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Flyer für unseren Weinsberg Meteor, den wir auch mal an Freunde ausleihen.
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Januar 2020

31. Januar

 

Der erste Monat meiner Freistellungsphase in der Altersteilzeit ist mit dem heutigen Tag beendet. Und ich lebe noch, bin weder in ein tiefes Loch gefallen, noch verhungert oder habe den Kontakt zur Außenwelt verloren. Ich bin sogar glücklich mit meiner gegenwärtigen Situation. Es kann so weiter gehen. Die Tage sind zwar nicht perfekt durchgeplant, jedoch habe ich immer wieder zu tun oder ich lebe einfach mal in den Tag hinein. Herrlich. Bisher habe ich daher alles richtig gemacht. Und ich weiß, meine Angela ist auch ganz zufrieden, dass sie zum Beispiel mir nicht jeden Tag etwas zu Essen bereitstellen muss. Ich habe es geschafft, mir jeden Tag eine eigene Mahlzeit frisch zuzubereiten. Scheint wohl nicht jeder hinzubekommen, zumindest sagt man das zu manchen Männern. Da steht eben eine wohlschmeckende Suppe neben den Makkaroni mit Tomatensuppe oder eine Gemüsepfanne mit Hühnchen auf dem Speiseplan. Und das schmeckt dann wirklich einfach klasse. Zuvor hatte ich immer das Essen aus der Assiette auf Arbeit gelobt, aber frisch gekocht oder gebraten ist doch etwas anderes.

Gestern war noch ein ganz besonderer Tag in unserer Familie. Gestern wurde der Antrag auf Bau eines Einfamilienhauses bei der Baubehörde abgegeben. Nun geht es also langsam los mit unserem Bauvorhaben. Mal sehen, wie lange die Behörden zur Bearbeitung benötigen und was wir in der nächsten Zeit noch an Vorbereitungsarbeiten unternehmen müssen. Irgendwie ist es doch alles sehr spannend und wir sind bereit für das Neue.

Vor zwei Tagen habe ich ein nettes Gespräch mit meinem Hausarzt geführt und ihm mitgeteilt, dass er mir nie wieder einen Krankenschein ausstellen muss. Irgendwie hat er sich doch gewundert. Er hat wohl auf mein Geburtsjahr geschaut. Eins hat er mir auf alle Fälle bescheinigt, ich bin gesund. Und das ist gut so. Damit das auch so bleibt, geht es in der nächsten Woche wieder nach Ludwigsfelde ins Schwimmbad und im Februar habe ich mir schon mal einen Termin für eine Ganzkörpermassage geben lassen. Ach ist das alles schön. Ich habe das Gefühl, ich mache im Augenblick alles richtig. Mal sehen, wie der kommende Monat so läuft. Ihr werdet es ja hier lesen.

17. Januar 

Nachdem ich ja bereits über unsere Wanderung am Neujahrstag von 20 Kilometer geschrieben habe, möchte ich über weitere lange Strecken schreiben. 

Am vergangenen Freitag hatte ich in Kleinmachnow zu tun und überhaupt keine Lust, erst das Auto aus der Garage zu holen und damit die etwa 5 Kilometer plus Umleitung wegen Brückenbauarbeiten zu überbrücken. Warum nicht einfach die Abkürzungsstrecke direkt am Teltowkanal entlang zu Fuß? Gedacht, getan. Morgens war es zwar noch etwas regnerisch, doch das sollte sich ja im Laufe des Tages ändern. Also ab in die Schuhe, warme Jacke über und ein Getränk eingepackt in den Rucksack und schon ging es los. Vorbei an Wohngebieten, die ich in den vergangenen Jahren noch nie gesehen habe, aber aus der Zeitung bekannt waren bis hin zur Hakeburg, die so langsam dem Verfall preisgegeben ist. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte ich mein Ziel im Rathaus Kleinmachnow erreicht und machte mich nach dem ich die Karten für den Ball der Roten Socken empfangen hatte auf den Rückweg. Auch dieser, nicht der gleiche Weg, war sehr schön, wurde dann jedoch durch den einsetzenden Sonnenschein etwas zu warm. Hatte ich mir doch extra die dickere Jacke angezogen. Ich war jedoch froh, nach über 10 Kilometer wieder zu Hause zu sein.

Und gestern hat es mich dann abermals gepackt. Ich zog los in Richtung Ruhlsdorf. Dort wollte ich mir schon lange einmal die Bernadott-Linde und den Eiskeller ansehen. Von der Linde hatte ich immer nur gehört bzw. gelesen, den Eiskeller hatte ich vor fast 20 Jahren mit einer Fraktionskollegin schon einmal besucht. Damals wollten wir uns um den Erhalt des eingetragenen Denkmals kümmern. Das hat aber nicht so funktioniert, wie wir das dachten. Also mal schauen, wie der Eiskeller, in dem früher das Trockeneis zur Kühlung für den Gutshof eingelagert war, so aussieht. Nach einer Weile des Suchens fand ich zunächst die Bernadottlinde, die an den Schwedenkönig im Kampf um Großbeeren erinnert und anschließend auch den Eiskeller. Die gute Nachricht ist, ihn gibt es noch, die schlechte, er sieht nicht viel besser aus als vor 20 Jahren. Mit mehreren Fotos des Kellers und mit dem Vorsatz, da muss doch was zu machen sein, bin ich wieder zurück. Diese Strecke war dann zum Schluss 13 Kilometer lang, aber es war wieder ein wirkliches Erlebnis. Mal sehen, was die kommende Woche so bringt.

