei einem solchen Wetter? Am besten in der Bude bleiben und warten, bis es besser wird. Und das soll es in der kommenden Woche nun endlich werden. Für mich gut, da ich ab Dienstag mit dem Fahrrad auf Arbeit muss. Die Behlertstraße und die Alleestraße sind in der kommenden Woche gesperrt. Dort werden die Fahrbahnen erneuert und das eben bei voller Sperrung er Straßen, über die ich eigentlich auf Arbeit fahren muss.

Wenn ich mir dann noch das Datum des heutigen Tages betrachte, dann ist das erste Vierteljahr bereits rum. Da darf man nicht an die viele Arbeit, die draußen verrichtet werden muss, denken. Es kommt dann wieder alles auf einmal. Mal sehen, wie wir das dann alles schaffen. Ihr bleibt jedenfalls mit dem Tagebuch auf dem Laufenden. 

27. März

Hallo, wir leben noch. Immer wieder ertappe ich mich, dass aus dem Tagebuch ein Wochen- oder sogar ein Monatsbuch wird. Der innere Schweinehund ist doch immer wieder größer, als das er mich an den Computer lässt und wenigstens einen kleinen Eintrag zulässt. Es ist ja nicht so, dass nichts passiert bei uns. Es passiert eben zu viel, dass noch die wenige Zeit genutzt wird, euch von uns zu berichten.

Allein nach dem Eintrag am 9. März ging es eigentlich los. Am Samstag, dem 10. März besuchte ich mal wieder das kommunalpolitische forum, was ich schon eine ganze Weile nicht mehr gemacht habe, und ließ mich dort in Fragen kommunaler Haushalt schulen. Es war mal wieder interessant und auch für die Arbeit in der SVV wichtig.

Am Sonntag war dann bei nicht allzu schönem Wetter ein kurzer Arbeitseinsatz am Haus unserer Kinder angesagt. Ein paar Äste und Zweige bereits gefällter Bäume mussten beseitigt werden. Im Anschluss ging es dann mal wieder zu unseren AIDA-Freunden nach Stahnsdorf, um von der letzten Fahrt die aktuellen Informationen zu erhalten. Sie waren im Norden unterwegs und brachten ganz tolle Aufnahmen unter anderem von den Polarlichtern mit.

Das dann folgende Wochenende habe ich meine liebe Angela mal wieder alleine gelassen. Der Landesparteitag in Potsdam brauchte meine Hilfe. Die Regie läuft ja immer noch nicht ganz ohne mich. Also war vom Freitag bis Sonntag „kasernierte“ Unterbringung angesagt. Alles lief ganz prima und die Freude, über das nach Hause kommen, war groß.

Noch größer war die Freude, dass ich für den Montag frei bekommen habe und wir diesen Tag zum Relaxen in der Therme in Ludwigsfelde nutzen konnten. Zuvor ging es noch mit dem Auto von Angela zur Werkstatt, um dort die Sommerreifen aufziehen zu lassen. Etwas Angst schwang dann jedoch mit, weil der Wetterdienst etwas Schnee voraus gesagt hatte.

In der Saunawelt der Therme ließen wir es uns aber erst einmal gut gehen und fanden auch Gefallen an dem schönen Wetter an diesem Tag. Die Sonnenstrahlen schafften es sogar, dass ich mich auf eine Liege legte und meinen Körper bescheinen ließ.

Zurück zur Voraussage des Wetterdienstes. Der Schnee kam wirklich am Dienstag. Gegen 10 Uhr fing es so heftig an zu schneien, dass etwa 5 Zentimeter liegen blieben. Der Anruf meiner lieben Angela blieb natürlich nicht lange aus. Wie bloß nach Hause kommen. Gegen 15 Uhr hatte sich aber die weiße Pracht vollständig verzogen und die Straßen waren frei. Also kein Problem für die Sommerreifen. Nun warten wir aber auf das Osterwetter und hoffen, dass endlich der Frühling bei uns vorbei schaut. Die Anzeichen sind jedoch nicht so günstig und es scheint wohl erst nach den Feiertagen besser zu werden. Dabei gibt es so viel zu tun.

Wir werden es ja sehen und ihr drückt mal fleißig die Daumen, dass die Primeln nicht so aussehen, wie auf diesen Bildern.

9. März

Gestern war wieder ein Tag, der sich nunmehr seit 28 Jahren als fester und unverrückbarer Termin in meinen Kalender eingegraben hat: Frauentag. Auch wenn am Anfang der 90er Jahre versucht wurde, diesen Termin zu liquidieren, da er anscheinend den Geruch der DDR inne hatte, so wird er heute zunehmend anerkannt. Noch immer sind die Rechte der Frauen nicht in allen Bereichen durchgesetzt, noch immer gibt es Unterschiede zwischen den Einkommen beider Geschlechter. Daher gilt es, diesem Tag auch weiter Beachtung zu schenken.

Ich habe auch in diesem Jahr meiner Frau einen großen Blumenstrauß als Anerkennung ihrer Leistung geschenkt - es gibt aber nicht nur an diesem Tag Blumen, und ich habe sie und ihre Schwester samt Mann eingeladen zu einem gemeinsamen Abendessen bei unserem Inder. Entgegen der Erwartung, dass die Gaststätte mit Frauen und Männern gut gefüllt sein müsste, fanden wir uns einsam an einem reservierten Tisch wieder. Schade. Dennoch war der Abend sehr schön und auch eine Möglichkeit mal vom Alltag abzuschalten.

Auch unsere Aktion der Verteilung von Rosen in Kindertagesstätten und Altenheimen am Tag in Teltow kam wieder gut an. 500 Rosen wurden von fünf Männern verteilt. Die einstimmige Meinung, ja, das ist richtig, was ihr hier macht.

also auch im Jahr 2019 werden wir wieder Rosen verteilen