Willkommen bei Familie Frank
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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

19. September

Irgendwie ist es ein wenig an uns vorbei gegangen. Wir haben bereits den 200 000. Besucher auf unserer Seite seit 2010. Ist das viel? Ich glaube schon. Dazu kommt, dass wir ja auch noch auf anderen Ebenen aktiv sind wie zum Beispiel facebook. Dennoch erst einmal allen Besuchern unserer Seite ein herzliches Dankeschön für die Treue und für die Neugierde, die ihr mit euren Interesse an der Internetseite unserer Familie zeigt.

Gestern war wieder einmal ein spannender Tag in Teltow. Ich hatte ja berichtet, dass ich am Anfang des Jahres in China weilte und dort der Unterzeichnung eines Vertrages über die Städtepartnerschaft zwischen Teltow und Rudong beiwohnen durfte. Gestern war es dann soweit, dass die chinesische Delegation in Teltow war und nunmehr auch die Gegenunterzeichnung erfolgte. Damit hat Teltow neben Gonfreville l'Orcher, Ahlen und Zagan nunmehr eine vierte Partnerschaft. Wie oft ein Besuch in der Region in China möglich ist, muss man sehen. Unmöglich ist es jedenfalls nicht.

Nun noch eine kurze Bemerkung zu dem nicht enden wollenden Sommer. Am Sonntag haben Angela und ich einen Besuch in unserem Garten gemacht. Dort konnten wieder Gurken, Tomaten und Bohnen geerntet werden. Auch die Walnüsse fallen schon runter. Leider sind auch einige wieder schwarz und voller Maden. Aber das war in den vergangenen Jahren noch schlimmer. Wir mussten aber vor allem wieder viel gießen. Die Erde ist staubtrocken. Ich bin über die Wasserrechnung für dieses Jahr gespannt.  Die wird nicht niedrig sein. As hat ja immer noch nicht geregnet.

Nun ist auch meine Radfahr- und Badesaison noch nicht zu Ende. Das Wasser im Tiefen See hat immer noch um die 20 Grad. Wobei am Montag die Luft schon eher kühl war. Mit 8 Grad gab es dann beim Baden wieder den Aufwärmeffekt. Die Tagestemperaturen gehen ja im Augenblick wieder auf die 30 Grad hoch. Ich bin gespannt, wie das weiter geht. Rein rechnerisch war ich bis zum heutigen Tag bereits 54 Tage mit dem Rad unterwegs zur Arbeit und so viele Tage auch im Wasser.

Soweit mal wieder etwas in aller Kürze. Bleibt bitte schön neugierig und besucht uns hier wieder.

12. September

Ach was hatten wir für eine schöne Fahrt in unsere Partnerstadt Zagan (Polen). Am Samstag, dem 8. September, ging es um 7 Uhr mit einem vollen Reisebus von Teltow in die etwa 220 km entfernte Stadt an der Bober. Dort war der alljährlich stattfindende Michala Jarmark das Ziel. Die Stadt hat ähnlich wie Teltow ein drei Tage andauerndes Volksfest mit entsprechenden Buden, Musik, Kulturbeiträgen und Fahrgeschäften. Dennoch ging es nicht nur um diesen Markt, unsere Partnerorganisation hatte auch noch ein kleines Programm für uns vorbereitet. So wurde eine Stadtführung mit dem Besuch des Schlosses, der Klosteranlage und des Aussichtsturmes absolviert. Zur Stärkung ging es dann in ein kleines Hotel am Rande der Stadt, wo es neben einer typischen polnischen säuerlichen Suppe (Zurek) anschließend Piroggen mit Sauerkraut und Pilzen gab.  Das interessanteste war das zum Essen gereichte Getränk. Es sah fruchtig aus und wohl für die sommerlichen Temperaturen gut gemacht. Als wir davon tranken stellten wir jedoch fest, dass es zunächst warm war und sich als bei uns bekannte Kaltschale entpuppte. Passte irgendwie nicht so richtig zusammen. Andere Länder, andere Sitten.

Die dann folgenden freien 1,5 Stunden nutzten wir zu einem Bummel über das Jarmark-Gelände. Ein paar interessante Dinge, wie zum Beispiel riesige Brote, waren schon ganz spannend, verleiteten uns jedoch nicht dazu, das zuvor getauschte Geld dafür auszugeben. Es reichte dann jedoch für ein Eis. Nach diesem Einblick in die Feieratmosphäre ging es mit dem Bus zum Grillabend. Das läuft ein wenig anders ab als bei uns zu Hause. Da steht kein Holzkohlegrill und darauf die Würste und das Fleisch. Nö. Da bekommt jeder die Möglichkeit, mit einem Zweizack eine Wurst aufzuspießen und diese über das offene Feuer zu halten und so lange auszuhalten, bis die Wurst die notwendige Konsistenz erreicht hat. Viele schafften es, die Wurst zu einer Färbung zu bringen, die mich davon abgehalten hätte, diese Wurst dann auch noch zu essen. Aber diese Methode kannte ich bereits von früheren Grillabenden. Warum nicht auch mal so. Da hat der Grillmeister auch einmal Ruhe.

Am Rande konnten wir uns dann auch noch das STALAG ansehen, in dem alliierte Soldaten im zweiten Weltkrieg inhaftiert waren. Das sie natürlich auch versuchten dort auszubrechen, ist an mehreren Informationsstellen deutlich zu sehen. Mittels verschiedener angelegter Tunnel sollte das erfolgen. Von den 47 Personen, die den Versuch unternahmen, haben es nur zwei geschafft.

Unsere Rückfahrt verlief dann in aller Ruhe und zeitlich unproblematisch, so dass wir um 22 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt erreichten. Alle Mitreisenden haben sich lobend über das Angebot des Vereinst Teltow ohne Grenzen geäußert. Es kann also wiederholt werden und dann vielleicht in eine der anderen Partnerstädte.

5. September 2018

Heute sind es nun 23 Jahre her, dass wir uns das gemeinsame Ja-Wort vor der Standesbeamtin in Stahnsdorf gegeben haben. Jahre, die viel Freude, viele gemeinsame Erlebnisse, manche kleine dunkle Wolke aber vor allem Sonnenschein in unser Leben gebracht haben. Dafür möchte ich mich vor allem bei meiner Frau Angela herzlich bedanken. Das man mit mir auch eine Menge Geduld braucht, dass weiß ich und das habe ich auch immer wieder gemerkt. Sie hat es bisher meisterlich verstanden, diese Geduld aufzubringen. Wir sind voller Hoffnung, dass wir das auch die kommenden Jahre gut miteinander aushalten und das Leben meistern.

Das Abendessen beim Griechen war dann auch der Höhepunkt des Tages. Herzlichen Dank an meine Trauzeugin Angela, die seit dem ersten Tag der Ehe immer wieder gut auf uns einwirkt und uns begleitet und auch beim gemeinsamen Essen dabei war. Auch Dankeschön an Marina und Jens, die ebenfalls dabei waren. Es ist auch gut, dass diese Tradition des Essens gepflegt wird. In zwei Jahren hoffen wir dann auf eine tolle Feier der Silberhochzeit, wahrscheinlich dann wieder an einem Ort in Griechenland.