Eiskeller in Ruhlsdorf

14. Januar

Es wurde dann gestern doch eine längere Unterbrechung. Eine Nachbarin hatte Geburtstag und lud uns spontan zu einem Glas Sekt ein. Hat dann aber durch die Anzahl der anwesenden Personen etwas länger gedauert. Anschließend ging es für mich noch zur Fraktionssitzung, so dass keine weiteren Aktivitäten hier stattfinden konnten.

Im Augenblick köchelt in der Küche die Rinderbrühe vor sich hin. Gestern habe ich Knochen gekauft und für weitere Mahlzeiten wird nun die Brühe vorbereitet. Ich hoffe, ich bekomme das hin. Im Moment sieht es gut aus. Heute wird noch der Keller aufgeräumt und am Nachmittag ist Redaktionssitzung und anschließend geht es gleich zur Vorstandssitzung. Also der Abend ist ordentlich ausgefüllt. Soweit zum Thema Ruhestand. Aber wer wird sich beklagen. Hatte ich doch gestern einen schönen Tag in der Therme in Ludwigsfelde. Meine Angela hat mich überrascht und ist einen Tag zu Hause geblieben, den wir dann eben für den Besuch im Schwimmbad nutzten. Es war wieder ein schönes Erlebnis.

Euch erst einmal noch einen schönen Tag.

13. Januar

Bereits die zweite Woche des "Nicht-Arbeiten-Müssen" ist vorbei. Und ich habe das Gefühl, ich gewöhne mich langsam daran. Ich bin weder verhungert, noch weiß ich nicht vor langer Weile, was ich anfangen soll. Ein wenig muss man dem aber nachhelfen. Also ohne einen entsprechenden Plan geht das gar nicht. Zumindest mache ich mir einen oder schreibe mir wenigstens die zu erledigenden Dinge auf. Und die Freude, dass etwas erledigt ist, ist dann umso größer. 

Das Thema Mittagessen hatte ich als besondere Herausforderung gesehen, da ich ja jahrelang auf Arbeit mein Essen auf Rädern geliefert bekommen habe. Dabei dachte ich immer, das ist sehr geschmackvoll und ausreichend. Nun mache ich mir schon eine Woche mein Essen selbst und muss gestehen, frisch schmeckt es eben doch besser. So waren die von mir gemachten Bouletten einfach richtig wohlschmeckend und kräftig, die Makkaroni mit Tomatensoße genau so, wie sie Mutti immer machte und der Gemüsetopf mit Kokossoße mit Reis durch nichts zu überbieten.

(kurze Unterbrechung, wir wurden soeben zum Geburtstagssekt eingeladen)

 

5. Januar

Es ist wieder einmal geschafft. Ein neues Jahr hat an die Tür geklopft und wir haben es herein gelassen. Prosit Neujahr haben wir ihm zugerufen und uns gleich an das neue Format gewöhnt: 2020. 

Den Wechsel in das neue Jahr haben meine liebe Angela und ich gemeinsam mit unseren Freunden Helga und Rolf im Ahorn Seehotel in Templin vollzogen. Vom 29. Dezember bis zum 2. Januar hatten wir ein paar wunderschöne Tage zusammen verbracht. Auch wenn das Hotel total ausgebucht war, fanden wir immer wieder eine ruhige Ecke für uns. Jedoch war am Silvesterabend nicht unbeding an Ruhe zu denken. Da war Stimmung, da war Tanz und Unterhaltung und da waren schöne Stunden mit netten Menschen. So sind wir prima in das Jahr gekommen und gingen gegen 2.30 Uhr ins Bett.

Bereits um 8 Uhr war ich schon munter und nutzte die Gelegenheit zu einem morgendlichen Ausflug in den Innenpool des Hotels und schwamm ein paar Runden, bevor es mit Angela zu einem ruhigen Frühstück ging. Wir mussten sogar noch ein paar Minuten auf die Öffnung der Türen warten. Es gab nämlich erst ab 9 Uhr Frühstück. 

Was tun mit dem neuen Tag im neuen Jahr? Auf Vorschlag meiner lieben Frau ging es einmal um den Lübbesee. Wer die Gegend kennt, weiß vielleicht, der zieht sich ganz schön hin. Nach fünf Stunden und 20 Kilometer waren wir dann auch am Hotel wieder angekommen. Damit hatten wir beide nicht gerechnet, dass es so viele werden. Aber dennoch eine tolle Wanderung mit schönen Eindrücken und vor allem ohne Muskelkater an den nächsten Tagen. 

Nun sind wir wieder zu Hause und der Alltag geht wieder los. Naja, eher für meine Angela. Ich muss mich ja an den Ruhestand, also die Ruhephase gewöhnen. Meine Zettel mit den zu erledigenden Aufgaben ist jedoch sehr lang. Und Disziplin wird wohl auch dazu gehören. Aber davon werde ich euch ja hier im Tagebuch ab und zu berichten.

Nun nur noch kurz ein Hinweis vom heutigen Tag. Ein Bekannter, man kann sagen, ein Freund, hat heute eine schöne Ausstellung im Bürgerhaus der Stadt Teltow eröffnet. Dirk Pagels. Schöne Fotografien aus der näheren und weiteren Gegend. Wer Lust hat, kann sich diese noch bis zum 30. März ansehen.

Hier gibt es nun noch ein paar schöne Fotos von Silvester.