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Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
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19. Dezember

Hat mal wieder nicht geklappt mit meinem Versprechen, mich gleich am 13. zu melden. Aber das hatte einen klaren Grund. Ich war nicht fähig, hier im Tagebuch etwas zu schreiben. Ich glaube, einer von den am Abend zuvor getrunkenen Ouzo war wohl schlecht. Somit könnt ihr wohl ersehen, dass es ein interessanter Abend der Verabschiedung war. Ja, mein Kollege Roland und ich sind würdig in den Ruhestand verabschiedet worden. Leider habe ich von den letzten Augenblicken des Tages nicht mehr viel mitbekommen. Aber zuvor war es eine wirklich nette Atmosphäre und ich bin froh, dass mein Geschäftsführer so freundlich war und mich noch nach Hause gebracht hat. Am Morgen danach war mir jedenfalls noch nicht so nach Frühstück. Also lieber noch ein wenig im Bett bleiben und zum Mittag beginnen, den Tag zu begrüßen. Nach einem Tee und einem kleinen Mittag war auch alles wieder in Ordnung. Wir hatten ja auch geplant, am Nachmittag nach Radebeul zu fahren, was auch nach entsprechender Eigenkontrolle möglich war. Dort waren wir auf den dortigen Weihnachtsmarkt, der unter dem Motto "Lichterglanz und Budenzauber" läuft, gespannt. Schon vor zwei Jahren waren wir dort und fanden ihn so toll, dass wir uns richtig darauf gefreut haben. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es war wieder sehr schön. Vor allem hat uns der Eierpunsch gemundet. Auch wenn ich da sehr vorsichtig war. Schließlich habe ich mir sagen lassen, auch da soll Alkohol enthalten sein. Also blieb es wirklich bei einem Glas. Viel schöner war aber die Begegnung mit unseren Kindern und den Eltern von Katharina. Wir merken immer mehr, zwischen uns stimmt die Chemie. Wenn wir zusammen sind, finden wir immer die richtigen Worte und haben ausreichend Spaß miteinander. 

Nun sind wir wieder zu Hause und ich genieße die letzten Urlaubstage in meinem Arbeitsleben. Auch wenn ich verabschiedet wurde geht mein Ruhestand erst am 1. Januar richtig los. Jetzt kann ich aber schon üben. Einen Rhythmus muss ich noch finden. Vor allem muss ich mich nun um mein Mittagessen selbst kümmern. Verhungern werde ich aber nicht. Da gibt es eben mal Rührei und Buletten oder andere einfache Speisen. Für morgen habe ich ein schönes Stück Fischfilet besorgt. Da bekommt meine Angela auch etwas von ab. Die ist nämlich ab morgen dann auch zu Hause.

Dieser Tag geht also in unsere Historie ein. Der letzte Arbeitstag. Heute bin ich mit Öffentlichen zur Arbeit gefahren und werde auch irgendwie nach Hause kommen. Dazwischen liegt aber noch ein wenig Arbeit und vor allem die heutige Weihnachtsfeier mit Verabschiedung von zwei Mitarbeitern des Hauses. Roland und ich (Reinhard) werden als Urgesteine des Hauses nun in die Ruhephase einsteigen. Es wird hoffentlich schön. Mehr dann morgen.

11. Dezember

Huhu, ich könnte heulen. Wenn das so weiter geht, wird bald keiner mehr die Seite der Familie Frank besuchen. Immer wieder steht nichts Neues auf der Seite oder im Tagebuch. Vielleicht sollte ich das Tagebuch einfach umbenennen? Aber das ist auch keine Lösung. Also versuche ich es abermals, mich zu bessern. Versprochen. Und das kann ich vielleicht auch halten. Denn morgen ist nunmehr mein letzter Arbeitstag, der gekrönt wird durch eine Weihnachtsfeier mit Verabschiedung. Ja. Ich darf nunmehr mit 62 Jahren Freizeit genießen. Denn durch den Altersteilzeitvertrag habe ich nun eine zweijährige Ruhephase vor mir. Zeit. Zeit auch für das Tagebuch. Und das es hier nicht langweilig wird, das kann ich mir vorstellen. Das eine oder andere vor mich hingeschobene Projekt lauert auf Erfüllung. Aber dazu mehr ab Januar.

Nun ein kurzer Rückblick auf das Wochenende. Wir waren endlich mal wieder in Boizenburg an der Elbe. Die ehemalige Schwiegermutter meiner Angela (also vom ersten Mann) hat uns dort freudig (mit viel Essen) empfangen. Ein Höhepunkt des Besuches - neben dem Wiedersehen - war der Besuch auf dem Lüneburger Weihnachtsmarkt. Der war zwar schön, aber durch den starken Regen, konnten wir ihn doch nicht so genießen, wie wir das wollten. So stürzten wir wie viele andere Besucher in das angrenzende Karstadt-Kaufhaus. Heißt ja jetzt ein wenig anders. Neben Kleinigkeiten zu Weihnachten gingen wir, nur mal um zu gucken, in die Schuhabteilung. Ich hatte festgestellt, dass alle meine Schuhe inzwischen Auflösungserscheinungen an der Sohle zeigten. Da ich immer ein Mann von schnellen Entscheidungen bin, mir Schuhe also mit einem Blick gefallen müssen, bin ich schon oft aus Schuhläden unverrichteter Dinge wieder rausgegangen. Hier passierte genau das, was ich immer will. Ein paar Schuhe fiel mir in die Augen, passten und waren preislich noch in Ordnung. Wow. An der Kasse kokettierte ich dann noch mit der Verkäuferin, die mir empfahl, eine Tüte zu nehmen. Denn damit stieg der Preis über eine Grenze, die mir 20 Euro Rabatt einbrachte. Da nimmt man doch gern eine Tüte mehr. Jetzt habe ich vernünftige Schuhe und noch ein schönes Erlebnis dazu.

Das reicht dann erst einmal für heute. Ich freue mich auf alle Fälle auf morgen und die dann folgenden freien Tage.