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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

29. Oktober

Es ist mal wieder so weit: Die Zwillinge Angela und Marina haben Geburtstag. Und nicht nur so sondern einen ganz besonderen. Sie feiern ihren 60. Man sieht es ihnen nicht an, dennoch muss man der Wahrheit ins Gesicht sehen. Am 29. Oktober 1958 haben sie das Licht der Welt in Leipzig erblickt. Beide sind wohlauf und können es selbst nicht fassen, dass sie nun im Klub der 60-Jährigen aufgenommen wurden. Heute wurde erst einmal gemeinsam gefrühstückt. Für beide gab es von mir eine Eintrittskarte für Michael Hirte im Nikolaisaal in Potsdam. Dazu können sie noch jeweils eine Begleitperson auswählen. Nun ratet mal, wen sie mitnehmen wollen? Und ich dachte, ich habe mal einen ruhigen Abend. 

Gefeiert wird aber erst richtig am Samstag und wir haben jetzte erst einmal eine gemeinsame Woche Urlaub. Da werden wir bestimmt noch einige Dinge für den Geburtstag vorbereiten, aber auch noch ein paar schöne Stunden miteinander verbringen.

Ich werde euch in den kommenden Tagen bestimmt davon berichten.

19. Oktober

Nun ist wohl heute der Tag, an dem ich mich das letzte Mal in diesem Jahr in die kühlen Fluten des Tiefen Sees in Potsdam gestürzt habe. Es war ein tolles Badejahr. Insgesamt bin ich ab dem 10. April, wo das Wasser noch keine 10 Grad hatte, 67-mal morgens auf dem Weg zur Arbeit ins Wasser gegangen. Heute schätze ich, lag die Temperatur noch bei ca. 14 Grad. Die vergangenen Tage hatte die Sonne noch einmal so kräftig geschienen, dass das Wasser sogar noch einmal wärmer wurde. Nun soll aber die Großwetterlage sich verändern, so dass die Sonne weniger Chancen hat und ich habe mich entschieden, das Fahrrad jetzt mal ruhen zu lassen. Somit benötige ich auch keinen Zwischenstopp für meinen Kleidungswechsel. Das war nämlich mit dem Bad auch immer verbunden. Raus aus den Fahrradklamotten und rein in die Bürokluft.

Das es aber nicht das letzte Mal im Wasser sein muss, das ist schon mal klar. Jetzt bevorzuge ich aber bestimmt das Bad in Ludwigsfelde oder ein anderes mit warmem Wasser. Ihr hört bestimmt davon.

17. Oktober

Wieder ist es mir nicht gelungen, regelmäßig einen Eintrag hier zu platzieren. Eventuell liegt es daran, dass mehrere Plattformen gleichzeitig bedient werden müssten. Da ist eben facebook doch etwas schneller und leichter zu handhaben. Dort sind seit dem 1. Oktober über 12 Einträge inzwischen erschienen. Wer also die Möglichkeit hat, auf meine Seite https://www.facebook.com/reinhard.frank.906 zuzugreifen, der bekommt eben so manche Information schneller, aber nicht so ausführlich wie hier.

Nun aber mal kurz zurück zum 5. Oktober. An diesem Tag begann in Teltow das traditionelle Stadtfest. Es wurde eines der Besten der letzten Zeit, so sind jedenfalls die Aussagen  vieler Besucher. Eventuell lag es auch einfach an dem tollen Wetter, welches die Tage herrschte. Und noch immer ist draußen das beste Sommerwetter. Wann hatten wir denn Mitte Oktober noch Temperaturen über 20 Grad und keinen Wind und Regen?

Aber zurück zum Stadtfest. Natürlich waren auch die auftretenden Künstler mit an den tollen Tagen verantwortlich. Auch das Umfeld stimmte in diesen Tagen.

Zu dieser Zeit waren auch unsere Freunde aus der Partnerstadt Gonfreville anwesend und um die haben wir uns dann vor allem am Samstag gekümmert. Ein Ausflug in die Gedenkstätte Ravensbrück stand auf dem Programm. Selbst für viele von uns war es entweder das erste Mal oder bereits viele Jahre lag der letzte Besuch zurück. Auch für Angela und mich war wohl in der Schulzeit der letzte Besuch im ehemaligen KZ gewesen. Es war erdrückend, und es war gut, mit den Franzosen vor Ort gewesen zu sein. Dieses Volk hat ja die Deutsche Geschichte von der anderen Seite erlebt. Es gab jedenfalls ausreichend Gesprächsbedarf.

Das Abschlusskonzert erlebten wir dann mit vielen anderen mit Kerstin Ott. Eine sympathische und offene Person, die mit ihren Titeln schnell die Herzen der Besucher eroberte.

Ein Ereignis möchte ich noch erwähnen. Das war der Besuch der Demonstration "Unteilbar" am 13. Oktober Berlin. Mit 240.000 Demonstranten wohl eine der eindrucksvollsten der vergangenen Jahre. Der Willen gegen Rechts etwas zu unternehmen, war wohl der ausschlaggebende Aspekt für viele. Hoffen wir, dass es diesen Willen weiter gibt und er auch überall zum Tragen kommt.

