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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

Juli 2019

Schon eine ganze Weile gibt es im Tagebuch keine Eintragungen mehr. Woran liegt das? Wohl daran, dass ich im Moment mein Leben neu ordne. Nur noch ein knappes halbes Jahr, dann ist mein aktives Arbeitsleben vorbei und ich werde mich mit der Ruhephase meiner Altersteilzeit beschäftigen müssen. Dazu kommt, dass eine aktive Zeit meiner politischen Arbeit am 26. Mai zu Ende gegangen ist. Nach 21 Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtverordneter bin ich durch die Teltower Wählerinnen und Wähler nicht mehr in das Stadtparlament gewählt worden. Ich hatte damit nicht gerechnet, kann aber damit umgehen. Weiterhin habe ich meine Tätigkeit als Vorsitzender der Teltower LINKEN in jüngere Hände gegeben und bin nun noch als Mitglied im Vorstand aktiv.

Weiterhin bereiten sich meine Angela und ich auf einen Umzug in eine neue Wohnstätte vor. Wir wollen uns in den kommenden Jahren eine ruhigere Ecke zum Wohnen aussuchen und haben neben unserer Tochter ein Grundstück gekauft, welches wir im kommenden Jahr mit einem kleinen Haus bebauen lassen wollen. Dazu sind die diversen Vorbereitungsarbeiten gerade am Laufen. Es gibt also genügend zu tun.

Im Monat Juli hatten wir dann auch noch den Jahresurlaub und da fehlt einfach mal die Lust, ständig am Computer oder an anderen technischen Geräten zu hängen. Jedoch möchte ich im Folgenden etwas über die drei Wochen schreiben.

Kurzurlaub Dresden
Eigentlich fing unser Urlaub bereits mit einem Kurzurlaub in Dresden an. Das war eine Reise mit zwei Kolleginnen plus Männer aus dem Arbeitsbereich meiner Angela. Wir hatten bereits vor einigen Jahren gemeinsam einige Tage miteinander verbracht. Da wir ganz gut klar kamen, wurden auch die drei Tage in einem tollen Kunsthotel in Dresden ein Erlebnis. Bereits am ersten Abend hatten wir auf dem höchsten Biergarten in Dresden, der „Jenidze“-Moschee. Was ja wirklich keine Moschee im eigentlichen Sinn ist, sondern seit Beginn eine Zigarettenfabrik. Aber das wissen viele hoffentlich. An diesem Abend konnten wir nicht nur einen tollen Sonnenuntergang genießen sondern auch noch die Fahrt von zwei Heißluftballons über unseren Köpfen bewundern. Dazu kamen noch ein ganz tolles Essen und ein wunderschönes Wetter. Was will unsereins noch mehr?
Für den  nächsten Tag planten wir die Fahrten mit der Standseilbahn und mit der Schwebebahn von Dresden. Beide Fahrzeuge muss man erst einmal erreichen und das haben wir auch mit den Öffentlichen gut hinbekommen. Ein herrlicher Ausblick bei klarer Sicht über Elbflorenz belohnte uns nach der ersten Fahrt. Zur zweiten Bahn ging es dann zu Fuß und auch hier auf dem „Weißen Hirsch“, dem Nobelviertel von Dresden war es total Klasse. Bis dahin ein ausgesprochen toller Tag, der mit diversen Einkehren in die Supergastronomie der Stadt immer besser wurde. Der Tag sollte aber mit dem Abend nicht enden. Wir waren ausgerechnet zum Tag der offenen Museen in Dresden. Das wussten wir zwar zuvor nicht, nutzen aber die Gelegenheit. Ein Besuch im Zwinger zeigte uns viele Schätze aus Porzellan. Zum Glück hielt sich die Besucheranzahl in Grenzen. Vielleicht lag es auch daran, dass wir Temperaturen über die 20 Grad noch hatten. Jedenfalls war für Angela und mich ein Programmpunkt besonders interessant: Ein Besuch im Panometer in Dresden. Dort war ein 390 Grad Panorama von Assisi zu sehen, welches Dresden nach der Bombardierung im Jahr 1945 zeigte. Total toll gemacht und emotional nicht zu toppen. Erst sehr spät ging es zum Glück durch gute Organisation des Besuchertransportes wieder zurück zum Hotel.
Am Sonntag trafen wir uns dann mit unserem Sohn Nico und dem Enkel Leopold zu einem schönen Vormittag im Großen Garten von Dresden. Dort wurden auch die Details für den Urlaubsaufenthalt von Leopold bei Oma und Opa besprochen. Dazu hier mehr.

