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Informationen zu unserem Reisemobil
Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
Flyer Reisemobil.pdf
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Unser Reisemobil steht auch zur Nutzung zur Verfügung.

14. November

Die Fahrt von Teltow zum Arbeitsort Potsdam ist im Augenblick wieder eine Katastrophe. Ich hatte eigentlich gedacht, man macht mir die wenigen Tage bis zum Ende meiner aktiven Arbeitszeit nicht so schwer. Doch durch die Tatsache, dass in Potsdam mehrere Brücken in den kommenden Jahren abgerissen werden müssen und dafür neue gebaut werden, machen jetzt schon die vorbereitenden Arbeiten notwendig. Auch die Arbeiten an der Verbindung zwischen Teltow und Stahnsdorf werden nicht fertig. Nun wurde auch noch eine wichtige Brücke zwischen Teltow und Kleinmachnow gesperrt, so dass auch Umfahrungen keinen Zweck haben. Also bin ich nach langem Überlegen heute mal wieder auf das Fahrrad umgestiegen. Das Wetter ist dazu optimal: trocken und noch nicht zu kalt. Als ich auf Arbeit ankam, musste ich zunächst den Schweiß von der Stirn wischen. Dabei bin ich nicht einmal schnell gefahren. Aber wohl etwas zu warm angezogen. Hoffentlich bleibt es trocken.

Gestern hat unser Städtepartnerschaftsverein eine interessante Veranstaltung zur neuen Partnerstadt Rudong veranstaltet. Es war sehr interessant, hätten aber mal ein paar mehr Leute da sein können. Leider ist unser Hauptreferent krank gewesen, so dass wir mit seiner Präsentation, die uns vorlag, etwas machen mussten. Auch viele Bilder haben den Abend interessant werden lassen.

Mehr war jetzt erst einmal nicht, aber ihr lest ja immer wieder und somit bleibt schön neugierig.

7. November 

Gestern wurde ein weiterer Schlussstrich in unserem Leben gezogen: Wir haben unseren Garten in Potsdam übergeben. Bereits zum Anfang des Jahres war klar, wir werden zum Ende des Jahres den Garten und die Mitgliedschaft in unserem Kleingartenverein kündigen. Nicht, weil wir die Nase von Gartenarbeit voll haben oder und das Obst und Gemüse nicht schmeckt, nein, wir wollen im kommenden Jahr auf unserem eigenen Grundstück neu anfangen. Bereits in diesem Jahr sind wir zweigleisig gefahren und haben unsere Dahlien und Gladiolen im neuen Anbaugebiet gepflanzt. Dort haben sie sich gut entwickelt und wir gehen davon aus, dass auch andere Anpflanzungen gut gedeihen werden. 

Vorbei sind damit die langen Wege von Teltow nach Potsdam und zurück, das provisorische Übernachten oder auch die mühsame Arbeit um die Wildkräuterbeseitigung. Vorbei sind aber auch die vielen schönen Stunden, die wir miteinander verlebt haben und die vielen gegrillten Leckereien. Wir sind aber froh, den Garten in gute Hände, einer jungen Familie mit Kleinkind, abzugeben. Das wir selbst den Walnussbaum übergeben konnten ist ein großes Glück und wir hoffen, dass er auch den neuen Nutzern immer viel Schatten spendet. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg. 

4. November

Bitte entschuldigt, dass es doch wieder eine Woche gedauert hat, bis ich nunmehr zur Tastatur greife und über den Verlauf der vergangenen Woche bzw. des Wochenendes in Warnemünde schreiben kann.

Dazu die Vorgeschichte. Angela und ihre Schwester erhielten zu ihrem 60. Geburtstag Gutscheine für ein Kurzurlaub-Wochenende. Das Ziel konnten sie sich selbst aussuchen. Das erledigte diesmal Angela und wählte das aja-Hotel in Warnemünde als Ziel. Der Termin Ende Oktober passte allen Beteiligten ganz gut und so ging es am Freitag auf die Piste – sprich Autobahn. Bereits die Ankunft ließ uns Begeistern. Das Hotel, welches erst vor kurzer Zeit neben dem Hotel „Neptun“ gebaut wurde, versprach ein paar nette Stunden. Die großen hellen Zimmer mit integriertem Nassbereich waren mal etwas anderes. Nach dem Bezug der Zimmer ging es zunächst zum Abendbrot und anschließend zu einem Spaziergang an der Strandpromenade. Ostsee. Ach, immer wieder schön. Zum Abschluss kehrten wir noch zu einem Ouzo mit Orangensaft beim Griechen ein. Ohne Verabredung zur Frühstückszeit ging es dann in die Betten.