Nun noch ein kurzes Wort zum Schluss dieses Eintrages. Ich habe ja schon davon geschrieben, dass nach wie vor sommerliches Wetter herrscht. Das hält mich dadurch auch nicht davon ab, weiterhin mit dem Fahrrad auf Arbeit zu fahren. Und noch gehört auch das morgendliche Bad zu dieser Fahrt dazu. Das Wasser im Tiefen See dürfte wohl noch um die 14 bis 15 Grad haben. Frisch aber nicht problematisch. Einige Meter Schwimmen sind da immer noch drin. Mal sehen, wie lange noch.

1. Oktober

Es ist immer noch sommerlich. An diesem Wochenende, dem letzten im Monat September, haben Angela und ich die Gelegenheit genutzt, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Am Samstag wurde ich bei der Regionalkonferenz in Großräschen arbeitsmäßig gebraucht und wir haben gemeinsam entschieden, wir fahren schon am Freitag dort hin, bleiben am Samstag vor Ort und fahren anschließend zu den Kindern und unseren Enkel nach Radebeul. Es war wohl die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Nicht nur das Wetter hat prima mitgespielt, auch alles andere hat gut geklappt. Denn wir nutzten das Wohnmobil, um auch flexibel zu sein. Wenn auch die Fahrt am Freitag mit einem über 6 Kilometer langen Stau begann, so entwickelte sich der weitere Weg als ruhig und angenehm. Einen tollen Stellplatz direkt auf dem Parkplatz des Seehotels (nach Absprache) konnten wir dann nutzen. Zunächst testeten wir mal das Essen im Restaurant an den IBA-Terrassen. Etwas skeptisch auf Grund der Übersichtlichkeit der Speisekarten entschieden wir uns für Kartoffelpuffer mit Lachs und einem Salat. Als beides kam, staunten wir nicht schlecht einmal über die Menge und zweitens über den hervorragenden Geschmack. Können wir nur weiter empfehlen. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang des entstehenden Hafens und der neuen gebauten Häuser am Großräschener See, der eigentlich als Ilsesee entstehen sollte. Aber wo liegt Ilse? Das war nämlich der Name der ehemaligen Grube, aus der die Braunkohle geholt wurde.

Am Samstagmorgen weckte uns die aufgehende Sonne, die uns auch den ganzen Tag begleiten sollte. Frische Brötchen und ein kurzer Weg zum Samstagarbeitsplatz verwöhnten mich dann im weiteren Verlauf des Morgens. Die Regionalkonferenz lief prima, mit unerwartet vielen Gestaltern. Nach 16 Uhr war dann Feierabend und ich konnte mit Angela noch ein wenig die neu gestaltete Umgebung betrachten, bevor es nach Radebeul weiter ging.

Nico hatte uns bereits mitgeteilt, dass der Stellplatz an der Elbe für uns nicht nutzbar ist, da dort bereits alle Stellplätze für den Rummel benutzt werden. Also bat er uns mal direkt am Schloss Wackerbarth den Parkplatz zu versuchen. Dieser Hinweis ergab sich als Goldgrube, da der Platz schön ruhig und dennoch zentral gelegen genutzt werden konnte. In Radebeul war an diesem Wochenende Weinfest und wir konnten mit Katharina, Nico und Leopold diesen Abend gemeinsam auf dem Fest in Altkötzschenbroda verbringen. Auch wenn es schon etwas kühl wurde, haben wir bei Soljanka, Fettbemme und Weißwein die Abendstunden gut verbracht. Der Weg mit dem Rad zurück zum Wohnmobil war dann doch schon etwas frostig und wir freuten uns über die wohlige Wärme im Fahrzeug. Gleich ins Bett und auf den nächsten Tag gefreut.

Dieser Sonntag war dann auch wirklich einer, der seinen Namen verdiente. Sonne pur ohne Wolken und das den ganzen Tag. Frische Brötchen gab es auch am Sonntagfrüh und nach dem Frühstück ging es über das Schlossareal in die Weinberge. Dort hing vereinzelt noch der Wein, so dass wir um das Naschen nicht herum kamen. Die drei Radebeuler warteten bereits auf uns, so dass wir uns auf einen schönen Spaziergang aufmachten und viel Spaß und Zeit miteinander hatten. Das Essen im Restaurant Dampfschiff war der krönende Abschluss der Wanderung von über 6 Kilometer Länge. So langsam mussten wir an unsere Rückfahrt denken, trafen uns schnell noch einmal am Wohnmobil zum Geschenke übergeben und verabschiedeten uns von unseren Lieben gegen 16 Uhr. Die Rückfahrt immer der Sonne entgegen war dann ein wunderbarer Abschluss dieses Wochenendes.

Wir hoffen, ihr konntet auch die Sonnenstrahlen genießen und hattet eine schöne Zeit. Euch eine schöne Woche und eine gute Zeit.

Blauer Himmel den ganzen Tag auch über Schloss Wackerbarth