Jahresurlaub 2019
Meine liebe Angela wollte unbedingt einmal mit Leopold ein paar Urlaubstage verleben. Das fanden Katharina und Nico einfach schön und gaben ihren Sohn gerne in die Hände der Oma und des Opas. Dieser wiederrum fand es auch gut, dass sich Oma dafür einsetzte. Schließlich ist der Junge nun bereits fünf Jahre und konnte mit seinen Großeltern noch nichts so richtig unternehmen. Schließlich trennen ihn ja auch viele Kilometer von ihnen. Also ging es mit unserem Wohnmobil in der zweiten Woche des Monats Juli zunächst an die Talsperre Spremberg, da wir einen Termin in Spremberg hatten und das gleich miteinander verbinden wollten. Hier alles noch ohne Leopold. Wir waren überrascht, wie leer es auf dem Campingplatz war, obwohl Brandenburg und Sachsen Ferien hatten. Auf alle Fälle nutzten wir diesen Tag schon einmal für eine 18 km Tour um den Stausee, der ganz schön ausgetrocknet war. Schließlich hatte es seit Mai nicht geregnet. Der Platzwart sagte uns, noch 50 Tage und dann ist Schluss mit Wassereinspeisung für Berlin. Zum Glück hat es nun inzwischen schon wieder mal geregnet. Nach diesem Tagesaufenthalt und unserem Gespräch bei einem Hausbauer sind wir nach Radebeul gefahren. Wir dürfen endlich auch wieder auf unseren schönen Stellplatz direkt an der Elbe. Die Bauarbeiten beim Sportclub Radebeul sind so gut wie fertig. Am Freitagfrüh, nach einer ruhigen Nacht, gab es zunächst ein wunderbares Frühstück und anschließend holten wir Leopold von der Arbeitsstätte seiner Mutter ab. Eigentlich wollte er nicht mit. Zirka 15 Minuten schleppte Angela den Kleinen unter Protest bis zum Wohnmobil. Immer wieder verlangte der Junge zurück zu seiner Mutti gebracht zu werden. Er hätte den Weg auch allein gefunden. Aber da war Angela unbarmherzig. Schließlich hatte sie sich so auf einen gemeinsamen Urlaub gefreut. Im Wohnmobil angekommen, wurde der Junge angeschnallt und wir fuhren in Richtung Bautzen auf den Stellplatz, den wir bereits vor zwei Jahren kennen und lieben gelernt hatten. Unterwegs wurde Leopold immer ruhiger. Angekommen wurde Leopold immer netter zu uns und bald waren die Tränen und die Sehnsucht nach den Eltern marginal. Was mich nur verwunderte war, dass ich als relativ strenger und sachlicher Opa immer mehr an Interesse für Leopold hervor brachte. Opa hier, Opa da. Opa wir wollen baden gehen, Opa nimm mich auf die Schulter. Opa was ist das, Opa warum? Ich machte Angela immer wieder darauf aufmerksam, dass es ihre Urlaubswoche mit Leopold ist, was aber bei beiden nicht so richtig ankam. Dennoch muss ich sagen, meine Vorbehalte, gegen diese lange Zeit sind weg und ich könnte es mir vorstellen, mit dem Knirps noch einmal ein paar Tage irgendwo zu verleben. Auf einigen Fotos ist das wohl auch ganz gut zu sehen.

Ein Tag an der Ostsee
In der letzten Woche unseres Urlaubs hatten wir noch einen weiteren Termin zwecks Hausbaus. Diesen verbanden wir mit einer kleinen Tour an die Ostsee. Wir hatten uns die Insel Usedom vorgenommen und sind auf gut Glück mit dem Wohnmobil hoch. Leider hatten wir keine Gelegenheit, einen ordentlichen Stellplatz zu finden. Jedoch war unsere letzte Chance, in Trassenheide etwas zu finden, erfolgreich. Ein Parkplatz mit der Möglichkeit, auch über Nacht das Wohnmobil abzustellen, erwies sich als Glücksfall. Dadurch, dass wir ja unsere Fahrräder mit hatten, fiel der etwa 500 Meter Weg bis zum Strand nicht so schwer. Mit einer Weinflasche, zwei Gläsern und Kerzen machten wir uns den Abend gleich auf den Weg und genossen die Wellen, den Sand und einen tollen Sonnenuntergang. Was will man MEER? Die Nacht war total ruhig und der Morgen empfing uns mit klarem Himmel und wunderbaren Temperaturen. So beschlossen wir auch, den ganzen Tag an den Strand zu gehen. Natürlich wie wir es gewohnt sind ganz ohne. Es lässt sich kaum beschreiben, wie wir einen der heißesten Tage in Deutschland bei leichter Briese und kühlenden Wasser verleben konnten. Einfach genial. Wir haben nichts falsch gemacht. Am Abend fuhren wir dann Richtung Heimat. Unterwegs wollten wir dann Rast einlegen, um noch unsere herrliche selbstgemachte Bohnensuppe zu essen. Ein Rastplatz erwies sich als von Angela ungünstig eingeschätzt. Also weiter Richtung Neustrelitz. Der Hinweis auf einen wohnmobilstellplatz am Hafen kam genau richtig. Also, wer einmal in der Stadt sein sollte, unbedingt anschauen. Wir waren begeistert und hatten nicht nur einen schönen Abend, sondern auch eine entspannte Nacht. So fuhr es sich auch nach einem Bummel durch die Stadt Neustrelitz viel besser nach Hause.
Die Urlaubstage 2019 werden wir so schnell nicht vergessen.