Der Morgen zeigte sich von seiner schönen Seite. Ich nutzte die Gelegenheit und ging erst einmal kurz vor 8 Uhr in das „Nivea“-Schwimmbad. Ich war nicht der Erste und musste mir im Außenbecken schon etwas Platz schaffen zum Schwimmen. Es war einfach toll und das dann folgende Frühstück mundete noch besser. Gemeinsam machten wir uns dann zu einem längeren Spaziergang entlang der Küste in Richtung Markgrafenheide auf. Dabei wurde das Wetter immer besser. Am Alten Strom beobachteten wir die Menschen und das Tun der Leute. Nach dem Übersetzen mit der Fähre besuchten wir zunächst die Robbenauffangstation. Da dort jedoch die Preise für den Besuch für 4 Personen einfach zu happig waren, schauten wir uns von außen die Robben und die Pinguine an und gingen danach zur Hohen Düne. Der Besuch des Hotels hat auch gleich noch etwas Positives gehabt, fand ich doch noch eine schöne Kette für Angela. Am Kai kappten wir die mitgebrachte Flasche Wein und genossen das Slippen der Boote. Nur noch wenige Meter trennten uns jetzt vom Strand der Ostsee. Und hier ging dann das Suchen wieder los. Wer findet den schönsten Stein oder sogar etwas Bernstein? Steine schon, Bernsteine weniger. Das Wetter wurde immer besser, so dass in mir der Wunsch nach einem Bad reifte. Also nichts wie raus aus den dicken Klamotten und „nacksch“ rein ins 12,5 Grad warme oder eher kalte Wasser. Zunächst brauchte es eine kleine Überwindung, aber es war ein tolles Gefühl, auch ein wenig hinaus zu schwimmen. Am Strand wieder zurück überkam mich ein Wärmegefühl, das ich so selten so gespürt habe. Außerdem kam nunmehr die Sonne immer mehr heraus. Einfach schön.

Der Rückweg war dann ebenso schön wie die Strecke zuvor. Nach dem Abendbrot ging es zu den offenen Museen der Stadt. Wir hatten uns das Heimatmuseum ausgesucht und waren begeistert von den Exponaten. Natürlich wollte meine Angela unbedingt die Ecke von Horst Köbbert sehen. Hatten wir doch zuvor schon einen Bericht im MDR über das Museum gesehen. Zuvor trafen wir noch Frau Köbbert, die aber leider am Abend nicht im Museum zu sehen war. Mit dem Besuch im Haus des Malers Edvard Munch beendeten wir dann auch diesen Abend.

Sonntagmorgen, 7 Uhr. Gemeinsam mit Schwager Jens geht es bei windigem Wetter in das Schwimmbad. Heute sind nicht ganz so viele Schwimmende wie am Vortag im Wasser. Vielleicht liegt es auch an der frühen Morgenstunde. Auf alle Fälle ist es einfach schön und im Außenbecken spritzt uns heute sogar die Gischt ins Gesicht. Welch ein tolles Gefühl.

Die Frauen erwarten uns bereits für das Frühstück, welches wir mit Genuss verspeisen. Danach geht es zum Koffer packen auf die Zimmer und die Rückreise gehen wir ganz ruhig an und fahren, um den Staus auf der Autobahn zu entgehen, über die Landstraße. Dort sehen wir hunderte von Kranichen und Gänsen, die sich auf ihre Reise in ihre Winterquartiere vorbereiten.

Dieses Wochenende hat gezeigt, es müssen nicht immer mehrere Wochen sein, die man einfach mal wo anderes verbringt. Erholung findet man ganz schnell und nicht so weit weg.